Interkontinental-Raketen: Putin stockt sein Atomwaffenarsenal auf

SPIEGEL ONLINE, 16.06.2015

 

Russland wird mehr als 40 neue Interkontinental-Raketen anschaffen – und zwar noch dieses Jahr. Die Schuld an der Aufrüstung sieht Moskau bei der Nato.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/russland-putin-kauft-interkontinentalraketen-a-1039072.html

Todesstrafe gegen Ex-Präsident Mursi bestätigt

Nachrichten-Artikel vom 16.06.2015 13:56 Der ehemalige ägyptische Präsident Mohammed Mursi soll sterben – ein Gericht in Ägypten hat nun das Urteil gegen den Muslimbruder bestätigt. In der Anklage ging es auch um die radikalislamische Hamas. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article142585230/Todesstrafe-gegen-Ex-Praesident-Mursi-bestaetigt.html

Aus dem Auto heraus mit Schreckschusspistolen geballert

Di, 16. Jun. 2015
Aachener Nachrichten – Stadt / Lokaltitel Aachen / Seite 15

 

Autokorso durch die Innenstadt sorgt für Aufregung. Polizei stoppt den Konvoi auf dem Seilgraben und beschlagnahmt die Waffen.

Aachen. Die Aktion war laut, und sie hat etlichen Leuten einen gewaltigen Schrecken eingejagt: Am Samstagabend gegen 17.40 Uhr machte in der Aachener Innenstadt ein Autokorso mit etwa 15 Pkw auf sich aufmerksam – „auf laute und aufschreckende Art und Weise“, wie die Polizei am Montag mitteilte. Als die Fahrzeuge durch die Elsassstraße fuhren, schossen zwei Insassen aus ihren fahrenden Autos heraus mit Schreckschusspistolen in die Luft. Anschließend fuhr der Konvoi dann über die Alsenstraße in Richtung Adalbert­steinweg davon. Am Elisenbrunnen fiel der Autokorso nach Polizeiangaben dann erneut auf. Ein Insasse hielt erneut seine Waffe aus dem Auto, diesmal allerdings ohne zu schießen.

Strafverfahren

Zahlreiche besorgte Bürger, die das Spektakel beobachteten, alarmierten die Polizei. Beamte konnten den Autokorso schließlich auf dem Seilgraben stoppen. Bei den schießfreudigen Insassen handelte es sich um zwei 19- und 20- jährige junge Männer. Auf die Maßnahmen der Polizei reagierten sie „mit teils großem Unverständnis“, heißt es im Bericht der Polizei. Dies nützte ihnen jedoch nichts, ihre beiden Schreckschusspistolen mit passender Munition wurden kurzerhand beschlagnahmt. Auf die Männer kommt nun ein Strafverfahren zu. Wie die Polizei auf Anfrage mitteilte, hatte der Autokorso seinen Ursprung bei einer Familienfeier.

Kurden erobern Grenzstadt Tel Abiad fast komplett

Nachrichten-Artikel vom 16.06.2015 06:56 Die Kurden melden militärische Erfolge im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat in Syrien: Große Teile Tel Abiads seien unter Kontrolle. Die Stadt hat für den IS strategische Bedeutung. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article142559747/Kurden-erobern-Grenzstadt-Tel-Abiad-fast-komplett.html

SPD und Union in der Griechenland-Krise: Die Stimmung in Berlin kippt

SPIEGEL ONLINE, 15.06.2015

 

„Unsere Unterstützung bröckelt“: Selbst in der SPD macht sich Frust breit über den Kurs der griechischen Regierung. Damit droht Athen strategisch wichtige Fürsprecher in Berlin zu verlieren.

Von David Böcking, Peter Maxwill und Philipp Wittrock

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/deutschland/griechenland-spd-und-cdu-genervt-von-tsipras-und-varoufakis-a-1038803.html

Israels Präventivschlag im Kampf um die Wahrheit

Nachrichten-Artikel vom 15.06.2015 20:43 Der UN-Menschenrechtsrat will eine Untersuchung zum Gazakrieg 2014 veröffentlichen. Israel befürchtet Imageschäden und diplomatische Konsequenzen. Präventiv legt es eigene Berichte vor. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article142553801/Israels-Praeventivschlag-im-Kampf-um-die-Wahrheit.html

Schwere Gefechte in Ostukraine: Der Krieg kehrt zurück

SPIEGEL ONLINE, 13.06.2015

 

Es wird geschossen, Panzer rollen: Der Konflikt in der Ukraine droht neu aufzuflammen. Beobachter sorgen vor allem die Gefechte in Wohnsiedlungen. Ganze Bereiche sollen zudem vermint worden sein.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-neue-gefechte-auch-in-wohngebieten-a-1038685.html

Sechs ukrainische Soldaten bei Gefechten getötet

Nachrichten-Artikel vom 13.06.2015 16:16 Die Waffenruhe in der Ostukraine hat sich erneut als brüchig erwiesen. Bei Gefechten zwischen Regierungstruppen und Separatisten wurden sechs Soldaten getötet. Die OSZE spricht von einer „Eskalation“. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article142437940/Sechs-ukrainische-Soldaten-bei-Gefechten-getoetet.html

Getötete Kinder in Gaza: Israelische Soldaten bleiben straffrei

SPIEGEL ONLINE, 12.06.2015

 

Während des letzten Gaza-Kriegs tötete die israelische Armee vier Kinder, die am Strand Fußball spielten. Der Angriff sorgte weltweit für Entsetzen. Jetzt hat der Militärstaatsanwalt den Fall für erledigt erklärt.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/getoetete-kinder-in-gaza-keine-strafe-fuer-israelische-soldaten-a-1038495.html

Was tun gegen Cyber-Spione?

Fr, 12. Jun. 2015
Aachener Nachrichten – Stadt / AN Politik / Seite 4

Was tun gegen Cyber-Spione?

Es ist der größte Computerangriff, den es bisher auf das Parlament gegeben hat – und er istnoch nicht beendet. Jetzt soll auch der für Spionageabwehr zuständige Verfassungsschutz helfen.

Berlin. Die Sicherheit der Computer-Systeme im Deutschen Bundestag haben einer Attacke aus dem Netz nicht standhalten können. Wie dramatisch ist der Spähangriff auf das Parlament? Die bislang bekannten Details:

Welche Computer und IT-Systeme im Bundestag sind betroffen?

Den Angreifern ist es offenbar gelungen, in den innersten Kern der IT-Infrastruktur des Bundestages vorzudringen. Dabei konnten sie auch den sogenannten Verzeichnisdienst kontrollieren, in dem die Befugnisse der Anwender und Administratoren festgelegt werden. Damit sind die Auswirkungen sehr weitreichend.

Ursprünglich wurden den Ermittlungen zufolge nur die Computer von wenigen Abgeordneten attackiert worden. Der Digital-Experte der Unionsfraktion, Thomas Jarzombek, sagte „Zeit Online“, laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) seien 15 Bundestagsrechner angegriffen worden. Die schädlichen IP-Adressen wurden gesperrt.

Was kann man als „Admin“ eines Netzes alles machen?

Einem Administrator, der mit entsprechenden Rechten ausgestattet ist, stehen quasi sämtliche Türen offen. Er hat nicht nur Zugriff auf gespeicherte Daten, sondern kann auch aus der Ferne die PCs der Abgeordneten steuern, um etwa System-Updates aufzuspielen. Wird diese Vollmacht missbraucht, könnte auf einem PC eines Abgeordneten ein sogenannter Keylogger installiert werden, mit dem sämtliche Tastatur-Eingaben überwacht werden können.

Was hat der Bundestag zur Abwehr der Cyberattacke unternommen?

Der Bundestag hat eine eigene Abteilung, die sich um die IT-Infrastruktur kümmert und auch für den Schutz der Systeme gegen Angriffe von außen verantwortlich ist. Dieses Referat wird vom BSI beraten. Nachdem das Ausmaß des Angriffs deutlich wurde, hat der Bundestag eine private Spezialfirma hinzugezogen. Nach Informationen der dpa hat diese Firma in den vergangenen Tagen keine verdächtigen Datenströme mehr entdecken können. Von anderer Seite hieß es, die zuletzt ergriffenen Maßnahmen seien nicht wirkungslos geblieben. Die Attacke sei „deutlich eingedämmt“ worden.

Warum wollen manche Abgeordnete des Bundestages die Attacke nicht vom BSI abwehren lassen und das Bundesamt für Verfassungsschutz nicht einschalten?

Das BSI untersteht dem Innenministerium. Das Parlament wiederum soll im Rahmen der im Grundgesetz festgelegten Gewaltenteilung die Regierung kontrollieren. Deshalb fühlen sich etliche Abgeordnete bei dem Gedanken unwohl, dass eine Regierungsbehörde Datenströme im Bundestag überwachen könnte, um den Angreifern auf die Spur zu kommen. Dabei spielt auch ein Rolle, dass Aktivisten des Chaos Computer Clubs, die Verbindungen zu den Oppositionsparteien haben, dem BSI nicht mehr trauen.

Noch größere Vorbehalte – insbesondere bei der Linksfraktion – gibt es gegen eine Beteiligung des Verfassungsschutzes an der Abwehr der Cyberattacke. Dort und bei den Grünen wird ein Schaden für die Gewaltenteilung zwischen Parlament und Exekutive befürchtet.

Außerdem gibt es die Sorge, dass Verfassungsschützer quasi im Vorbeigehen Mails von Abgeordneten lesen könnten. Das Bundesamt für Verfassungsschutz ist allerdings für die Spionageabwehr zuständig.

Was sind die Folgen des Hacker-Angriffes?

Das ist noch nicht klar. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion, Bernhard Kaster (CDU), sagt: „Es handelt sich um den bisher größten Cyber-Angriff auf den Bund, auf das deutsche Parlament.“ Nach Informationen von NDR, WDR und „Süddeutscher Zeitung“ muss das Parlament sein gesamtes Computer-Netzwerk neu aufbauen. Kaster geht derzeit nicht von einer solchen Dimension aus. Im Wesentlichen gehe es um Software. Computersysteme und Server müssten nur in Teilen neu aufgesetzt werden. (dpa)