Eklat um abgesagtes Treffen: Gabriel legt mit Kritik an Netanyahu nach

Einen Tag vor dem Israel-Besuch von Bundespräsident Steinmeier hat der Außenminister im Streit mit dem israelischen Premier Netanyahu

nachgelegt: „Unter Demokraten stellt man sich keine Ultimaten.“

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/sigmar-gabriel-legt-mit-kritik-an-benjamin-netanyahu-nach-a-1146190.html

Ahnungslos ist noch geschmeichelt

Kommentar zu Sigmar Gabriel in Israel

Man muss Benjamin Netanjahu – diesen wankelmütigen Politiker und Machtmenschen – nicht mögen. Seine Entscheidung, den deutschen Außenminister Sigmar Gabriel nicht zu treffen, sollte man aber gut finden. Denn dadurch findet vielleicht endlich einmal eine intensivere Beschäftigung mit den in Israel wirkenden Nichtregierungsorganisationen (NGOs) statt.

http://www.westfalen-blatt.de/Ueberregional/Meinung/2782931-Kommentar-zu-Sigmar-Gabriel-in-Israel-Ahnungslos-ist-noch-geschmeichelt

Antrittsbesuch des Bundespräsidenten in Israel: Steinmeiers Strategie gegen den Eklat

Beim Gabriel-Besuch kam es zum Streit mit Premier Netanyahu. Nun will Bundespräsident Steinmeier neuen Ärger in Israel vermeiden. Helfen soll dabei ein berühmter Schriftsteller.

Von Florian Gathmann und Christoph Schult

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/deutschland/frank-walter-steinmeier-in-israel-bundespraesident-will-eklat-vermeiden-a-1146031.html

Arte verhindert Doku zu Antisemitismus – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/26824492 ©2017

Die Sache stinkt zum Himmel. Mit knapper Mehrheit akzeptierte der deutsch-französische TV-Sender Arte im April 2015 das Dokumentationsprojekt zum „Antisemitismus in Europa“. Eingereicht hatte es Joachim Schröder von der bewährten Film- und Fernsehproduktionsgesellschaft Preview Production (München) und gemeinsam mit Sophie Hafner durchgeführt. Betreut wurde die Arbeit von der Arte-Redaktion im Westdeutschen Rundfunk (WDR).

http://www.berliner-zeitung.de/26824492 ©2017

B’Tselem-Aktivist lieferte Palästinenser der Folter aus

29.04.2017

B’Tselem-Aktivist lieferte Palästinenser der Folter aus

Ezra Nawi auf dem Weg zum Gericht in Jerusalem

„Eine TV-Dokumentation zeigt: Der in Haft sitzende ‚B’Tselem‘-Aktivist Esra Nawi soll palästinensische Landverkäufer an die Palästinensische Autonomiebehörde verraten haben. Die seien daraufhin ermordet worden. Zum Fall ist jetzt ein weiteres Beweisstück hinzugekommen. Ein neues Beweisstück erhärtet den Verdacht, dass der linksgerichtete israelische Aktivist Esra Nawi an der Entführung und Folter eines Palästinensers beteiligt war, der Land an Juden verkauft hat. Dies ist in der Palästinensischen Autonomie strafbar. Wie die religiöse Tageszeitung Hamodia am Mittwoch berichtet, handelt es sich bei dem Beweis um ein offizielles Dokument der Polizei der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA). Die Tageszeitung bezieht sich in ihrem Bericht auf das israelische Armeeradio als Quelle.

Demnach offenbart das Polizeipapier eine direkte Verbindung zwischen Nawi und der Ermordung des arabischen Landbesitzers, der wegen des Landverkaufs an Juden zu Tode gefoltert wurde. Nawi, der aktuell auf seine Verhandlung wegen diverser Sicherheitsvergehen wartet, stritt zwar nie ab, dass er an den Machenschaften um den Landbesitzer in den Hebronbergen beteiligt war. Das Papier sei aber der erste handfeste Beweis für die Tat, schreibt Hamodia. Laut dem Armeeradio wollte Nawi im Januar 2016 das Land verlassen und wurde unter anderem festgenommen, weil er mit ausländischen Terroristen zusammengearbeitet haben soll. Das Polizeipapier der PA habe der israelischen Staatsanwaltschaft über ein Jahr vorgelegen, ohne dass sie gehandelt hätte.“ (Bericht auf israelnetz: „Aktivist soll palästinensische Landverkäufer verraten haben“)

http://www.mena-watch.com/btselem-aktivist-lieferte-palaestinenser-der-folter-aus/