Messerstecher von Hamburg legt Geständnis ab

Hamburg. Der Messerangreifer von Hamburg hat Berichten zufolge auch ein Attentat mit einem Lastwagen nach dem Vorbild des Berliner Weihnachtsmarktanschlags in Betracht gezogen. In einem umfangreichen Geständnis habe der 26-jährige Ahmad A. ausgesagt, er habe bei der Tat möglichst viele „Christen und Jugendliche“ töten wollen, berichteten die „Süddeutsche Zeitung“ sowie der Nord- und der Westdeutsche Rundfunk am Mittwoch. A. habe als „Märtyrer“ sterben wollen und bedaure, dass er nicht mehr Menschen habe töten können, hieß es weiter.

Den Berichten zufolge will sich A. seit 2014 mit der radikalen Ideologie der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) beschäftigt haben. Von einem tatsächlichen Kontakt zum IS sei den Ermittlern aber nichts bekannt. Offen sei, welche Rolle eine psychische Auffälligkeit A.s gespielt habe, hieß es weiter. Ein Gutachter soll A. nun psychiatrisch untersuchen. (afp)

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