Kein Heftverkauf im Laden: Aufregung um "Charlie Hebdo"-Ausgabe in Israel

SPIEGEL ONLINE, 25.01.2015

Die größte israelische Buchhandelskette macht einen Rückzieher – und verkauft die jüngste Ausgabe des französischen Satiremagazins “Charlie Hebdo” nicht in ihren Läden. Auch eine geplante Veranstaltung wurde abgesagt.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/israel-aufregung-um-charlie-hebdo-ausgabe-a-1014884.html

Terror in Nigeria: Boko Haram greift Millionenstadt an

SPIEGEL ONLINE, 25.01.2015

Radikale Islamisten haben einen Angriff auf die nigerianische Großstadt Maiduguri gestartet. Boko-Haram-Kämpfer lieferten sich heftige Gefechte mit der Armee. Eine Ausgangssperre wurde verhängt.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/boko-haram-greift-grossstadt-maiduguri-in-nigeria-an-a-1014870.html

Instabile Lage: Bundesregierung stoppt offenbar Waffenexporte nach Saudi-Arabien

SPIEGEL ONLINE, 25.01.2015

Für die deutsche Rüstungsindustrie ist Saudi-Arabien einer der wichtigsten Kunden. Doch nun sollen laut einem Zeitungsbericht vorerst keine Waffen mehr in das Königreich exportiert werden – wegen der unsicheren Lage in der Region.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/bundesregierung-stoppt-waffenexporte-nach-saudi-arabien-a-1014857.html

"Der Islam gehört nicht zu Sachsen"

Nachrichten-Artikel vom 25.01.2015 00:55 Sachsens Ministerpräsident Tillich (CDU) über Pegida – und die Ursachen, die den Freistaat zum politischen Brennpunkt werden ließen. Von muslimischen Verbänden fordert er Einsatz gegen Salafisten. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article136740584/Der-Islam-gehoert-nicht-zu-Sachsen.html

Kommentar: Ich teile ganz und gar die Ansicht von Ministerpräsident Tillich, “der Islam gehört nicht zu Sachsen”, und auch nicht zu Deutschland.
Merkel und Wulff haben unrecht.

"Imame sollten sich von Gewaltideologie abgrenzen"

Nachrichten-Artikel vom 24.01.2015 02:12 Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung ermuntert muslimische Geistliche, sich von extremistischen Ideen zu distanzieren. Nur eine liberale Auslegung des Islam gehöre zu Deutschland. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article136721341/Imame-sollten-sich-von-Gewaltideologie-abgrenzen.html

"Imame sollten sich von Gewaltideologie abgrenzen"

Nachrichten-Artikel vom 24.01.2015 02:12 Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung ermuntert muslimische Geistliche, sich von extremistischen Ideen zu distanzieren. Nur eine liberale Auslegung des Islam gehöre zu Deutschland. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article136721341/Imame-sollten-sich-von-Gewaltideologie-abgrenzen.html

Angeblich schon jeder dritte IS-Kämpfer getötet

Nachrichten-Artikel vom 23.01.2015 11:17 Erstmals verlauten aus US-Kreisen genaue Angaben zum Erfolg der Einsätze gegen die Terroristen des IS. Danach starben bisher rund 6000 Islamisten. Den Angaben zufolge ist jeder zweite IS-Anführer tot. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article136690046/Angeblich-schon-jeder-dritte-IS-Kaempfer-getoetet.html

In der CDU rumort es nach Merkels Islam-Äußerung

Nachrichten-Artikel vom 22.01.2015 12:46 Vor CDU-Mitarbeitern soll sich Fraktionschef Kauder von Parteichefin Merkel abgesetzt haben. Die Kanzlerin hatte bekräftigt, dass der Islam zu Deutschland gehöre – offenbar nicht mehrheitsfähig. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article136650161/In-der-CDU-rumort-es-nach-Merkels-Islam-Aeusserung.html

Kommentar: So mancher Gastarbeiter und Flüchtling brachte etwas aus der Heimat mit, damit ist das Mitbringsel noch lange kein Teil Deutschlands. Frau Merkel irrt hier genauso wie Herr Wulff.

Eine neue Qualität der Bedrohung durch islamistischen Terrorismus

Do, 22. Jan. 2015
Aachener Nachrichten – Stadt / Die Seite Drei / Seite 3

Eine neue Qualität der Bedrohung durch islamistischen Terrorismus

Der nordrhein-westfälische Innenminister sieht eine erhöhte Gefährdungslage und Grund zur Sorge: Die salafistische Szene in NRW wachse dynamisch an

VON JOHANNES NITSCHMANN

Düsseldorf. Nach den jüngsten Anschlägen in Frankreich sieht der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger (SPD) europaweit „eine neue Qualität“ für die Bedrohung durch islamistischen Terrorismus. Dies gelte für die Form der Anschläge ebenso wie für die Gefährlichkeit der Täter, erklärte Jäger gestern vor dem Parlamentarischen Kontrollgremium des Düsseldorfer Landtags.

Damit habe sich die Gefährdungslage auch für Deutschland „insgesamt verdichtet“ und bereite „Grund zur Sorge“. In Nordrhein-Westfalen wachse die salafistische Szene weiterhin „dynamisch“ an, berichtete der Innenminister. Inzwischen stünden landesweit 1900 Islamisten im Visier des Verfassungsschutzes. Davon seien etwa 300 Personen als „Gefährder“ eingestuft, von denen eine potenzielle Anschlagsgefahr ausgehe. Deutschlandweit seien gegenwärtig etwa 7000 radikale Salafisten bei den Sicherheitsbehörden registriert. Im Gegensatz zu dem hohen logistischen Aufwand früherer Terrortaten planten radikale Salafisten ihre Attentate zunehmend in Kleinstgruppen, immer spontaner und mit leicht zu beschaffenden Waffen, erklärte Jäger. Die Anschläge würden mit dem Ziel durchgeführt, „sehr hohe Opferzahlen und eine größtmögliche mediale Aufmerksamkeit zu erreichen“. Dabei suchten die Islamisten nicht mehr den Märtyrertod, sondern sicherten sich bei ihren Anschlägen durch Schusswesten und Maskierung einen sicheren Rückzug. Diese neue Form der Terrorattentate könne auch für Salafisten in Deutschland „tatauslösend wirken“. Angesichts dieser Gefährdungslage seien die Überwachungs- und Sicherheitsmaßnahmen von Polizei- und Verfassungsschutz intensiviert worden. Bundesweit liegen laut Jäger Erkenntnisse zu 600 Islamisten vor, die in die Bürgerkriegsgebiete Syrien und Irak ausgereist seien.

Davon stammten 160 Personen aus NRW. Weiteren 50 Salafisten sei die geplante Ausreise verweigert worden, 40 Dschihadisten seien zwischenzeitlich wieder nach Deutschland zurückgekehrt. Zehn der Syrien-Rückkehrer gelten als besonders gefährlich und würden gegenwärtig intensiv observiert, berichtete der Innenminister. Bei allen 300 „Gefährdern“ werde nach den jüngsten Anschlägen in Frankreich deren Gefährdungspotenzial von den NRW-Sicherheitsbehörden erneut überprüft.

Einige Rückkehrer desillusioniert

„Nicht jeder Rückkehrer ist gleich gefährlich“, sagte Jäger. Viele Rückkehrer seien „schlicht desillusioniert“, weil sie sich von der Terror-Gruppe Islamischer Staat (IS) als „Kanonenfutter verheizt“ gefühlt hätten. Statt zu heroischen Waffeneinsätzen seien sie beispielsweise zum Einsammeln von Leichen abkommandiert worden. Bei einem Teil der Rückkehrer bestehe aber die Gefahr, dass sie durch die Kriegshandlungen radikalisiert und in ihrer dschihadistischen Grundhaltung gefestigt seien. Häufig seien sie „traumatisiert“, „verroht“ und „unberechenbar“, erklärte der Minister. Deshalb stellten sie ein „hohes Sicherheitsrisiko“ dar.

Der Leiter des NRW-Verfassungsschutzes, Burkhard Freier, zeigte sich vor dem Parlamentarischen Kontrollgremium besorgt, dass von der salafistischen Szene auch immer mehr Frauen und Minderjährige rekrutiert würden. Etwa zehn Prozent der Anhänger seien inzwischen weiblich. Bei den nach Syrien und in den Irak ausgereisten Dschihadisten liege der Frauenanteil sogar bei 17 Prozent. Im Gegensatz zu den männlichen Salafisten fänden ihre Aktivitäten hier in Deutschland nicht auf offener Straße, sondern nahezu ausschließlich im Internet statt.

„Nicht jeder Rückkehrer ist gleich gefährlich.“

Ralf jäger,

nrw-innenminister

Muslime und Toleranz: Wer Allah liebt, verteidigt keinen Mord

SPIEGEL ONLINE, 22.01.2015

Der Islam muss Kritik aushalten. Und er muss endlich aufhören, Morde im Namen des Glaubens zu verteidigen. Wo sind die Muslime, die für Meinungsfreiheit auf die Straße gehen? Es ist Zeit für ein Zeichen.

Ein Debattenbeitrag von Ibrahim Quraishi

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/islam-ibrahim-quraishi-ueber-gewalt-im-namen-des-islam-a-1013670.html