Wladimir Putins gefährliches Bild von sich selbst

Nachrichten-Artikel vom 01.09.2014 08:52

Viele denken, der Kreml-Chef ist nur ein Propagandist, der nicht wirklich an seine Heldenrolle glaubt. Einiges spricht dafür, dass er das doch tut. Wer ihn beobachtet, findet dafür Anhaltspunkte.

Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article131772925/Wladimir-Putins-gefaehrliches-Bild-von-sich-selbst.html

Berlin bremst bei neuen Nato-Plänen gegen Russland

Nachrichten-Artikel vom 31.08.2014 20:05

Beim Nato-Gipfel will die Allianz neue Stützpunkte und Truppen für die östlichen Mitglieder beschließen. Die fordern noch mehr, doch Deutschland fürchtet, Verträge mit Russland zu brechen.

Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article131778343/Berlin-bremst-bei-neuen-Nato-Plaenen-gegen-Russland.html

Kommentar: Russland hat, wie Hitler 1938, den Frieden gebrochen, von daher muss nun eine klare Reaktion erfolgen. Appeasement war 1938 der falsche Weg, er ist es heute auch.

Steinmeier warnt vor Annexion einer "Krimbrücke"

Nachrichten-Artikel vom 01.09.2014 07:49

Die Ukraine meldet Gefechte mit russischen Panzern. Prorussische Rebellen versenken ein Schiff. Außenminister Steinmeier warnt davor, dass Russland eine “Krimbrücke” annektieren könnte.

Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article131786887/Steinmeier-warnt-vor-Annexion-einer-Krimbruecke.html

Kommentar: Fein, dass nun endlich auch einige in der SPD bemerkten, dass Russland sich durch Reden bisher nicht stoppen ließ. Mal sehen, wann sie begreifen, dass nun harte Schritte folgen müssen, um den von Putin und Russland begonnen Krieg zu stoppen!

Ukraine-Konflikt: Nato-Mitglieder drängen auf härteren Kurs gegen Russland

Polen, die baltischen Staaten und Kanada wollen nach SPIEGEL-Informationen die Nato-Russland-Gründungsakte kündigen. Damit könnten Truppen einfacher auf dem Gebiet des ehemaligen Ostblocks stationiert werden. Deutschland ist dagegen.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/nato-polen-und-kanada-wollen-haerteren-kurs-gegen-russland-a-989000.html

Die Ukraine will vom Westen Waffen haben

Sa, 30. Aug. 2014
Aachener Nachrichten – Stadt / Titel Aachen / Seite 1

Die Ukraine will vom Westen Waffen haben

Die Bundesregierung winkt jedoch ab. Stattdessen droht sie Russland mit weiteren Sanktionen. Steinmeier will diplomatische Kanäle offen halten.

Brüssel. Angesichts der Eskalation des Konflikts im Osten des Landes erbittet die Ukraine Unterstützung durch die Nato. „Was wir brauchen, ist mehr Hilfe, auch militärisch“, sagte der ukrainische Nato-Botschafter Igor Dolgow gestern in Brüssel. „Es ist klar, dass die Nato uns nicht mit Soldaten helfen kann, das erwarten wir auch nicht von den Mitgliedstaaten“, sagte Dolgow. Die Ukraine wolle jedoch Waffen von der Nato erhalten.

Der russische Präsident Wladimir Putin verlangte hingegen von Kiew ein „substanzielles“ Zugehen auf die Separatisten. Den Menschen im Osten und Südosten der Ukraine müssten rechtliche Garantien gegeben werden. Putin verglich das Vorgehen der ukrainischen Truppen mit dem der Wehrmacht. Die Offensive der Separatisten bezeichnete er als Erfolg. Die Aufständischen würden damit die ukrainischen Militäreinsätze abwehren, die eine tödliche Gefahr für die Zivilbevölkerung darstellten. Die Taktik der Regierungstruppen „erinnert mich an die der faschistischen deutschen Truppen in der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg. Großstädte wurden eingekesselt und durch gezielten Beschuss zerstört, samt Einwohnern“, sagte Putin.

Die Bundesregierung sprach zwar gestern erstmals von einer russischen „Intervention“ in der Ukraine. Gleichzeitig machte sie aber deutlich, dass es keine Waffen für die Ukraine geben werde: „Waffenlieferungen sind überhaupt nichts, woran die Bundesregierung denkt“, erklärte Regierungssprecher Steffen Seibert.

Mehrere Regierungen der EU-Staaten wollen unterdessen neue Sanktionen gegen Russland verhängen. Bei einer weiteren Eskalation „muss auch über weitere Sanktionen gesprochen werden“, erklärte Seibert. Russland müsse klar sein, „dass es einen Preis zu zahlen hat für sein bisheriges Verhalten“. Gleichzeitig will die Bundesregierung aber die diplomatischen Kanäle offen halten. Ein Sprecher von Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) sagte: „Aufgeben ist keine Option.“ Man werde weiter bereitstehen, „Gespräche zu führen mit Kiew und Moskau.“ Zugleich betonte er: „Es gibt aus Sicht des Außenministers keine militärische Lösung des Konfliktes.“

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat bisher keine Beweise für einen Einsatz regulärer russischer Truppen in der Ukraine. Aus verschiedenen Quellen sei aber bestätigt worden, dass doch mehr russische Freiwillige „in diesen Kämpfen impliziert“ seien als erwartet, sagte Thomas Greminger, Ständiger Vertreter der Schweiz bei der OSZE. (dpa/afp/has)  ▶ Blickpunkt

„Aufgeben ist keine Option.“

Ein Sprecher von Außenminister Frank-Walter Steinmeier

"Ich sterbe lieber stehend, als kniend zu leben"

Nachrichten-Artikel vom 29.08.2014 13:01

Lutz M. wurde bei der Nationalen Volksarmee zum Scharfschützen ausgebildet. Nun will er gemeinsam mit den Kurden gegen die islamistischen Fanatiker kämpfen. Nicht als Söldner, sondern als Christ.

Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article131717802/Ich-sterbe-lieber-stehend-als-kniend-zu-leben.html

Ukraine-Krise: Russland betrachtet Soldatenmütter als "ausländische Agenten"

Sie wollen wissen, wo sich ihre Söhne befinden und werden dafür nun

abgestraft: Das russische Justizministerium hat eine Gruppe von Soldatenmüttern als “ausländische Agenten” eingestuft – das erschwert ihnen den Zugang zu Armee-Informationen.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/soldatenmuetter-russland-stuft-sie-als-auslaendische-agenten-ein-a-988926.html

Belagerte UN-Soldaten trotzen den Islamisten

Nachrichten-Artikel vom 29.08.2014 18:08

43 philippinische UN-Blauhelme sind in den Händen syrischer Islamisten. 81 weitere Soldaten werden belagert. Sie sollen syrischen Soldaten Schutz gewährt und sie medizinisch versorgt haben.

Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article131735737/Belagerte-UN-Soldaten-trotzen-den-Islamisten.html

Nato "respektiert" Wunsch der Ukraine nach Aufnahme

Nachrichten-Artikel vom 29.08.2014 13:35

Putin vergleicht das Vorgehen der ukrainischen Armee mit dem der Nazis in Leningrad. Die bedrängte Ukraine will jetzt Nato-Land werden. Das Bündnis erklärt umgehend, es respektiere den Wunsch.

Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article131719431/Nato-respektiert-Wunsch-der-Ukraine-nach-Aufnahme.html

Kiew: Russische Soldaten kämpfen in der Ostukraine

Fr, 29. Aug. 2014
Aachener Nachrichten – Stadt / AN Politik / Seite 4

Kiew: Russische Soldaten kämpfen in der Ostukraine

Beweise für diese These bleibt Präsident Poroschenko aber schuldig. Separatisten räumen militärische Hilfe aus Moskau ein.

Von Andreas Stein
und Wolfgang Jung

Kiew. Für seine Hiobsbotschaft vom angeblichen Einmarsch der Russen hätte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko keine dramatischere Kulisse wählen können. In die Ukraine seien russische Truppen gebracht worden, sagt der Staatschef mit Grabesstimme in einer Fernsehansprache. Er steht auf dem Rollfeld eines Flughafens in Kiew, im Hintergrund heulen die Düsen der Regierungsmaschine. Doch Poroschenko fliegt nicht ab. „Ich habe einen Besuch in der Türkei abgesagt. Der Platz des Präsidenten ist heute in Kiew“, sagt der prowestliche Staatschef mit leichenbitterer Miene.

Fünf Monate nach der Annexion der Halbinsel Krim sollen russische Truppen hinter der ukrainischen Grenze mehrere Orte besetzt haben. Von einer „zweiten Front“ im verlustreichen Kampf der Armee gegen moskautreue Separatisten ist die Rede. Doch während Poroschenko eine Sondersitzung des Sicherheitsrats in Kiew einberuft, lässt der Kreml Diplomaten und Abgeordnete den vermeintlichen Einmarsch am Asowschen Meer als „Lüge“ dementieren. Die „erste Garde“ der Atommacht, also etwa Präsident Wladimir Putin oder Außenminister Sergej Lawrow, äußert sich zunächst nicht. Schon mehrfach hatte die Führung in Kiew von russischen Truppen gesprochen, aber nie Beweise vorgelegt.

Als zweifelsfrei gilt mittlerweile, dass russische Soldaten in der Ukraine mitkämpfen. Dies räumen sogar die Aufständischen ein. Insgesamt „3000 bis 4000“ Russen hätten in der Ukraine zu den Waffen gegriffen, sagt Separatistenführer Andrej Sachartschenko. Er spricht von ehemaligen russischen Berufssoldaten oder regulären russischen Soldaten, die „ihren Urlaub an der Front verbringen“ würden. Das dies ohne Duldung des Kremls geschehen könnte, halten selbst Experten in Moskau für unwahrscheinlich. Vorwürfe einer Militärhilfe der Aufständischen hat Russland stets zurückgewiesen. Aber es häufen sich Berichte über russisches Engagement.

Beobachter sehen allerdings die Lage vor allem für die ukrainische Armee dramatisch. Die prorussischen Separatisten erzielen seit Beginn ihrer Gegenoffensive massive Geländegewinne, heißt es. Etwa 300 Kilometer der russisch-ukrainischen Grenze von Lugansk bis Nowoasowsk stehen vermutlich unter ihrer Kontrolle. Auch bei Lugansk und Donezk drängen sie die Armee zurück. Tausende Soldaten sollen eingekesselt sein.

Poroschenkos Gegner werfen dem Staatschef vor, die jetzige Mitteilung vom russischen Einmarsch auch aus taktischen Erwägungen gemacht zu haben. Am Donnerstag begann offiziell der Wahlkampf vor der Parlamentswahl am 26. Oktober, und Poroschenko braucht Stimmen aus dem antirussischen Lager. Am Samstag reist Poroschenko zu den EU-Spitzen nach Brüssel, in der kommenden Woche tagt die Nato in Wales.

Bundeskanzlerin Angela Merkel kündigte angesichts der jüngsten Entwicklungen in der Ukraine Beratungen beim EU-Gipfel über weitere Sanktionen gegen Russland an. Die Lage in der Ostukraine habe sich wieder verschlechtert.

Nato spricht von 1000 Soldaten aus Russland

Nach Feststellung der Nato kämpft Russland mittlerweile mit mehr als 1000 Soldaten auf Seiten der prorussischen Separatisten gegen die ukrainische Regierung. Die Lage sei „zunehmend beunruhigend“, sagte gestern der niederländische Brigadegeneral Nico Tak im Nato-Hauptquartier in Mons (Belgien). Von einer Invasion Russlands wollte er nicht sprechen: „Wir reden derzeit von einem Einfall (Incursion) in die Ukraine. Es ist Sache der Politiker, das zu bewerten.“

Die Nato veröffentlichte zugleich Satellitenbilder, die nach Ansicht des Bündnisses beweisen, „dass russische Soldaten, die mit hochmodernen Waffen ausgerüstet sind, innerhalb des souveränen Territoriums der Ukraine operieren“.