Verbotsverfahren: Ex-Parteichef Apfel nennt NPD "nicht ernst zu nehmen"

SPIEGEL ONLINE, 03.03.2016

Im Prozess um ein NPD-Verbot hat der Ex-Vorsitzende Holger Apfel ausgesagt. Seine damalige Partei werde überschätzt. Und: Einige Mitglieder befänden sich noch in der Gedankenwelt des Nationalsozialismus.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/deutschland/npd-holger-apfel-nennt-seine-ex-partei-nicht-ernst-zu-nehmen-a-1080472.html

Mehr arme Kinder

Do, 3. Mär. 2016
Aachener Nachrichten – Stadtausgabe / Region und NRW / Seite 9

Mehr arme Kinder

Bericht kratzt am „Kümmerin“-Image von Kraft

Düsseldorf. Für Rot-Grün in NRW läuft es gerade schlecht: Die höchste Arbeitslosenquote aller westdeutschen Flächenländer, unterdurchschnittliches Wirtschaftswachstum, die meisten Schulden, die schlechteste Quote bei Krippenplätzen, sinkende Umfragewerte – und jetzt auch noch wachsende Kinderarmut. Das trifft den Markenkern der Landesregierung und das persönliche Profil von „Kümmerin“ Hannelore Kraft. Gestern spießte die Opposition das Dilemma in einer Aktuellen Stunde im Landtag auf. Die Ministerpräsidentin – derzeit mit Lungenentzündung außer Gefecht – konnte die Angriffe nicht parieren.

Der jüngste Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbands spricht eine klare Sprache: Während in neun Bundesländern die Armutsquoten gesunken seien, setze sich der Negativtrend in NRW ungebrochen fort. Zudem sei die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung in einer Studie zu dem Ergebnis gekommen, dass die Kinderarmutsquote seit Regierungsantritt von Rot-Grün 2010 bis 2014 von rund 21 auf etwa 24 Prozent gestiegen sei, hielt CDU-Fraktionschef Armin Laschet der Landesregierung vor: „Alles ist schlimmer geworden für die Kinder in Nordrhein-Westfalen.“ Dabei sei der Anspruch „Kein Kind zurücklassen“ Leitmotiv der Regierung Kraft gewesen, an dem sie sich messen lassen wollte. Für ihre „Präventionspolitik“ habe Kraft einen bundesweit einmaligen Investitionsbegriff in Anspruch genommen und Milliarden an Schulden aufgenommen.

2014 seien in NRW 637 000 von insgesamt rund 2,9 Millionen Kindern von Armut betroffen gewesen, räumte Sozialminister Rainer Schmeltzer (SPD) ein. „Das ist eindeutig zu hoch.“ (dpa)

Gewalt im Westjordanland: Israelische Soldaten erschießen palästinensische Angreifer

SPIEGEL ONLINE, 02.03.2016

Zwei Palästinenser haben offenbar einen jüdischen Siedler mit einem Messer attackiert. Später wurden sie von zwei Soldaten der israelischen Armee erschossen, meldet das Militär.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/gewalt-im-westjordanland-soldaten-erschiessen-palaestinensische-angreifer-a-1080236.html

Mehr Nachdruck gegen Dämonisierung Israels

http://derstandard.at/2000032075539/Mehr-Nachdruck-gegen-Daemonisierung-Israels

Mehr Nachdruck gegen Dämonisierung Israels

Kommentar der anderenBenjamin Weinthal

1. März 2016, 17:09

In Deutschland mehren sich Anzeichen eines modernen Antisemitismus in Form von kruder Israel-Kritik. Die Politik wäre gefordert, sich wie in Österreich verhementer davon zu distanzieren

Im Gegensatz zu Deutschland bekämpft Österreich aktuell den modernen Antisemitismus. Mit dieser Haltung macht Österreich Schule. Dies zeigt sich z. B. an zwei Beispielen, die jüngst im Februar stattfanden.

Die Nationalratspräsidentin der Republik Österreich, Doris Bures (SPÖ), hat wegen zweier Anti-Israel-Aktivisten eine Veranstaltung abgesagt.

Eine Aktivistin ist ein ausgewiesener Fan der Terrormiliz Hamas und will Israel abschaffen. Eine zweite Aktivistin ist eine überzeugte Verschwörungstheoretikerin, die behauptet, dass Israel hinter den Terroranschlägen vom 11. September 2001 steckt. Das zweite Beispiel geht von Wiens Bürgermeister, Michael Häupl (SPÖ), aus. Häupl hat am Freitag das Amerlinghaus (Kultur- und Kommunikationszentrum) aufgefordert, die Israel-Boykott-Veranstaltungen abzusagen.

Deutschland könnte, wenn es wollte, einige Sachen von Österreich lernen. Der moderne Antisemitismus verbreitet sich in Deutschland rasant. Denn nichts anderes als Antisemitismus ist es, wenn der jüdische Staat Israel dämonisiert und delegitimiert wird und wenn man ihn und andere Länder mit zweierlei Maß misst.

Israel als Ersatz

Da die offene Attacke gegen Juden in der deutschen Nachkriegsgesellschaft nicht mehr salonfähig ist, wird nun ersatzweise Israel angegriffen – gewissermaßen als „Jude unter den Staaten“, wie es der Historiker Léon Poliakov einmal formuliert hat. Dort, wo sich Antisemitismus nicht mehr direkt äußert, zeigt er sich jetzt bevorzugt in einer kruden Israel-Kritik, die zu einer Lieblingsbeschäftigung vieler Deutscher geworden ist. Die Gründungsphilosophie Israels, der Zionismus, ist lange schon zum Schimpfwort mutiert. Der linke österreichische Journalist und Auschwitz-Überlebende Jean Améry brachte es bereits in den späten Sechzigerjahren des vorigen Jahrhunderts auf den Punkt, als er schrieb: „Der Antisemitismus, enthalten im Anti-Israelismus oder Anti-Zionismus wie das Gewitter in der Wolke, ist wiederum ehrbar.“

Eine Erscheinungsform des modernen Antisemitismus wird von der sogenannten BDS-Bewegung vertreten. Die Abkürzung steht dabei für Boykotte, Desinvestitionen und Sanktionen gegen Israel. Die Aktivisten der BDS-Bewegung fordern beispielsweise den Boykott von Waren, die in israelischen Siedlungen im Westjordanland produziert worden sind, oder zumindest deren Kennzeichnung. Damit legen sie die alte Nazi-Parole „Kauft nicht beim Juden!“ neu auf.

In den vergangenen Monaten gab es eine Vielzahl von Beispielen für modernen deutschen Antisemitismus. Besonders bemerkenswert ist dabei, was sich diesbezüglich in Bayern tut. Der Kulturreferent der Stadt München etwa, Hans-Georg Küppers, bietet den BDS-Befürwortern trotz Protesten weiterhin städtische Räumlichkeiten für deren Veranstaltungen, bei denen Hass gegen Israel gesät wird. Zwar hat sich der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter von der BDS-Bewegung distanziert. Doch seinen Kulturreferenten lässt er weiterhin gewähren – eine inkonsequente Haltung.

Die Stadt Bayreuth wiederum wird die amerikanische Organisation Code Pink mit ihrem Wilhelmine-Preis für Toleranz und Humanität auszeichnen, obwohl die Gruppe Israel gegenüber äußerst feindlich eingestellt ist und 2014 sogar im Iran an einer Konferenz von Holocaustleugnern und Verschwörungstheoretikern teilgenommen hat. Um das herauszufinden, hätte bereits eine simple Google-Recherche genügt.

Nach Protesten und vielen Diskussionen erwog die Bayreuther Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe zwar, den Preis doch nicht an Code Pink zu vergeben. Doch der Stadtrat beschloss mit 23 zu 18 Stimmen, bei der Entscheidung zu bleiben.

Die Volkshochschule in Ulm in Baden-Württemberg hält seit 2008 eine Reihe von Israel-Hass-Veranstaltungen ab.

Auch in einem Teil der Berichterstattung von in Bayern erscheinenden Zeitungen spiegelt sich der moderne Antisemitismus wider. So führt beispielsweise die Süddeutsche Zeitung schon seit Jahren eine regelrechte Medienkampagne gegen Israel. Im Juli 2013 etwa bebilderte sie einen Text über den „Niedergang des liberalen Zionismus“ mit einer Karikatur, die ein gefräßiges Monster zeigte, das offensichtlich den jüdischen Staat symbolisieren sollte. Und erst kürzlich verstieg sich der Israel-Korrespondent des Blattes, Peter Münch, zu der Behauptung, Israel sei in einem „Kreislauf der Rache“ gefangen, womit er das alte antisemitische Klischee von der jüdischen Rachsucht aufgriff.

Shoah-Entlastung

Bereits im Dezember 2012 hatte Münch Israel in die Nähe eines Unrechtsstaats gerückt, als er behauptete, staatlicher Rechtsbruch sei in Israel „längst Routine“. Weiter schrieb er, Israel habe mit seiner Politik „die ganze Welt herausgefordert“ und „gegen den Willen der Weltgemeinschaft“ gehandelt. Auch dies war eine Dämonisierung und Delegitimierung, wie sie für den modernen Antisemitismus charakteristisch ist.

Offenkundig gibt es in Deutschland ein großes Bedürfnis, sich mittels Israel-Kritik von der Shoah zu entlasten. Zugespitzt formuliert könnte man sagen: Viele Deutsche werden den Israelis den Holocaust nie verzeihen.

Der „neue“, modernisierte Antisemitismus prägt die deutsche Gesellschaft seit 1945. Theodor W. Adorno und Max Horkheimer haben dieses Phänomen nach dem Krieg als Schuldabwehrantisemitismus bezeichnet. Die giftige Mischung aus diesem Schuldabwehrantisemitismus und der teilweise obsessiv betriebenen Israel-Kritik ist ein Zeichen für eine unreife Demokratie und eine Gefahr sowohl für Juden als auch für Nichtjuden. Wann wird endlich nennenswerter Widerstand dagegen geleistet? (Benjamin Weinthal, 1.3.2016)

Benjamin Weinthal ist europäischer Korrespondent der „Jerusalem Post“ in Berlin und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Foundation for Defense of Democracies in Washington.

Chlorgas gegen Zivilisten: Israel wirft Syrien Einsatz von Chemiewaffen vor

SPIEGEL ONLINE, 01.03.2016

Israels Verteidigungsminister erhebt Vorwürfe gegen Syrien:

Regierungstruppen setzten Chlorgas gegen Zivilisten ein – auch während der Feuerpause.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-setzt-laut-israel-chemiewaffen-gegen-zivilisten-ein-a-1080154.html

EU Waffen(un)recht

IWA Outdoor Classics im März

EU Waffen(un)recht
Anhand der Videos von den Ausschüssen sehen wir, dass IHR Engagement noch sehr viel mehr Eindruck macht als das der Lobbyvertreter.

Unsere Bitte:
* Zeichnen Sie meine Petition gegen das Waffenverbot www.gunban.eu
* Kontaktieren Sie weiterhin die MdEPs ihres Wahlkreises mit höflichen Worten und erzählen Sie diesen, welche Auswirkungen die Richtlinie für Sie hätte.
* Diejenigen, die demnächst ihren Landtag neu wählen, sollten sich vorab die Wahlprüfsteine zum Waffenrecht des BDS anschauen.

TV Talkshow
Ich war Gast bei FAKT IST! vom MDR. Wer es verpasst hat, kann die Sendung in der Mediathek anschauen.
Weiterlesen mit vielen Links und Details:

https://legalwaffenbesitzer.wordpress.com/2016/02/29/newsletter-01-2016/

Katja Triebel
TRIEBEL GmbH
Schönwalder Str. 12
13585 Berlin (Spandau)

Tel. 030-33 55 001
Fax 030-33 66 231

http://www.triebel.de

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Geschäftsführer: Katja Triebel, Kristian Triebel HRB 39663 Amtsgericht Charlottenburg

Syrien: IS exekutiert acht Kämpfer aus den Niederlanden

SPIEGEL ONLINE, 01.03.2016

Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ hat in ihrer Hochburg Rakka acht eigene Kämpfer hingerichtet. Die Männer stammen nach Angaben von syrischen Aktivisten aus den Niederlanden.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/islamischer-staat-is-exekutiert-acht-niederlaender-in-rakka-a-1079975.html