Auserwählt und ausgegrenzt– Der Hass auf Juden in Europa

Dokumentarfilm
90 Minuten, FSK 12 Deutschland, 2017
Buch und Regie: Joachim Schroeder, Sophie Hafner
Der Dokumentarfilm behandelt den aktuellen Antisemitismus vor allem in Deutschland, Frankreich und den Palästinensischen Autonomiegebieten. 2017 entspann sich um die Weigerung der Auftraggeber, des deutsch-französischen Fernsehsenders Arte und des WDR, den Film auszustrahlen, eine heftige öffentliche Debatte, in die auch namhafte Wissenschaftlerund verschiedene jüdische Organisationen eingriffen und die Ausstrahlung verlangten.
Als Gründe für die Ablehnung der Ausstrahlung gaben Arte und WDR Abweichungen vom verabredeten Sendekonzept und Qualitätsmängel an, was allerdings für viele Beobachter vorgeschoben wirkte, nicht zuletzt weil der Film gleichzeitig hoch gelobt wurde, etwa von Götz Aly, Michael Wolffsohn, Ahmad Mansour und anderen Antisemitismusforschern.
Nachdem Bild.de den Film einen Tag lang online gestellt hatte
(200 000 Aufrufe) mit der Begründung, es sei eine „historische Verantwortung“, den geschilderten gesellschaftlichen Zuständen mit der Veröffentlichung „entgegenzutreten“, strahlten Arte und Das Erste (für den WDR) den Film schließlich doch aus; sie versahen ihn allerdings mit Kommentaren und einem „Faktencheck“, denen wiederum international Einseitigkeit und Desinformation vorgeworfen wurde.
Es besteht die Möglichkeit, im Anschluss an die Vorführung mit den Filmemachern Joachim Schroeder und Sophie Hafner zu diskutieren, die für diesen Abend extra nach Aachen kommen.
Montag, 29. Oktober 2018, 20.15 Uhr, Eintritt 6,– €

Apollo Kino & Bar  Pontstraße 141–149


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