Kommentar zu: Hilde mit dem Magengeschwür

Jochen XXXXX schrieb:

Jetzt sollte es aber wirklich genug sein. Macht Schluss! Sollte Hilde Scheidt Eurer Meinung nach bei ihrer Büßer-Reise nach Jerusalem unbedingt einen Umweg über Canossa machen? Dann sagt es ihr. Zwanzig Jahre lang waren wir ihr/ sie uns -Jüdische Gemeinde- durchaus gewogen, das wollen wir bei allem momentanen begründeten Ärger nicht ganz vergessen.

…………………………………

Lieber Jochen,

ich finde es bewunderungswürdig, mit welchem Elan Du Dich für eine Judenkritikerin einsetztest. Ralph Giordano und HM Broder sind doch Juden? Wie sehr wirst Du Dich dann für Juden einsetzen?

Der Artikel „Hilde mit dem Magengeschwür“ stammt nicht von mir. Ich habe den aus der Schweiz offen zugänglichen Artikel in Aachen verbreitet, um HM Broder zu gefallen. Christen nennen dieses Vorgehen „Evangelisation“ und sind begeistert.

Die Aachener Bürgermeisterin wird von HM Broder und mir bestens unterrichtet: Frau Scheidt weiss bescheid. Sie weiss, dass wir eine öffentliche Entschuldigung erwarten, eine Rücknahme ihrer Judenkritik, dass nicht nur grün-pazifistische, angepasste Juden in Aachen erwünscht sind. Ralph Giordano und HM Broder, die keine Mitglieder der Jüdischen Gemeinde Aachen sind, ist das Jüdische Hemd näher als der Aachener Rock. 20 Jahre finanzielle Unterstützung der Jüdischen Gemeinde Aachen aus der Privatschatulle Hilde Scheidts sind nicht zu verachten, wiegen jedoch eine beleidigende Judenkritik an Nicht-Aachener Juden nicht auf.

Hat der Vorstand der Jüdischen Gemeinde Aachen überlegt, mit HM Broder direkte Gespräche zu führen. Es muss ja nicht in Aachen sein, wo man ihn nicht braucht.

Ich wünsche Dir eine gute Woche

Nathan Warszawski

PS:

Verstehe ich Dich richtig, dass Frau Scheidt nach Jerusalem reisen will? Hat sie keine Angst vom Bösen Netanjahu, der einen Weltkrieg riskiert, nur um läppische 6 Millionen Juden in Israel zu schützen? Wie stehen ihre Parteigenossen zu dieser Reise? Wird sie sich in Jerusalem fühlen wie ein Jude in Aachen? 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.