Flüchtlingskrise: Schweden verschärft seine Asylgesetze

SPIEGEL ONLINE, 24.11.2015

 

Auch Schweden reagiert auf die immer größer werdende Zahl von Flüchtlingen. Ministerpräsident Löfven kündigte eine Verschärfung der Asylgesetze an. Die Situation sei unhaltbar.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/fluechtlinge-schweden-verschaerft-asylgesetze-a-1064390.html

Kampf gegen den Terror: Unser Freund, der Kopf-ab-Saudi

SPIEGEL ONLINE, 24.11.2015

 

Saudi-Arabien hat in diesem Jahr mehr Menschen enthauptet als der „Islamische Staat“. Ohne den Islam der Saudis würde es den Islam des IS nicht geben. Wann ziehen wir daraus die Konsequenzen?

Eine Kolumne von Jan Fleischhauer

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/kampf-gegen-den-terror-saudi-arabien-ist-der-wahre-feind-kolumne-a-1064250.html

Russland und Türkei: Freundschaft in Flammen

SPIEGEL ONLINE, 24.11.2015

 

Zwischen Ankara und Moskau kriselte es wegen des Syrienkonflikts schon länger – nun lässt der abgeschossene russische Jet die Lage eskalieren.

Ist es das Ende einer langen, lukrativen Partnerschaft?

Von Benjamin Bidder, Moskau

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/russland-und-tuerkei-nach-kampfjet-abschuss-freundschaft-in-flammen-a-1064295.html

Ditib-Gemeinde stellt antisemitische Hetze ins Netz

Nachrichten-Artikel vom 24.11.2015 13:02 Eine muslimische Gemeinde in Nordhessen hat judenfeindliche Sprüche auf Türkisch ins Internet gestellt. Antisemitismus-Gegner haben sie übersetzt. Eine Anzeige wegen Volksverhetzung ist gestellt. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article149205946/Ditib-Gemeinde-stellt-antisemitische-Hetze-ins-Netz.html

Rebellen melden Tod eines russischen Piloten

Nachrichten-Artikel vom 24.11.2015 12:44 Weil ein Kampfflugzeug den Luftraum der Türkei verletzt haben soll, hat die türkische Armee den Jet an der Grenze zu Syrien abgeschossen. Russland bestätigt den Abschuss und bestreitet den Vorwurf. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article149207324/Rebellen-melden-Tod-eines-russischen-Piloten.html

Angriffe in Syrien: US-Luftwaffe zerstört 283 Öltanklaster des IS

SPIEGEL ONLINE, 24.11.2015

Der Verkauf von Erdöl ist eine zentrale Einnahmequelle des IS. Nun haben die USA erneut Luftangriffe in Syrien geflogen – und dabei allein an einem Tag 283 Öltanklaster der Terrormiliz zerstört.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/islamischer-staat-us-luftwaffe-zerstoert-283-tanklaster-des-is-in-syrien-a-1064221.html

Kommentar: Die Fahrer der Tanklaster sind aktive Komplizen des IS. Warum wird soviel Rücksicht  auf diese genommen?

Ein beunruhigendes Geheimtreffen

Di, 24. Nov. 2015
Aachener Nachrichten – Stadt / Region und NRW / Seite 10

Ein beunruhigendes Geheimtreffen

„No-go-Areas“, Drohungen, Krieg: Die Polizei muss zeigen, dass sie den Kampf gegen aggressive Familienclans gewinnen kann

Von Johannes Nitschmann

Gelsenkirchen/Duisburg. Nach etlichen Gewaltexzessen bei Zusammenrottungen libanesischer Clans trifft der Leiter der Gelsenkirchener Polizeiwache Süd, Ralf Feldmann, am 28. Juli dieses Jahres mit drei führenden Funktionären der „Familien-Union“ zusammen. Der dubiose Verein hat sich angeblich das Ziel gesetzt, „den sozialen Frieden zwischen Deutschen und Libanesen zu pflegen“. Doch bei dem anderthalbstündigen Geheimtreffen in der Gelsenkirchener Polizeiwache Süd ist vor allem von Krieg die Rede. Die Polizei werde „einen Krieg mit den Libanesen nicht gewinnen, weil wir zu viele sind“, eröffnen die beiden Libanesen S. und F. dem verdutzten Gelsenkirchener Polizeichef. „Das würde auch für Gelsenkirchen gelten, wenn wir wollen.“

Der Fußballfunktionär

Dies sei „nicht einfach lapidar daher gesagt worden“, heißt es in einem unserer Zeitung vorliegenden vertraulichen polizeilichen Lagebericht, „sondern war aufgrund von Körpersprache, Gestik und Mimik augenscheinlich als Drohung gemeint“. Als Wachleiter Feldmann auf den in seinen Augen „ernst gemeinten Warnhinweis“ entgegnet, dann werde die Polizei künftig in Gelsenkirchen mit mehr Kräften aufwarten, um die wie auch immer gearteten Geschäfte der Libanesen zu stören, erklärt F., der dritte Vorsitzende und Pressesprecher der „Familien-Union“, ungerührt, das Land habe „eh kein Geld“, so viele Polizisten einzusetzen, um die Konfrontation mit den Libanesen zu suchen. Über die Kräfteverhältnisse sollten sich die Ordnungshüter keine Illusionen machen. „Die Polizei würde unterliegen.“

Polizei-Alltag im Ruhrgebiet. Seit Monaten ist in Nordrhein-Westfalen von „No-go-Areas“ die Rede, also von kriminellen Brennpunkten und Straßenzügen, in die sich die Polizei angeblich gar nicht mehr hineintraut. Die „Familien-Union“ steht bei der Polizei in Verdacht, „das Exekutivorgan einer bestehenden Parallel- und Selbstjustiz“ kurdisch-libanesischer Großfamilien im westlichen Ruhrgebiet zu sein. Polizei und Gerichte würden verachtet. Diese Clans regelten „ihre Angelegenheit selbst“, heißt es in dem Lagebericht der Gelsenkirchener Polizei.

Ein prominenter Sportfunktionär aus dem Revier vertraute Journalisten kürzlich an, dass in der Dortmunder Nordstadt einzelne Straßen längst fest in der Hand rumänischer und bulgarischer Clans seien, von denen konsequent die Zu- und Abfahrten kontrolliert würden. „Da traut sich schon kein normaler Mensch mehr rein.“

Der Landeschef der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen, Arnold Plickert, hatte bereits im Sommer dieses Jahres vor zunehmenden „No-go-Areas“ im Ruhrgebiet gewarnt. Ganze Viertel im Revier drohten abzurutschen. Die Politik dürfe diese Probleme nicht weiter verdrängen.

NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) hatte Plickert daraufhin energisch widersprochen. Sobald sich ein krimineller Brennpunkt abzeichne, reagiere die Polizei darauf mit personellen Verstärkungen. Einige dieser Brennpunkte gibt es in Jägers Heimatstadt Duisburg. In den Stadtteilen Marxloh und Laar operieren seit einiger Zeit zivile Polizeikräfte zur Bekämpfung bestimmter Kriminalitäts- und Deliktsbereiche, sogenannte Einsatztrupps (ET). Ihr vorrangiges Ziel: „Sehr zügig große Teile der ‚Street Corner Society‘ aus der Anonymität zu holen.“ Bei den Clans sind die Beamten durchaus gefürchtet. Im Gegensatz zu den Beamten der örtlichen Wach-streifen gelten sie als „die Strengen“ und „die Unentspannten“.

In einem 17-seitigen Lagebericht für den Innenausschuss des Düsseldorfer Landtags beschreibt der ET Nord beim Polizeipräsidium Duisburg, wie vor allem libanesische Großfamilien bestimmte Straßenzüge untereinander aufteilen, um ihren kriminellen Geschäften wie Raubzüge, Rauschgifthandel oder Schutzgelderpressung möglichst ungestört nachgehen zu können. Die Autorität der Polizei werde von diesen Gruppen nicht anerkannt. Ihre männlichen Mitglieder seien 15 bis 25 Jahre alt und „zu beinahe hundert Prozent“ polizeilich in Erscheinung getreten: Körperverletzung, Diebstahl und Raub seien die vorherrschenden Delikte.

Ungeschminkt beschreibt die zivile Eingreiftruppe die Lage im Duisburger Stadtteil Laar, wo offenkundig zwei libanesische Großfamilien das Sagen haben. „Die Straße wird faktisch als eigenes Hoheitsgebiet angesehen. Außenstehende werden zusammengeschlagen, ausgeraubt und drangsaliert. Straftaten gehören zur Freizeitbeschäftigung“, heißt es im polizeilichen Lagebericht. Auch in Duisburg-Marxloh agierten zwei Clans, offenbar mit Kontakten zu der gewalttätigen Rockerszene der Hells Angels. Die Erfahrung zeige, dass insbesondere die libanesischen Großfamilien „durch einen Telefonanruf kurzfristig mehrere hundert Personen mobilisieren“ könnten.

„Wenn das keine ‚No-go-Area‘ ist, dann weiß ich nicht, was eine ist“, sagt der Innenexperte und stellvertretende Fraktionschef der CDU-Landtagsopposition, Peter Biesenbach. Die „No-go-Areas“ müssten endlich „ausgetrocknet“ werden. Die Polizei müsse den libanesischen Familienclans „auf den Füßen stehen“. Zudem verlangt die CDU-Opposition, ein landesweites Lagebild über kriminelle Familienclans zu führen.

Verwandtschaftliche Beziehungen würden nur erhoben, wenn dies für die Arbeit der Ermittler notwendig sei, sagt Jäger. „Darüber hinausgehende Datenerhebungen sind rechtlich nicht zulässig.“ Intern wie extern müsse jede Einstufung vermieden werden, die zur Abwertung von Menschen missbraucht werden könne. „Insofern verbietet sich aus polizeilicher Sicht auch die Verwendung des Begriffs Familienclan“, sagt Jäger.

In den Duisburger Brennpunkten ist es der Polizei immerhin gelungen, die relevanten Daten von 167 Personen zu registrieren und damit große Teile der Familienverbünde aus der Anonymität zu holen. Polizeiinspekteur Bernd Heinen kündigt an, dass der Polizeieinsatz in Duisburg-Marxloh und anderen kriminellen Brennpunkten in Nordrhein-Westfalen weiter intensiviert werde. Wirkliche „No-go-Areas“ seien im Ruhrgebiet bisher nicht festzustellen.

Perspektivlosigkeit und Tristesse

In Gelsenkirchen hat die Polizei beobachtet, dass Clanmitglieder mit kurdisch-libanesischer Abstammung im Alter von 15 bis 30 Jahren, aber neuerdings auch Rumänen in den Stadteilen Bismarck, Ückendorf, Rotthausen und rund um den Hauptbahnhof „einzelne Straßenabschnitte für sich reklamieren“. Dabei handele es sich um Stadtteile mit einem sehr hohen Ausländer- und Migrantenanteil. Aufgrund der exorbitanten Jugendarbeitslosigkeit herrschten dort Perspektivlosigkeit und Tristesse. Die deutsche Bevölkerung hat offenkundig längst die Flucht ergriffen. Es gibt viele leerstehende Wohnungen und Mehrfamilienhäuser in diesen Problemvierteln. Dennoch glaubt die Polizei, die Lage im Griff zu haben. „Es gibt keine ‚No-go-Areas‘ oder rechtsfreien Räume im Stadtgebiet“, heißt es in dem achtseitigen Lagebericht der Gelsenkirchener Polizei. Hier herrsche immer noch „eine Kultur des Handelns und nicht des Wegschauens“.

„Die Straße wird faktisch als eigenes Hoheitsgebiet angesehen. Außenstehende werden zusammengeschlagen, ausgeraubt und drangsaliert. Straftaten gehören zur Freizeitbeschäftigung.“

Aus einem vertraulichen bericht der Polizei Gelsenkirchen

Syrian opposition: IAF struck Hezbollah, regime targets near Syria-Lebanon border

The sources claimed that the attack killed 13 Syrian troops and Hezbollah fighters.

Sources in the Syrian opposition claimed Tuesday that the Israeli Air Force (IAF) attacked positions and personnel belonging to the Syrian regime and Hezbollah in the area of Qualamoun, on the Syria-Lebanon border.

http://www.jpost.com/Arab-Israeli-Conflict/Syrian-opposition-claims-IAF-struck-targets-in-country-on-Monday-435233

VW-Abgasskandal: TÜV und Verkehrsministerium gehen aufeinander los

SPIEGEL ONLINE, 23.11.2015

Behörden und Prüfgesellschaften machen in der VW-Abgasaffäre eine schlechte Figur. Jetzt geraten einige Beteiligte auch noch aneinander:

Das Verkehrsministerium und der TÜV Nord werfen sich gegenseitig Versagen vor.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/auto/aktuell/volkswagen-tuev-und-verkehrsministerium-bekriegen-sich-a-1064188.html

Fast 180.000 Flüchtlinge binnen drei Wochen in Deutschland

Nachrichten-Artikel vom 23.11.2015 12:48 Der November ist noch nicht vorbei, doch schon jetzt meldet die Bundespolizei einen neuen Flüchtlingsrekord mit knapp 180.000 illegalen Einreisen. Auch der Wintereinbruch hält die Menschen nicht ab. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article149161746/Fast-180-000-Fluechtlinge-binnen-drei-Wochen-in-Deutschland.html