Tadschikische Elite fährt gestohlene Autos

Fr, 20. Dez. 2013
Aachener Nachrichten – Stadt / AN Politik / Seite 4

Tadschikische Elite fährt gestohlene Autos

Berlin. Eine Affäre um gestohlene Autos belastet die Beziehungen zwischen Deutschland und Tadschikistan: Das Auswärtige Amt und die Berliner Justizverwaltung bestätigten gestern einen Bericht, nach dem rund 200 in Deutschland entwendete Pkw in Tadschikistan lokalisiert wurden. Die meisten davon würden von Freunden und Familienangehörigen des Präsidenten der zentralasiatischen Republik, Emomali Rachmon, gefahren.

Die in Deutschland angemeldeten Autos wurden von einer deutsch-litauischen Ermittlergruppe namens Westwind per GPS lokalisiert, wie eine Sprecherin des Berliner Justizsenators Thomas Heilmann (CDU) bestätigte. Weil die tadschikischen Behörden auf ein Rechtshilfeersuchen nicht reagierten, habe sich Heilmann bereits im Mai dieses Jahres an den damaligen Außenminister Guido Westerwelle (FDP) gewandt. Er sei darum gebeten worden, „die Fahrzeuge sicherzustellen, aber da ist eben nichts passiert“, sagte die Sprecherin. (afp)

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