Russland greift offenbar mit Bodentruppen in Syrien-Kämpfe ein

Die Soldaten von Staatschef Assad kommen nicht wie geplant voran. Oppositionskämpfer behaupten nun, dass russische Truppen direkt als Infanterie oder Panzereinheiten in den Kämpfen gegen die Rebellen eingesetzt werden.

https://www.welt.de/politik/ausland/article197036945/Russland-greift-nach-Rebellen-Berichten-mit-Bodentruppen-in-Syrien-Kaempfe-ein.html

Europas Navigationssatellitennetz ist ausgefallen

Sämtliche Satelliten des europäischen Navigationsnetzes Galileo sind derzeit ausgefallen. Es begann schon Donnerstag.

  • Womöglich liegt ein Software-Fehler vor. Das Galileo-System war als Antwort auf das GPS-Netz der USA konzipiert.
  • Das ist eine Blamage. Zu den Ursachen oder der voraussichtlichen Dauer des Ausfalls gab es zunächst keine Angaben.

https://www.welt.de/wirtschaft/article196850541/Galileo-Europas-Navigationssatellitennetz-komplett-ausgefallen.html

„Russland bereitet sich auf regionale Kriege in Europa vor“

Mit der Aufrüstung nuklearfähiger Mittelstreckenraketen setzt Moskau die Nato unter Handlungsdruck. Dennoch kommt die Bundesregierung ihren Bündnisverpflichtungen nicht nach. Das könnte sich bald rächen – etwa bei der Luftverteidigung.

https://www.welt.de/politik/deutschland/plus196803011/Sicherheitspolitik-Experten-Russland-bereitet-sich-auf-regionale-Kriege-in-Europa-vor.html

Aus Angst werden Konflikte der „multikulturellen“ Gesellschaft beschönigt

Während rechts jede Straftat eines Asylbewerbers begierig aufgegriffen wird, spricht man auf der Linken von „Einzelfällen“. Ein Phänomen, das auch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu beobachten ist. Es herrscht eine Realitätsverweigerung links der Mitte.

https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus196799885/Uebergriffe-von-Fluechtlingen-Die-Realitaetsverweigerung-links-der-Mitte.html

Rehe fallen freilaufenden Hunden zum Opfer

Interessanter Artikel der Aachener Nachrichten – Stadt

Den Artikel finden Sie im ePaper unter:
https://epaper.zeitungsverlag-aachen.de/2.0/article/e107de916f

10.07.2019

Rehe fallen freilaufenden Hunden zum Opfer

Stadtjäger Sascha Ehrt und Wolfsberater Hermann Carl beklagen mangelnde Einsicht bei einigen Hundebesitzern

Von Sarah-Lena Gombert

Aachen Ein schwer verletztes Reh liegt am Brüsseler Ring. Nicht etwa, weil es von einem Autofahrer angefahren worden ist. Das etwa anderthalbjährige Tier hat Bissspuren an Vorder- wie Hinterläufen. Stadtjäger Sascha Ehrt, der das Reh töten musste, um es von seinem Leiden zu erlösen, ist sich sicher: Das war ein Hund.

Es war am frühen Montagmorgen, als Stadtjäger Sascha Ehrt von der Aachener Polizei darüber informiert wurde, dass ein verletztes Reh auf einer Wiese am Brüsseler Ring lag. Bei Eintreffen konnte Ehrt das Tier mit Hilfe eines Passanten schnell finden. „Das Reh lebte noch, aber hatte schwerste Verletzungen an den Vorder- und Hinterläufen“, erzählt Ehrt. Der etwa anderthalb Jahre alte Bock sei so schwer verletzt gewesen, dass Ehrt ihn von seinem Leid erlösen musste.

Für Sascha Ehrt war das in diesem Jahr nicht der erste Einsatz dieser Art. Bereits vier Mal sei er in diesem Jahr von Polizei oder vom städtischen Forstamt kontaktiert worden, um sich um Rehe zu kümmern, die von Hunden gehetzt und verletzt wurden.

„Der Rehbock am Brüsseler Ring muss große Schmerzen gehabt haben und sich damit schon einige Zeit gequält haben“, schätzt der Fachmann. Die Verletzungen ließen, so Ehrt, klar darauf schließen, dass das Reh von einem Hund verletzt worden ist. Füchse würden so massive Tiere – immerhin wog der Rehbock 16 bis 17 Kilogramm – nicht angreifen. Und ein Wolf sei das auf keinen Fall gewesen, ist Ehrt sich sicher.

Das sieht auch Hermann Carl, Wolfsbeauftragter aus der Eifel, so: Anders als Hunde würden erfahrene Wölfe nicht einfach nach den Läufen schnappen, sondern ihre Beutetiere direkt in die Kehle beißen. Auch hält er es für unwahrscheinlich, dass der vor einigen Wochen in der Eifel aufgetauchte Wolf sich in die Aachener Stadt vorwagt. „Es kann höchstens mal vorkommen, dass junge Wölfe, die sich von ihrem Rudel trennen, sich auf der Durchreise in die Nähe einer Stadt wagen. Die Jungtiere sind etwas neugieriger“, so Carl.

Zwar kann Ehrt nicht sagen, welche Hunderasse im aktuellen Fall infrage kommt, aber „in jedem Hund ist auch ein kleiner Wolf und somit auch der Jagdtrieb. Dieser ist in vielen Hunden verankert und das sollten die Hundebesitzer wissen“, betont er und appelliert: „Leinen Sie Ihren Hund an, damit schützen Sie nicht nur unser Wild sondern auch Ihren Hund!“ Denn nicht immer treffen die Hunde auf harmlose Rehe, die bloß weglaufen. Denn sollte ein Hund an ein Wildschwein geraten, so endet dies meist tödlich für den Hund.

Ein Problem in der Stadt

Hermann Carl schätzt, dass das Hetzen von Rehen durch Hunde ein Problem ist, dass in Städten häufiger vorkommt als auf dem Land: „Viele Städter machen sich einfach keine Gedanken darüber, dass Rehe auch in Städten vorkommen“, sagt er. Das Reh sei nämlich kein Wald-, sondern vor allem ein Feldtier. „Es reichen ganz kleine Waldstücke, damit sich die Tiere mal zurückziehen können. Ansonsten sind die eher in der offenen Landschaft unterwegs.“ Auch Carl fordert Hundebesitzer auf, verstärkt darauf zu achten, ihre Tiere angeleint zu lassen.

Nicht ein „Rechtsruck“ ist das Problem – sondern der Vertrauensverlust

Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz (CDU) schreibt ab jetzt regelmäßig unter „Merz meint“ für WELT AM SONNTAG. Zum Start der Kolumne analysiert er die Reaktionen auf seine Einschätzung, dass sich mehr Polizisten und Soldaten der AfD zuwendeten.

 

Kürzlich habe ich in einem Interview darauf hingewiesen, dass CDU und CSU immer mehr Wählerstimmen aus Polizei und Bundeswehr an die AfD verlieren. Die Reaktionen darauf waren aufschlussreich.

https://www.welt.de/politik/deutschland/plus196420773/Friedrich-Merz-Nicht-ein-Rechtsruck-ist-das-Problem.html

Lawless London

67 Menschen sind seit Jahresbeginn in der britischen Hauptstadt ermordet worden. Die Presse spricht von einer „Messerstecher-Epidemie“. Viele Delikte werden allerdings nie aufgeklärt. Aus einem spezifischen Grund.

Seit Mittwochmorgen hat London das allerjüngste Opfer der eskalierenden Messergewalt zu beklagen. Riley ist tot, das Kind einer 26-Jährigen, die am Samstagmorgen in ihrem Haus im Süden der Hauptstadt erstochen wurde.

https://www.welt.de/vermischtes/plus196315125/Grossbritannien-Lawless-London.html

US-Techkonzerne wollen offenbar weniger in China produzieren

Neue Provokation im Handelsstreit: Laut einem Medienbericht planen zahlreiche US-Techkonzerne, Teile ihrer Produktion aus China zu verlagern.

Mitten im Handelsstreit planen zahlreiche US-Technologiekonzerne einem Zeitungsbericht zufolge, Teile ihrer Produktion aus China zu verlagern. Laut der japanischen Wirtschaftszeitung „Nikkei“ erwägen etwa die US-Computerhersteller HP und Dell, bis zu 30 Prozent ihrer Notebook-Produktion auf andere Länder aufzuteilen. Microsoft, Google, Amazon, Sony und Nintendo prüfen laut Insidern ebenfalls, Teile ihrer Produktionsstätten für Spielekonsolen und intelligente Lautsprecher aus dem Land zu verlegen. Die Unternehmen waren für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/us-techkonzerne-wollen-offenbar-produktion-aus-china-verlagern-a-1275619.html

Die „Flugstundenmisere“ gefährdet Deutschlands Soldaten

Noch sind die genauen Ursachen für die zwei Abstürze bei der Bundeswehr nicht geklärt – trotzdem gibt es Gemeinsamkeiten: Den Piloten fehlen schlicht die Fluggeräte zum Üben. Die Anforderungen der Nato erfüllt Deutschland damit nicht.

https://www.welt.de/wirtschaft/plus196230501/Bundeswehr-Was-Eurofighter-Crash-und-Hubschrauber-Absturz-verbindet.html