Israel wird den Iran nicht angreifen

Israel wird den Iran nicht angreifen

Zu diesem Artikel werde habe ich im Kommentar Stellung genommen, da ich etliche Aussagen nicht teile. Nichts desto trotz ist er ein sehr interessanter Beitrag zu einem sehr aktuellen Thema, den ich nicht vorenthalten möchte.

4 Gedanken zu „Israel wird den Iran nicht angreifen

  1. Sehr geehrter Dr. Warszawski,
    zu Ihrem Artikel möchte ich in einigen Punkten Stellung nehmen.
    Israel fürchtet nicht die islamische Bombe, sondern deren Einsatz.
    Es gibt zum jetzigen Zeitpunkt nur ein Land, das aktiv Krieg gegen Israel führt, und das ist der Iran. Im Norden droht die Hisbollah, gegründet und finanziert von den iranischen Pasdaran (Revolutionswächtern). Diese können Israel nicht besiegen, bedrohen aber mit über 20.000 Raketen die nördliche Infrastruktur. Diese nur 3-6000 Mann starke Truppe hält Israel in Atem.
    Im Süden steht die Hamas mit nur ein paar Tausend Mann, die regelmäßig Tunnel gräbt, um auf israelisches Territorium zu gelangen um Geiseln zu nehmen bzw. Südisraels regelmäßig mit Raketen beschießt. Auch diese wird finanziert und ausgerüstet vom Iran. Auch diese kann Israel nicht besiegen, führt aber weiterhin Krieg.
    Wie würde das Ansehen des Iran erst steigen, wenn der Iran Israel mit der Atombombe auslöschen würde, oder es zumindest versucht? Niemand würde an der Führungsposition dieses Landes vorbei kommen, niemand mehr diesem Widerstand entgegen setzen, z.B. im Bereich der Golfstaaten. Der politische Führer, dem dies gelänge, würde als der Held im arabischen Raum gelten, und dies ist ein wichtiger psychologischer Faktor in diesem (arabisch denkenden) Raum. Warum sollte daher die politische Führung des Iran diesen Versuch nicht starten?
    In der Zeit des kalten Krieges herrschte zwischen den Blöcken eine gewisse Rationalität. Es galt der Spruch: Wer zuerst schießt, stirbt als zweites. Und beide wollten Leben, auch die UDSSR und ihre Verbündeten. Diese Logik gilt nicht im arabischen Raum. Die Verluste der vergangene Kriege haben dies gezeigt. Im 6-Tage Krieg hat Israel weniger als 1000 Tote gehabt, die Ägypter alleine zwischen 30 – 45.000 Mann, von Syrien, Irak und Jordanien wollen wir nicht sprechen.
    Israel kann sich zwar bei einem Angriff „revangieren“, aber was bringt dies? Israel hat die einzige funktionsfähige Raketenabwehr der Welt, was aber, wenn nur eine Rakete durchkommt, wie mir ein israelischer Offizier sagte. Trift auch nur ein Atomsprengkopf Tel Aviv, ist die Existenz Israels gefährdet. Vernichtet Israel im Gegenzug 5 iranische Großstädte, gefährdet dies nicht den Iran, erst recht nicht die arabischen Gegner im gesamten. Von daher funktioniert die Abschreckung im arabischen Raum nicht.
    Wenn Yad Vashem eine Botschaft sendet, dann diese: Wir haben bezahlt, wir wissen was Massenmord ist, wir wissen, was Opfer sind, wir wisen dass uns niemand hilft, mit uns nicht mehr! Wie lautet der Spruch bei der Vereidigung der Rekruten auf Massada: „Massada will never fall again!“. Die Erkenntnis aus der Shoa war die Grundlage des Guerillakrieges gegen die Briten, aus dem der Staat Israel hervor ging. 1947 standen 50 % der britischen Armee in Palästina. Ohne diesen erbittert geführten Krieg wäre Israel genauso wenig entstanden wie nach dem 1. WW. Die Welt schenkt den Juden nichts!
    In wie weit die IAF (Israeli Air Force) in der Lage ist, die Produktionsstätten für Uran zu zerstören, weiß im Moment niemand. Sicherlich wird bei einem Angriff, und da gebe ich Ihnen recht, nur der Zeitpunkt für die Produktion der Atomsprengköpfe für die iranischen Sheba 3 Raketen zeitlich verzögert. Zeit ist aber ein wichtiger Faktor, insbesondere für ein angeschlagenes Regime. Ein Militärschlag gegen Teheran könnte genau den Zeitgewinn bringen, den die Opposition im Iran braucht für einen erfolgreichen Aufstand. Eine militärische Niederlage der iranischen Armee, und dies ist ziemlich sicher, wäre ein deutliches Signal an die Opposition. Der Iran verfügt weder über eine ernstzunehmende Luftwaffe noch Luftabwehr.
    Zudem: Israel hat schon zwei Mal Atomreaktoren zerstört, in Bagdad und in Syrien. Warum keinen dritten?
    Von dieser Position aus spricht vieles für einen israelischen Erstschlag.
    Es gibt jedoch auch Argumente dagegen: Zum einen wäre dies nicht ein Angriff, sondern eine Serie von Angriffen über eine lange Distanz ohne „Freunde“, die z.B. beschädigte Flugzeuge aufnehmen oder abgeschossene Piloten retten. Es ist zwar nicht ausgeschlossen, dass z.B. Saudi Arabien behilflich wären, und auch die amerikanischen Träger im Golf würden vermutlich unterstützend tätig werden, aber diese Hilfe wäre begrenzt. Ein wesentlicher Grundsatz der IDF lautet: Wir lassen keinen zurück!
    Hat Israel aber die Reserven für einen mehrtägigen massiven Luftkrieg? Müssten sich dann nicht irgendwann die USA einschalten, wenn z.B. Israel mit konventionellen Mittelstreckenraketen beschossen würde? Was wäre, wenn sich der Konflikt in Richtung Krieg der Städte wie am Ende des iranisch-irakischen Krieges entwickelt?
    Selbst wenn der Erstschlag erfolgreich wäre, und Israel zusätzlich Zeit gewinnen würde, bis der Iran eigene Atomsprengköpfe bauen könnte, wäre die Relation Einsatz und Ertrag noch gewahrt? Wäre der Verlust an Menschen und Maschinen sowie der Druck von Seiten der internationalen Politik eventuell für Israel negativer als die konstante Angst, dass der Iran mit bereits vorhandenen Mittelstreckenraketen mit noch nicht vorhandenen A – Sprengköpfen angreift? Wäre es dann nicht geschickter, auf den iranischen Erstschlag zu warten? Dann müsste selbst Westerwelle einem militärischen Eingreifen der Nato und des Westens zustimmen.
    Das dumme Gesicht unseres nicht mit außenpolitischer Kompetenz gesegneten Außenministers würde ich dann zu gerne mal sehen (Ja, das war polemisch, kam aber von ganzem Herzen).
    Mein Eindruck ist ein anderer. Je lauter man in Israel über einen Angriff redet, desto unwahrscheinlicher ist er, wenn ich an die Vergangenheit denke. Die Spitzenmilitärs im Generalstab der IDF sind kühle Rationalisten, keine Politiker, keine Hitzköpfe wie die Iraner. Die werden in Ruhe abwägen und sich nicht provozieren lassen, ähnlich dem Beschuss Israels Januar und Februar 1991 während des Golfkrieges. Nachdem Schwarzkopf die Einsatzpläne der USAF kurzfristig geändert hatte, holte Israel seine bereits gestarteten Atombomber wieder zurück. So macht man Druck auf israelisch. Und bei dem ganzen Unterfangen werden die Politiker diesmal mehr auf die Militärs hören als 2006, denn keiner der drei damals Verantwortlichen hat das Libanondesaster politische / militärisch überlebt.
    Wenn ich mir z. B. den israelischen Verteidigungsminister und Politiker Barak anhöre bezüglich Erstschlag, so bin ich mir sicher, dass hinter den Kulissen ihm manch ein alter Kollege aus dem Generalstab schon darauf hingewiesen hat, dass u.a. er für das Desaster im Libanon 2006 persönlich verantwortlich war, durch Fehlentscheidungen bezüglich Armeereform aus dem Jahr 2000. Barak ist kein Rabin. Barak ist ein guter Kämpfer, der am höchsten dekorierte Soldat Israels, aber kein Stratege. Das der Libanonkrieg 2006 so glimpflich abgegangen ist, hat Israel einigen Spitzenmilitärs zu verdanken, die sich nicht an Baraks Fehlplanung hielten. Mittlerweile sind alle wesentlichen Fehlplanungen Baraks geändert worden.
    Eher glaube ich an einen heißen konventionellen Krieg zwischen dem Iran auf der einen und den USA, GB und einigen weiteren, auch arabischen Staaten, auf der anderen Seite. Dies würde die Situation erfolgreicher und einfacher bereinigen. Denn nicht nur Israel möchte die iranische Führung beseitigen, die meisten arabischen Herrscher wollen dies ebenfalls.
    Ein Kalkül Israels könnte sein: Wenn die iranische Regierung wackelt, könnte sie einen außenpolitischen Konflikt suchen, um sich selber zu stabilisieren, getreu dem Motto: Hast Du innenpolitische Probleme, suche dir einen außenpolitischen Gegner, dass schweißt das Land zusammen. Dies könnte z.B. ein Angriff auf ein Schiff der US Navy im Golf sein. So etwas kann auch schief gehen. Beispiel der Falklandkrieg. Nachdem die Militärchunta diesen verloren hatte, wurde sie gestürzt. Manch einer in Israel wird sich bewusst sein, das Warten durchaus Vorteile bringen kann.
    Von daher kommen wir beide zu demselben Ergebnis, „Israel wird den Iran nicht angreifen“, aber auf anderen Grundlagen.
    Eine grundsätzliche Bemerkung zum Thema Naher Osten: Wir können aus dem sicheren Deutschland vor dem Kamin sitzend leicht gute Ratschläge geben, aber keiner von uns muss dafür im wahrsten Sinne des Wortes kämpfen. Meine Freunde bei der IDF müssen dies. Von daher rate ich bei solchen Diskussionen immer zur Vorsicht und Zurückhaltung. Wer z.B. den Zaun durch die West Bank kritisiert, den frage ich immer, ob er das Gefühl kennt, in einen Bus in Tel Aviv zu steigen, und nicht zu wissen, ob man da wieder heil raus kommt. Ich kenne das Gefühl aus den Jahren 1994 bis 2008. Ich bin immer wieder erstaunt, mit welcher Arroganz und Besserwisserei manch einer sich an diesen Diskusionen beteiligt. Mit diesem Absatz meine ich nicht Dr. Warszawski .
    Abschließend: Dieser Beitrag ist in Freundschaft (darf ich das sagen?) zu Dr. Warszawski zu verstehen, nicht als Konfrontation. Eines habe ich in Israel gelernt: Man kann dort heftig miteinander diskutieren, anschließend geht man ein Bier trinken.
    Aachen, den 9.2.2012 A.E. Weyermann

  2. Lieber Herr Weyermann,

    einige – klitzekleine – Bemerkungen:
    (i)
    „Im Süden steht die Hamas mit nur ein paar Tausend Mann, die regelmäßig Tunnel gräbt, um auf israelisches Territorium zu gelangen um Geiseln zu nehmen bzw. Südisraels regelmäßig mit Raketen beschießt. Auch diese wird finanziert und ausgerüstet vom Iran“
    -> Dazu: Die Türkei soll den Iran als wichtigsten Finanzier der Hamas abgelöst haben, z.B.: (und sogar von Haaretz berichtet 😉
    http://www.haaretz.com/news/diplomacy-defense/turkey-may-provide-hamas-with-300-million-in-annual-aid-1.409708

    (ii)
    „Je lauter man in Israel über einen Angriff redet, desto unwahrscheinlicher ist er, wenn ich an die Vergangenheit denke. Die Spitzenmilitärs im Generalstab der IDF sind kühle Rationalisten, keine Politiker, keine Hitzköpfe wie die Iraner.“
    -> Sehr richtig, deshalb auch interessant, was nicht gesagt, bzw. zensiert wird:
    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/152618#.TzTIT4FPDRY

    (iii)
    „Wäre es dann nicht geschickter, auf den iranischen Erstschlag zu warten? Dann müsste selbst Westerwelle einem militärischen Eingreifen der Nato und des Westens zustimmen.“
    -> Ich denke Nein und Nein.
    -> Dazu:
    „Erstmals im Zusammenhang mit dem israelischen Yom-Kippur-Krieg im Jahre 1973 wurde die Einbeziehung des deutschen Hoheitsgebietes in militärische Konflikte außerhalb des „Nato-Gebietes“ zu einem brisanten Thema: Drei israelische Frachter hatten sich auf Veranlassung der amerikanischen Regierung im Oktober 1973 an der Reede von Bremerhaven eingefunden, um Kriegsmaterial der in der Bundesrepublik stationierten US-Streitkräfte an Bord zu nehmen; der damalige Bundeskanzler Willy Brandt entschied zusammen mit seinem Vizekanzler und Außenminister Walter Scheel, die Verladungen sollten ohne Verzug eingestellt werden und die israelischen Schiffe die deutschen Hoheitsgewässer sofort verlassen.“
    (Mein Dank hier an http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/neutralitaet_ohne_herz/ mit Verweis auf http://www.bwbs.de/Beitraege/76.html und http://www.friedensforum-neustadt.de/4000/4030,08.html )

    Wenn heutzutage „Palästinenserpräsident Mahmud Abbas“ (in dieser Bezeichnung sind direkt mehrere Fehler) mit allen Ehren in Deutschland empfangen wird und „Westerwelle Israel am Zug sieht“ (z.B. Spiegel 18.01.2012 – http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,809902,00.html ) kann nicht von einer Unterstützung von Westerwelle bei einem Eingreifen der Nato ausgegangen werden, vielleicht werden Feldbetten in deutschen Sporthallen aufgebaut und einige Israelis ausgeflogen, aber mit mehr – ist meiner Meinung nach – nicht zu rechnen…

    Im Übrigen habe ich Dr. Warszawski’s Artikel nicht als zwingende Analyse zu „Israel wird den Iran nicht angreifen“ verstanden, mehr als Hoffnung, dass dies nicht nötig sein wird.

    Alles Gute

    Der Herr Page Junior, Aachen 2012-02-10 😉

    • Sehr geehrter Herr Page,
      herzlichen Dank für Ihre Bemerkungen :-).
      Zu i) Die Türkei soll den Iran als wichtigsten Finanzier der Hamas abgelöst haben, z.B.: (und sogar von Haaretz berichtet .
      Sehr interessant, war mir noch nicht bekannt. Wenn die Türkei jemals geglaubt haben sollte, in die EU aufgenommen zu werden, dürfte dies Grund genug sein, dies aus der deutscher Perspektive abzulehnen. Die Türkei unterstützt damit eindeutig den internationalen Terrorismus. Dies und das Verhalten Erdogans dürfte bei Frau Merkel auf ein klares „no“ in Sachen Aufnahme stoßen.
      Zu iii) „Erstmals im Zusammenhang mit dem israelischen Yom-Kippur-Krieg im Jahre 1973 wurde die Einbeziehung des deutschen Hoheitsgebietes in militärische Konflikte außerhalb des “Nato-Gebietes” zu einem brisanten Thema: Drei israelische Frachter hatten sich auf Veranlassung der amerikanischen Regierung im Oktober 1973 an der Reede von Bremerhaven eingefunden, um Kriegsmaterial der in der Bundesrepublik stationierten US-Streitkräfte an Bord zu nehmen; der damalige Bundeskanzler Willy Brandt entschied zusammen mit seinem Vizekanzler und Außenminister Walter Scheel, die Verladungen sollten ohne Verzug eingestellt werden und die israelischen Schiffe die deutschen Hoheitsgewässer sofort verlassen.“
      (Mein Dank hier an http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/neutralitaet_ohne_herz/ mit Verweis auf http://www.bwbs.de/Beitraege/76.html und http://www.friedensforum-neustadt.de/4000/4030,08.html )

      Mir ist dieser Vorgang bekannt, und als Deutscher kann man sich dafür nur schämen. Dieses Verhalten von Brandt war und ist für mich einer der Hauptgründe gewesen, nie in die SPD einzutreten. Wer wie Brandt in Warschau den Kniefall im Warschauer Getto übt, und die Überlebenden dieses Massakers dann im Stich lässt, hat meiner persönlichen Meinung nach keinen Charakter. Nach meiner Meinung ist Willy Brandt eine Schande für Deutschland, wenn nicht der größte Vaterlandsverräter seit 1945 (nochmals meine persönliche Meinung).
      Dennoch ein Gegenbeispiel: Im Januar / Februar 1991 während des Golfkrieges wurde Tel Aviv von irakischen Scuds beschossen wurde. Diese erreichten Tel Aviv, da mit Hilfe deutscher Ingenieure und Scheibenwischerpumpen die Reichweite der Raketen verlängert wurde. Als all dies bekannt wurde, reiste der damalige Außenminister Genscher (FDP) nach Israel und fragte, was Israel benötigte. Dies geschah zu einem Zeitpunkt, als Deutschland sich nicht an militärischen Aktionen beteiligte. Unter anderem bot Genscher Israel Patriot Luftabwehrraketen an, wurde aber von seinem Militärattache zurück gerufen. Die deutschen Raketen konnten nämlich keine einfliegenden Scuds abschießen, sie waren auf Antrag der SPD / FDP extra so umgerüstet worden, dass dies im Gegensatz zu den Originalen der USA nicht ging. Rot / Gelb wollten ja die UDSSR nicht verärgern, dann doch lieber Deutschland schutzlos lassen. Die USA waren nicht so dumm.
      Unter dem Strich bekam Israel alles, was es wünschte. U.a. Fuchs ABC Abwehrpanzer (die auf Grund der schlechten Klimaanlage in Israel nicht funktionierten), von jedem Stück Militärtechnik aus der DDR ein Stück (daher steht u.a. auch ein DDR T 72 in Latrun) zum zerlegen und auswerten. Eventuell erinnert sich noch der ein oder andere an das Thema „Landwirtschaftliche Geräte im Hamburger Hafen“.
      Last not least: Es gab 2, später 3 U-Boote. Dies ist deshalb besonders wichtig, da die deutschen Küsten U-Boote selbst von der NATO kaum zu orten sind und heute eines der 3 atomaren Standbeine der IDF darstellen. Weitere U-Boote der neuesten Klasse folgen und sind weltweit einsetzbar.
      Zudem: Ohne hier auf Details einzugehen, die deutsch – israelische Zusammenarbeit im militärischen Bereich funktioniert sehr gut, insbesondere seit 1991. Von daher: Unter der jetzigen Regierung käme speziell bei einer Kanzlerin Merkel Deutschland nicht an einer aktiven Unterstützung Israels im Falle eines Angriffs vorbei. Wir reden zudem nicht über einen „normalen“ konventionellen Konflikt, sondern um die Existenzfrage Israels.
      Ich stimme Ihnen zu, dass, speziell, wenn man den letzten Satz von Dr. Warszawski liest, dies seine Hoffnung ist. Meine Antwort sollte ein Versuch sein, die Lage zu analysieren und zu versuchen, einen Ausblick zu wagen.
      Aachen, den 10.2.2012 A.E. Weyermann

  3. Kleiner Nachtrag zur Türkei, diesmal in Bezug auf die Finanzierung des Iran, 9.Mai 2012:
    „Turkey’s exports of gold, jewelry and precious metals to Iran jumped last month by more than 35 times than in March 2011, reaching $480 million, according to statistics reported by Bloomberg.
    Its balance of trade this year has improved by $4.3 billion, partly due to the gold exports, a research company told Balkan.com.
    Turkey’s assistance to Iran is in direct opposition to the Obama administration’s efforts to punish the Iranian economy, dependent on oil exports, until it cooperates with the United Nations and allow full inspections of its nuclear facilities.
    So far this year, Turkey has exported more than $1 billion in gold and precious metals, and Bloomberg reported that an Istanbul Gold Exchange official estimates the government has nearly 5,000 tons of gold – worth $265 billion – “stashed under their pillows.”“
    Quelle: http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/155622#.T6p9xlLZ7RY

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