EU-Parlament: Ausschuss rügt Personalentscheidungen von Schulz

Als EU-Parlamentspräsident versuchte Martin Schulz, Mitarbeiter zu begünstigen. Ein Ausschuss in Brüssel hat den SPD-Kanzlerkandidaten jetzt für seine damaligen Personalentscheidungen gerügt.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/deutschland/eu-parlament-ausschuss-ruegt-personalentscheidungen-von-martin-schulz-a-1140028.html

Der Streit um Kandinskys Hauptwerk ist eskaliert

Die BayernLB brüskiert eine jüdische Familie in den USA und steht nun vor Gericht. Es geht um ein Schlüsselwerk Kandinskys und 80 Millionen Euro. Die Hintergründe über einen Brief und seine Folgen.

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In den Dreißigerjahren gibt die Amsterdamer Unternehmerfamilie Lewenstein Kandinskys „Buntes Leben“ in die Obhut des Stedelijk-Museums. Es bleibt dort auch, als Hedwig Lewenstein-Weyermann 1937 stirbt. Ihre beiden Kinder fliehen kurze Zeit später vor den Nationalsozialisten ins Ausland. Die Firma wird von den Nationalsozialisten übernommen. „Das Bunte Leben“ aber lagert weiterhin im Stedelijk. Erst 1940 taucht es beim Amsterdamer Händler Frederik Muller in einer der berüchtigten NS-Auktionen auf – und wird an einen jüdischen Sammler versteigert, der damit sein Leben riskierte.

https://www.welt.de/regionales/bayern/article162560884/Ich-bin-besorgt-wie-die-Tuerkei-hier-Menschen-einschuechtert.html?wtrid=socialmedia.email.sharebutton

Dieses Labor in Israel schützt auch deutsche Flughäfen

Palästinensische Bombenbauer gelten als besonders kreativ und gefährlich. Eine Spezialeinheit in Israel versucht, ihnen das Handwerk zu legen. Auch deutsche Polizisten profitieren von deren Erfahrung.

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Syrien-Krieg: Israel und Iran zeigen Russland die Grenzen auf

SPIEGEL ONLINE, 21.03.2017

Israel bombardiert Ziele in Syrien, das Assad-Regime feuert Raketen ab:

Die Sorge vor einer Eskalation wächst – und Russland ist verärgert.

Von Christina Hebel und Christoph Sydow

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-israel-und-iran-zeigen-russland-die-grenzen-auf-a-1139771.html

OGE überrascht Brander mit neuen Plänen

Interessanter Artikel der Aachener Nachrichten – Stadt

Pipeline-Bauer sprechen sich bei Infoveranstaltung für die von der Stadt favorisierte Trasse an der A 44 aus. 600 aufmerksame Gäste.

Den Artikel finden Sie im ePaper unter:
https://epaper.zeitungsverlag-aachen.de/2.0/article/6bb888b1b4

21.03.2017

OGE überrascht Brander mit neuen Plänen

Pipeline-Bauer sprechen sich bei Infoveranstaltung für die von der Stadt favorisierte Trasse an der A 44 aus. 600 aufmerksame Gäste.

Von Thomas Vogel

Aachen. Dass es einen Vorgeschmack darauf geben würde, was auf die Verantwortlichen für die Gaspipeline Zeelink zukommt, wenn sie ihr Projekt im Aachener Süden verwirklichen, war zu erwarten. Nicht sicher war, wie bitter die Pille sein würde, die die Brander dem Unternehmen Open Grid Europe (OGE) bei der Informationsveranstaltung am Montagabend zumindest in Aussicht stellen. Nach diesem Abend aber sollte klar sein: Wer mit einer Gasferntrasse unter anderem durch die Naturschutzgebiete Brander Wald und Indetal möchte, der muss an den Brander Bürgern vorbei. An vielen von ihnen.

Die überschaubar große Ausdehnung des Pfarrzentrums in der Hochstraße traf auf etwa 600 Menschen, die dabei sein wollten, wenn OGE die Pläne und das Vorgehen für die kommenden Wochen und Monate vorstellt – unter ihnen zahlreiche Mitglieder einer Initiative „Keine Pipeline durchs Indetal“ des Brander Bürgervereins. Die Folge: wenig Beinfreiheit und eine zuweilen recht intime Nähe zu den Nachbarn. Allerdings auch ein klarer Hinweis darauf, dass es gewisse „Hindernisse“ – selbstverständlich in rechtlichen Grenzen – geben würde, wenn die Trasse im Aachener Süden weiterverfolgt werde. So drückte es Marianne Krott, Sprecherin der Initiative des Bürgervereins, aus, als sie das Mikro nach ein paar einführenden Worten von Zeelink-Projektleiter Franz-Josef Kißing übernahm. Dafür erntete sie einen Applaus, der sich ganz nach einem dicken Ausrufezeichen aus dem Auditorium anhörte.

Kißing seinerseits verkündete für all jene, die das Tauziehen um die Trassenführung in der Vergangenheit verfolgt hatten, Überraschendes: OGE liebäugele nicht mehr mit der von der Bezirksregierung im Raumordnungsverfahren favorisierten Trasse zwischen Brand und Kornelimünster, sondern verfolge nun primär die von der Stadt Aachen vorgeschlagene Alternativroute entlang der Autobahn 44. Zu einer Veranstaltung für die Grundstückseigentümer, mit denen man sich am selben Tag vorher über deren spezielle Belange unterhalten habe, seien nur jene entlang der Alternativroute eingeladen worden.

Dass die von der Stadt favorisierte Lösung aufwendiger wäre und damit eine Stange Geld mehr kostet, scheint dabei allen bewusst zu sein. Dennoch könnte es nach eigenem Bekunden aus Sicht von Pipeline-Bauer Open Grid Europe die richtige Wahl sein. Selbstverständlich gebe es an dieser Strecke noch viele Probleme zu lösen – man denke etwa an die „Umfahrung“ des Brander Walls oder die Problemstelle Camp Hitfeld. Ob die Strecke baubar sei, dass könne er jetzt noch nicht sagen, erklärte Kißing. Dazu fehlten noch zu viele Informationen. Spätestens Mitte des Jahres, mit Einreichen der Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren, wird die Entscheidung für eine Trasse dann aber gefallen sein.

Die Offenheit auf Seiten des Unternehmens nahm das Publikum zur Kenntnis, gefühlt allerdings oft mit einer gehörigen Portion Skepsis. Das jedenfalls ließen Fragen erahnen, mit denen die von OGE in den Aachener Süden entsandten Mitarbeiter, rund 30 an der Zahl, an einzelnen Ständen gelöchert wurden. Man könnte es eine moderne Art nennen, eine solche Bürgerinformation dezentral zu organisieren – ohne Podium, an das Fragen aus dem Zuschauerraum gerichtet werden. Sicher könnte man auch auf die Idee kommen, es gehe darum zu vermeiden, dass sich eine öffentliche Diskussion entwickelt.

In Aachen war die zuletzt von der Bezirksregierung Köln gefällte Entscheidung, sich im Raumordnungsverfahren für die sogenannte Vorzugstrasse durch den Aachener Süden zwischen Brand und Kornelimünster hindurch auszusprechen, auf Unverständnis und Entsetzen gestoßen. Die Stadtverwaltung wurde von der Lokalpolitik daraufhin beauftragt, alles dafür zu tun, dass die Pipeline an der Ausweichroute entlang der A 44 realisiert wird. Dazu soll sie OGE mit Blick auf die Alternative nach Kräften unterstützen. Alle Mittel auszuschöpfen sind auch die Mitglieder der Initiative des Brander Bürgervereins gewillt. „Dazu gehören im Zweifel auch juristische Mittel, wenn nötig und möglich“, erklärte Andreas Lux, Leiter des Arbeitskreises Natur und Umwelt des Bürgervereins. Mit dem massiven Auftreten, den vielen Frauen und Männern im Saal an diesem Abend, wolle man OGE zeigen, dass man bei der Kosten-Nutzen-Rechnung für ein solches Projekt durchaus eine Rolle spielen könne. Und Krott fügte hinzu: „Wir sind nicht generell gegen eine Pipeline. Wir wissen, dass sie für die Versorgungssicherheit gebraucht wird. Aber sie soll an der Autobahn entlang verlegt werden. Warum durch Landschafts-, Wasser- und Naturschutzgebiete, wenn es Alternativen gibt?“ Eine Ansicht, die sie nicht exklusiv hat: zwischen 300 und 400 Brander trugen sich noch am Abend in eine Unterschriftenliste der Initiative vor dem Pfarrzentrum ein, um über die Entwicklung auf dem Laufenden gehalten zu werden. Zum Beispiel darüber, ob sich aus der Initiative nun eine eigene Bürgerinitiative gründet. Aber egal ob als Bürgerinitiative oder nicht: Mitte bis Ende Mai wollen die engagierten Brander des Bürgervereins eine öffentliche Veranstaltung auf die Beine stellen, zu der Vertreter von OGE, der Stadt und der Bezirksregierung eingeladen werden sollen. Und dort soll dann auch öffentlich diskutiert werden.

„Warum durch Landschafts-, Wasser- und Naturschutzgebiete, wenn es Alternativen gibt?“

Marianne Krott, Sprecherin der Initiative des Bürgervereins

Die alternative Realität der israelischen Siedler

Trotz aller Kritik an Israels Besatzung, suchen zunehmend Gläubige im Westjordanland Spuren des Heiligen Landes. Touristenführer der Siedler vermarkten eine Wirklichkeit, in der Palästinenser nur Störfaktor sind.

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Die Täter wirkten gleichmütig – und beinahe gekränkt

Vor 50 Jahren fand der erste Hamburger Holocaust-Prozess statt. Dabei ging es auch um die mysteriöse „Aktion 1005“: Mit ihr wollten die Deutschen verschleiern, dass sie weite Teile Osteuropas in einen Friedhof verwandelt

https://www.welt.de/regionales/hamburg/article163000122/Die-Taeter-wirkten-gleichmuetig-und-beinahe-gekraenkt.html?wtrid=socialmedia.email.sharebutton