Zweite jüdische Organisation kritisiert Augstein

Zweite jüdische Organisation kritisiert Augstein, Nachrichten-Artikel vom 05.01.2013 19:49

Neuer Gegenwind für den Journalisten Jakob Augstein. Eine jüdische US-Organisation hat sich der Argumentation des Simon-Wiesenthal-Zentrums angeschlossen, wonach seine Schriften antisemitisch seien.

Den Artikel können Sie hier lesen:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article112421766/Zweite-juedische-Organisation-kritisiert-Augstein.html

Wiesenthal-Zentrum bekräftigt Kritik an Augstein

Wiesenthal-Zentrum bekräftigt Kritik an Augstein, Nachrichten-Artikel vom 04.01.2013 10:27

Die US-amerikanische Menschenrechtsorganisation Simon-Wiesenthal-Zentrum gibt im Antisemitismus-Streit um Freitag-Chef Augstein nicht nach. Dessen Texte seien untragbar. Doch das sehen nicht alle so.

Den Artikel können Sie hier lesen:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article112398318/Wiesenthal-Zentrum-bekraeftigt-Kritik-an-Augstein.html

Augsteins Verteidiger sind auf linkem Auge blind

Augsteins Verteidiger sind auf linkem Auge blind, Nachrichten-Artikel vom 03.01.2013 14:20

Es ist die Zwanghaftigkeit im Umgang mit Israel, der Wille zur Verzerrung von Tatsachen, die bei Augstein einen mindestens antisemitischen Unterton transportieren – und mit dem er nicht alleine steht.

Den Artikel können Sie hier lesen:

http://www.welt.de/debatte/article112378427/Augsteins-Verteidiger-sind-auf-linkem-Auge-blind.html

Judenhass hat türkischen Schulunterricht erreicht

Judenhass hat türkischen Schulunterricht erreicht, Nachrichten-Artikel vom 20.12.2012 15:55

Auch im demokratischen und toleranten Izmir wird die Stimmung gegen Israel immer feindlicher. Dass nun sogar Lehrer ihre Schüler weiter zum Hass anstacheln ist erschreckend. Wo führt das noch hin?

Den Artikel können Sie hier lesen:

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article112151074/Judenhass-hat-tuerkischen-Schulunterricht-erreicht.html

Holocaust-Überlebende drohen Bund mit Sammelklage

Holocaust-Überlebende drohen Bund mit Sammelklage

Mehrere Tausend Holocaust-Überlebende kämpfen um rückwirkende Rentenzahlungen für ihre Arbeit im Ghetto. Heute entscheidet der Sozialausschuss im Bundestag über eine Novellierung, Druck ist immens.

Den Artikel können Sie hier lesen:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article111914251/Holocaust-Ueberlebende-drohen-Bund-mit-Sammelklage.html

Kommentar: Sehr interessant ist die Position des SPD Spitzenkandidaten Steinbrück in diesem Zusammenhang.

Was Antisemitismus und Körpergeruch verbindet

Was Antisemitismus und Körpergeruch verbindet

„Ein Antisemit ist jemand, der die Juden noch weniger leiden kann, als es an sich natürlich ist“: Diese Definition soll eigentlich ironisch sein. Aber genau so denkt es in Jakob Augstein.

Den Artikel können Sie hier lesen:

http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article111546855/Was-Antisemitismus-und-Koerpergeruch-verbindet.html

Kommentar: Ein sehr lesenswerter Artikel!

Ein Pirat twittert sich mal wieder ins Abseits

 

Di, 20. Nov. 2012
Aachener Nachrichten – Stadt / Titel Aachen / Seite 3

Ein Pirat twittert sich mal wieder ins Abseits

Landtagsabgeordneter äußert sich zu jüdischen NS-Opfern und dem Gaza-Bombardement. Damit handelt er sich Antisemitismus-Vorwürfe ein.

Von Johannes Nitschmann

Düsseldorf. Die Piraten im Düsseldorfer Landtag kämpfen mit einer neuen Twitter-Affäre. In einem Tweet zum Volkstrauertag hatte sich ihr Abgeordneter Dietmar Schulz zu jüdischen NS-Opfern und der aktuellen Gewalt im Nahen Osten geäußert. „Grotesk: Gedenken der Opfer von Gewaltherrschaft und Krieg auf jüdischem Friedhof, während Israel bombt was das Zeug hält“, postete der 52-jährige Landtagsparlamentarier.

Die Präsidentin des Landtags, Carina Gödecke (SPD), reagierte mit Kritik. Dies sei „eine unerträgliche Äußerung“, erklärte Gödecke. „Wer die systematische Ermordung von Millionen von Juden während der Nazi-Diktatur mit der heutigen Gefahr eines Krieges im Nahen Osten verknüpft, verhöhnt die Opfer der NS-Verbrechen ein zweites Mal.“

Schulz verteidigte seine umstrittene Äußerung zunächst. „Das Recht Israels zur Selbstverteidigung bleibt unbenommen, aber Krieg bleibt Krieg bleibt Krieg“, postete er seinen Kritikern. Und weiter: „Irgendjemand schreibt jüdischer Friedhof und Israel in einen Satz. Ein anderer schreit Antisemit. Peng!“.

Doch selbst die Piratenpartei reagierte entsetzt. „Der Landesvorstand der NRW-Piraten ist enttäuscht von diesem unreflektierten Verhalten“, hieß es in einer offiziellen Verlautbarung, in der Schulz zur „Entschuldigung und Korrektur“ aufgefordert wird.

Daraufhin reagierte Schulz mit einer „Klarstellung“. Er habe lediglich seine „Besorgnis über die Eskalation kriegerischer Auseinandersetzung in Israel und dem Gaza-Streifen“ zum Ausdruck bringen wollen. Deshalb bedauere er „zutiefst“, dass die verkürzte Wortwahl in einem Tweet auf Twitter „Anlass zu Fehlinterpretationen“ geben konnte. Sollten sich Opfer von Gewaltherrschaft oder Krieg sowie deren Angehörige durch den Tweet „in ihrer Ehre verletzt“ fühlen, schreibt Schulz, „so entschuldige ich mich für die nicht beabsichtigte Interpretationsmöglichkeit“. Den Vorwurf des Antisemitismus weise er aber „mit aller Entschiedenheit für mich und die Piratenpartei“ zurück, fügte Schulz hinzu.  ▶ Kommentar : Blickpunkt