Riesenärger um „Made in Israel“

Do, 12. Nov. 2015
Aachener Nachrichten – Stadt / AN Politik / Seite 4

EU verlangt: Produkte aus Siedlungen in den besetzten Gebieten kennzeichnen!

Brüssel. Verbraucher in der EU haben künftig die Möglichkeit, israelische Siedlerprodukte aus den besetzten arabischen Gebieten zu kaufen oder bewusst zu boykottieren. Die EU-Kommission beschloss gestern eine Kennzeichnungspflicht für Obst, Gemüse und andere landwirtschaftliche Erzeugnisse aus Siedlungen im Westjordanland, auf den Golanhöhen sowie aus Ost-Jerusalem. Freiwillig bleibt die Herkunftsangabe nur für die meisten verarbeiteten Produkte mit der Ausnahme von Kosmetika. Erzeugnisse, die in Israel hergestellt werden, sind von der Regelung nicht betroffen.

In einer ersten Reaktion setzte Israel seinen Dialog mit der Europäischen Union vorerst aus. Dem EU-Botschafter in Tel Aviv, Lars Faaborg-Andersen, wurde im Außenministerium mitgeteilt, dass Israel die Gespräche in „verschiedenen Foren, die in den kommenden Wochen stattfinden sollten“, auf Eis lege.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu verurteilte die neue Kennzeichnungspflicht scharf: „Die Europäische Union sollte sich schämen“, sagte der Regierungschef nach Angaben seines Büros. Dagegen sagte der ehemalige palästinensische Chefunterhändler mit Israel, Saeb Erekat: „Es ist ein wichtiger Schritt in Richtung eines totalen Boykotts israelischer Siedlungen, die auf illegal besetztem Palästinensergebiet gebaut sind.“

In Brüssel wurde betont, dass mit der Kennzeichnungspflicht für Produkte aus israelischen Siedlungen nur bestehendes Recht umgesetzt werde. „Das ist eine technische Sache, kein politisches Zeichen“, kommentierte Vizekommissionspräsident Valdis Dombrovskis. Die EU unterstütze keineswegs einen Boykott oder Sanktionen gegen Israel. Gleichzeitig wurde darauf hingewiesen, dass für die EU die besetzten Gebiete nicht zu Israel gehören. (dpa)

Menschenrechtsbericht: Amnesty wirft China mittelalterliche Foltermethoden vor

SPIEGEL ONLINE, 12.11.2015

Wer in China von der Polizei festgenommen wird, muss auch im Jahre 2015 noch damit rechnen, gefoltert zu werden. Amnesty International beklagt, dass kein Ende der Quälerei in Sicht sei.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/amnesty-international-wirft-china-mittelalterliche-foltermethoden-vor-a-1062383.html

Kurden starten Großoffensive gegen den IS

Nachrichten-Artikel vom 12.11.2015 07:57 Die Stadt Sindschar im Irak wird von der Terrormiliz Islamischer Staat kontrolliert. 7500 kurdische Kämpfer versuchen nun, den strategisch wichtigen Ort von den Dschihadisten zurückzuerobern. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article148751356/Kurden-starten-Grossoffensive-gegen-den-IS.html

Geheime Atomwaffen versehentlich im russischen TV gezeigt

Nachrichten-Artikel vom 11.11.2015 23:42 Zwei Russische Fernsehsender haben geheime Waffenpläne für ein neues System atomar bestückter Torpedos gezeigt. Der Kreml bestätigte die Panne bei den staatlich kontrollierten Sendern. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article148748267/Geheime-Atomwaffen-versehentlich-im-russischen-TV-gezeigt.html

EU-Kennzeichnung "ist antisemitische Entscheidung"

Nachrichten-Artikel vom 11.11.2015 18:55 In Jerusalem wird der Beschluss der EU-Kommission, Produkte aus israelischen Siedlungen zu kennzeichnen, einhellig verurteilt. Doch mit seiner Siedlungspolitik steht Israel zunehmend isoliert da. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article148745442/EU-Kennzeichnung-ist-antisemitische-Entscheidung.html

Israel: EU beschließt Kennzeichnung von Siedlerprodukten

SPIEGEL ONLINE, 11.11.2015

 

Die EU hat entschieden, dass Waren aus dem Westjordanland, den Golanhöhen und Ost-Jerusalem nicht mehr als „Made in Israel“

ausgezeichnet werden dürfen. Israels Regierung ist empört – und zieht Holocaust-Vergleiche.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/israel-eu-will-siedlerprodukte-kennzeichnen-a-1062254.html

Slowenien macht Grenze zu Kroatien dicht

Nachrichten-Artikel vom 11.11.2015 10:52 Die Balkan-Route wird immer mehr zur Sackgasse: Nun hat auch Slowenien den Bau eines Grenzzauns begonnen. Laster brachten Augenzeugen zufolge Maschendraht in die Region. Das Ende des offenen Europas? Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article148708674/Slowenien-macht-Grenze-zu-Kroatien-dicht.html