Dündar warnt vor „schmutzigem Deal“

Interessanter Artikel der Aachener Nachrichten – Stadt

Dündar warnt vor „schmutzigem Deal“
Journalist befürchtet Rüstungsgeschäft für Freilassung von Deniz Yücel

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13.01.2018

Dündar warnt vor „schmutzigem Deal“

Journalist befürchtet Rüstungsgeschäft für Freilassung von Deniz Yücel

Berlin. Der türkische Exil-Journalist Can Dündar hat die Bundesregierung vor einem „schmutzigen Deal“ mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan gewarnt. „Die deutschen Inhaftierten sind Geiseln. Kauft Deutschland Geiseln mit schmutzigen Deals frei, fühlt sich Erdogan ermutigt, gleich die nächsten Journalisten einzukerkern (. . .)“, sagte Dündar der „Nordwest-Zeitung“.

Die Regierung in Ankara bemüht sich seit kurzem wieder um eine Normalisierung der Beziehungen zu Berlin. Dündar sagte, die Bundesregierung dürfe ihre Prinzipien nicht aufgeben und müsse auf Rechtsstaatlichkeit und die Einhaltung der Menschenrechte pochen. Berlin erwäge aber „offenbar“, Ankara im Gegenzug für Yücels Freilassung einen Rüstungsdeal anzubieten.

Auch die vor wenigen Wochen aus türkischer Untersuchungshaft entlassene deutsche Journalistin Mesale Tolu forderte, trotz der zuletzt freundlicheren Töne aus Ankara, den Druck aufrechtzuerhalten. Die türkische Regierung benutze Haft als Strafe für Kritiker.

Vize-Ministerpräsident Bekir Bozdag kritisierte derweil das türkische Verfassungsgericht für die von diesem angeordnete Freilassung zweier wegen Terrorverdachts inhaftierter Journalisten. Das Gericht habe „die von der Verfassung und den Gesetzen vorgegebenen Grenzen überschritten“, schrieb er auf Twitter. Das Verfassungsgericht hatte argumentiert, dass es gegen die in der Verfassung verankerte Meinungs- und Pressefreiheit verstoße, wenn Grundlage für die U-Haft Artikel und Aussagen der Beschuldigten seien.(dpa)

Türkei ignoriert eigenes Verfassungsgericht – Journalisten weiter in Haft

Zwei Journalisten hatten nach ihrer Inhaftierung in der Türkei Beschwerde beim Verfassungsgericht eingereicht. Nun ordneten die Richter ihre Freilassung an. Doch ein Strafgericht ignoriert das oberste türkische Gericht.

https://www.welt.de/politik/ausland/article172399572/Grenzen-ueberschritten-Tuerkei-ignoriert-eigenes-Verfassungsgericht-Journalisten-weiter-in-Haft.html

Türkei ignoriert eigenes Verfassungsgericht – Journalisten weiter in Haft

Zwei Journalisten hatten nach ihrer Inhaftierung in der Türkei Beschwerde beim Verfassungsgericht eingereicht. Nun ordneten die Richter ihre Freilassung an. Doch ein Strafgericht ignoriert das oberste türkische Gericht.

https://www.welt.de/politik/ausland/article172399572/Grenzen-ueberschritten-Tuerkei-ignoriert-eigenes-Verfassungsgericht-Journalisten-weiter-in-Haft.html

Frachter mit 400 Tonnen Sprengstoff vor Kreta gestoppt

29 Container Sprengstoff: Die griechischen Behörden haben ein Schiff aus dem Verkehr gezogen, das tonnenweise explosives Material transportierte. Die Küstenwache spricht von einer „schwimmenden Bombe“.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/kreta-frachter-mit-400-tonnen-sprengstoff-gestoppt-a-1187239.html

Wenn Erdogans Gunst wichtiger ist als das Menschenrecht

Mit allen Mitteln versucht die griechische Regierung, türkischen Soldaten Asyl zu verwehren. Offenbar sollen die Rechte der Männer geopfert werden, um Erdogan zu besänftigen.

Nachdem er 18 Monate lang von der Polizei festgehalten wurde, ohne jemals angeklagt zu werden, dachte Suleyman Ozkaynakci, dass er endlich frei sei. Am Morgen des 29. Dezember kamen griechische Asylbeamte zu seiner Zelle, um ihm die gute Nachricht zu überbringen: Griechenland werde ihm Asyl gewähren.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/griechenland-will-asyl-fuer-tuerkischen-soldaten-verhindern-a-1187057.html

Deniz Naki steht unter Polizeischutz

Am Sonntag schossen Unbekannte auf Deniz Naki. Der Fußballprofi und Kritiker der türkischen Regierung vermutet einen politischen Hintergrund. Nun soll er sich an einem „verborgenen Ort“ aufhalten.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/deniz-naki-fussballprofi-steht-unter-polizeischutz-a-1186922.html

Kommentar: Sendet nun Erdogan schon seine Mörderbanden nach Deutschland? So wie die Iraner, siehe Mykonos Attentat!

Türkische Religionsbehörde denkt, Mädchen seien ab 9 Jahren heiratsfähig

Die Türkei lockert weiter die Vorschriften für Kinderehen – und entmündigt die Eltern. Das zeigt eine neue Empfehlung der obersten türkischen Religionsbehörde Diyanet. Auf der Homepage der Behörde hieß es seit Dienstag, Mädchen seien bereits ab dem Alter von neun Jahren heiratsfähig, Jungen ab dem Alter von zwölf Jahren.

http://www.bento.de/politik/tuerkei-religionsbehoerde-empfiehlt-heiratsalter-bei-maedchen-ab-9-jahren-1986377/#refsponi

Deutscher Pilger kritisiert nach seiner Freilassung Gabriel

Neun Monate saß der Pilger David Britsch in der Türkei in Haft, nur dreimal hatte er in dieser Zeit Kontakt zu deutschen Diplomaten. Vom Auswärtigen Amt zeigt er sich nun zutiefst enttäuscht.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article172084052/Sigmar-Gabriel-In-Tuerkei-inhaftierter-Pilger-kritisiert-nach-Freilassung-Aussenminister.html

Steudtner setzt sich für deutschen Pilger in türkischer Haft ein

Seit acht Monaten sitzt David Britsch in der Türkei in Abschiebehaft, ohne Anklage – konkrete Vorwürfe gibt es nicht. Jetzt gibt es Hoffnung für ihn. Auch Peter Steudtner, der selbst in türkischer Haft saß, kämpft für die Freilassung.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article171770301/Tuerkei-Peter-Steudner-setzt-sich-fuer-David-Britschs-Freilassung-ein.html

„Das hat nichts mit Islamophobie zu tun, das sind Fakten“

Christof Sauer erforscht die Christenverfolgung, die derzeit besonders in islamischen Ländern grassiere. Antichristliche Repression schaukele sich meist in drei Stufen zur Gewalt hoch. In der Türkei sieht er Vorboten.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article171476994/Das-hat-nichts-mit-Islamophobie-zu-tun-das-sind-Fakten.html

Kommentar: Und wo bleibt der Protest der katholischen und evangelischen obersten Würdenträger? Vor den Moslems zu Kreuze kriechen, indem man beim Besuch des Felsendoms das Kreuz ablegen, aber sonst schweigen, wenn es um die eigenen Glaubensbrüder geht. Ich nenne das Feige!