Ich bin für die Polizeipräsenz dankbar

Fr, 29. Nov. 2013
Aachener Nachrichten – Stadt / Lokales / Seite 22

Ich bin für die Polizeipräsenz dankbar

Helma Emmerich bezieht sich auf den Leserbrief des Sprecherteams der Stadtteilkonferenz Aachen-Ost/Rothe Erde „Muskelspielerei hilft dem Stadtteil nicht“ (AN v. 25. 11.):

Die Stadtteilkonferenz ist das Sprachrohr der Bürger, man sollte aber bitte dann auch alle Bürger auch ohne Migrationshintergrund mit einbeziehen. Sehr viele vor allem ältere Bürger sind schockiert über die Veränderung des Viertels.

Ich bin mit diesem Brief nicht einverstanden. Dies habe ich dem Team vor der Veröffentlichung mitgeteilt. Natürlich empfindet jeder eine Situation anders. Da ich aber im Gegensatz zu den Schreibern im Ostviertel wohne und die Situation täglich erlebe, bin ich so wie fast alle Anwohner für die Polizeipräsenz dankbar.Schon seit Jahren weise ich auf die Missstände hier im Viertel hin. Endlich reagiert die Polizei, meines Erachtens viel zu spät. Prompt wird überreagiert und die Beamten haben es absolut nicht verdient, dass man sie als Comicfigur hinstellt. Die Reiterstaffel finde ich auch fragwürdig. Fußstreifen wären mir lieber.

Hier helfen keine runden Tische, sondern Dauerpräsenz der Polizei. Den Kriminellen muss man klar machen: Hier seid ihr nicht erwünscht. Wir haben gute Gesetze, die müssen aber zum Tragen kommen ohne wenn und aber. Eine mobile Wache könnte da helfen, wir brauchen Vertrauen in unsere Polizei und müssen die Politiker in die Pflicht nehmen

Leute, die hier seit Jahrzehnten wohnen, haben es wohl verdient, dass man ihnen ihre Heimat lässt. Mit und ohne Migrationshintergrund.

Wir brauchten keine teure Bühne im Kennedypark, die sowieso fast nie genutzt wird. Andere Projekte wären vonnöten.

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