Frau Scheidt weiter im Rampenlicht / Jerusalem Post

Lieber Herr Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Aachen Neugröschel,

König Heinrichs IV. zog nach Canossa, um vom Papst Gregor VII. die Wiederaufnahme in die Gesellschaft zu erreichen, denn der Papst besaß moralische Autorität.

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/es_geht_nichts_ueber_ein_persoenliches_gespraech/

http://www.jpost.com/International/Article.aspx?id=257255

An einem Tag werden die Stadt Aachen, die Jüdische Gemeinde Aachen und der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Aachen in zwei bedeutenden nationalen und internationalen Medien erwähnt: in Broders achgut und in der Jerusalem Post. Ich gratuliere und beneide Sie nicht.

Ich hatte gebeten, nicht namentlich erwähnt zu werden.

Das geheime Treffen an diesem Wochenende zwischen Ihnen und der Grünen Bürgermeisterin Aachens Frau Hilde Scheidt steht nun in der Zeitung. Auch dass Frau Scheidt von Ihnen eine Bestätigung braucht, dass sie keine Antisemitin sei, ist bekannt. Wir beide wissen, dass es sehr wenige Menschen gibt, die fähig und ermächtigt sind, darüber zu entscheiden, sicherlich niemand, der in Aachen lebt. Doch spielt dies in Aachen keine Rolle, solange Sie sich nicht als Grüner Unterstützer outen, was niemand von Ihnen annimmt.

Unschicklich geschickt hat Frau Scheidt selber die Geheimnisse ausgebreitet, um ihre Karriere abzusichern. Da die geheime Unterredung unter vier Ohren und genauso viele Augen stattfinden wird, kann niemand Einspruch erheben, wenn anschließend die Aachener Zeitungen das Geheimprotokoll publiziert, welches zum jetzigen Zeitpunkt bereits geschrieben ist. Sie werden es genauso wenig dementieren wie Broder seinen Ehrenpreis zurückgegeben hat. Soviel politisches Können hätte ich der Grünen Bürgermeisterin nicht zugetraut! Mein Respekt.

Deshalb bitte ich Sie, noch bevor Ihr Kaschrut-Zertifikat publik wird, Frau Scheidt zum Gijur zu überzeugen. Sie kann dann, hoffentlich nicht bald, Ihr Amt als Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Aachen zum Wohle aller übernehmen, welches den Vergleich mit ihrer derzeitigen Position nicht zu scheuen braucht: Es ist sicherer und genauso ehrenvoll. Über die Dotierung will ich mich nicht auslassen, da ich nicht wissen will, wie Politiker ihr Geld verdienen.

Schabbath Schalom

Ihr

Nathan Warszawski

Nideggen, 10.02.2012

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