Nachrichten-Artikel vom 10.03.2016 02:01 Tausende Flüchtlinge warten an der griechisch-mazedonischen Grenze. Österreichs Innenministerin Mikl-Leitner will ihnen die Hoffnung auf Europa nehmen, der „Massenzustrom muss Geschichte sein“. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article153131877/Balkanroute-bleibt-geschlossen-und-zwar-dauerhaft.html
Archiv der Kategorie: Innere Sicherheit
Polizistin schildert, wie Beamte aus Angst wegliefen
Nachrichten-Artikel vom 10.03.2016 20:36 Nachdem ein Flüchtling Blätter aus dem Koran riss, eskalierte die Situation. Polizisten wurden attackiert, rannten weg. Ein Angeklagter wirbt um Verständnis – mit dem afghanischen Justizsystem. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/vermischtes/article153174603/Polizistin-schildert-wie-Beamte-aus-Angst-wegliefen.html
Polizei notiert Straftaten von Flüchtlingen gesondert
Nachrichten-Artikel vom 09.03.2016 07:28 Die Maßnahme soll „zu einer Versachlichung der gesellschaftlichen Diskussion führen“: Zuwanderer werden in Zukunft in der Hamburger Kriminalitätsstatistik explizit ausgewiesen. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/regionales/hamburg/article153075670/Polizei-notiert-Straftaten-von-Fluechtlingen-gesondert.html
Kritik an Pegida – Bischof erhält Todesdrohungen
Nachrichten-Artikel vom 09.03.2016 13:22 Seit der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick gegen Pegida und Fremdenhass gepredigt hat, wird er von rechten Gruppen mit dem Tod bedroht. Inzwischen bekommt der Geistliche jeden Tag anonyme Hass-Mails. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/regionales/bayern/article153095511/Kritik-an-Pegida-Bischof-erhaelt-Todesdrohungen.html
Hitlergruß und »Drecksjuden«-Rufe
Berlin
Eklat bei antiisraelischer Kundgebung in Kreuzberg
http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/24853
Die Slogans waren zunächst die altbekannten: Von »Kindermörder Israel« bis hin zu »Apartheidsschweine« brüllten rund 30 Demonstranten vor dem Kino Moviemento am Kottbusser Damm im Berliner Bezirk Kreuzberg in Richtung einer in unmittelbarer Nähe stattfindenden israelsolidarischen Kundgebung so ziemlich alles, was gerade noch nicht justiziabel ist.
Das sollte sich aber im Lauf des Nachmittags ändern. Anlass für die beiden Veranstaltungen war die sogenannte »Israeli Apartheid Week«, organisiert von BDS-Berlin, einer politischen Gruppe, die sich den wirtschaftlichen Boykott des jüdischen Staates auf ihre Fahnen geschrieben hat, sowie der Organisation F.O.R Palestine, was so viel wie »For One State and Return in Palestine« heißen soll.
Film Im Kino selbst stand der Film Even Though My Land is Burning mit anschließender Diskussion auf dem Programm, gedreht von Dror Dayan, einem sich dezidiert als Antizionist verstehenden israelischen Filmemacher.
Zur Veranstaltung der Israelfreunde hatte ein breites Bündnis verschiedener politischer Gruppen geladen. Auch zahlreiche Mitglieder der Jüdischen Gemeinde waren anwesend. Und wie so oft herrschte angesichts lauter israelischer Musik trotz der nassen Kälte eher ausgelassene Partystimmung. Doch diese sollte nicht lange anhalten. Mehrfach rannten Teilnehmer der Gegenseite in die Gruppe der Israel-Freunde hinein, um Flaggen abzureißen und zu provozieren.
Die Polizei hatte Mühe, die immer aggressiver auftretenden Demonstranten in ihre Schranken zu weisen, weshalb sie rasch Verstärkung anfordern musste. »So eine pro-israelische Demonstration in Neukölln ist schon etwas anderes als eine Kundgebung auf dem Kurfürstendamm«, kommentierte Gemeinderepräsentant Mike Delberg das Ganze.
Eklat Ein erster Eklat ereignete sich, als eine junge Frau brüllte: »Ihr sollt alle vergast werden!« Sie wurde auf Intervention eines der Kundgebungsteilnehmer hin umgehend von Polizisten abgeführt.
Mit dem Ende der israelsolidarischen Veranstaltung war aber keinesfalls Schluss mit den Provokationen. »Wir können sie nicht ohne Schutz in Richtung U-Bahnhof Schönleinstraße gehen lassen«, erklärte deshalb der Einsatzleiter der Polizei.
Und er sollte recht behalten. Mehrere arabische Demonstranten liefen parallel auf dem Mittelstreifen des Kottbusser Damms mit und brüllten »Drecksjuden, verpisst euch aus unserem Kiez!« sowie weitere antisemitischen Parolen. Andere kamen bedrohlich nahe und fuchtelten mit Handykameras vor den Gesichtern der pro-israelischen Kundgebungsteilnehmer herum.
Hitler-Gruß Einige postierten sich daraufhin gegenüber der U-Bahnstation und erhoben mehrfach die rechte Hand zum Hitlergruß. Dass dies alles andere als spontan geschah, bewies die Tatsache, dass sie zuvor mit den Kapuzen ihrer Jacken und Schals ihre Gesichter vermummt hatten.
»Ich fühlte mich durch die Aggressivität dieser sogenannten Free-Palestine-Aktivisten ziemlich bedrängt und war froh, dass die Polizei uns sicher zur U-Bahn brachte«, sagte dazu Moritz Schinke, ein junger Pädagoge, der an der israelsolidarischen Veranstaltung teilgenommen hatte.
Kampf gegen rechts: Ach, wär mein Nachbar doch ein Nazi
SPIEGEL ONLINE, 08.03.2016
Seit Dunja Hayali für ihre AfD-Interviews die „Goldene Kamera“ gewann, gilt es als wichtigste Aufgabe engagierter Menschen, Haltung zu zeigen.
Leider ist das im normalen Leben gar nicht so einfach.
Eine Kolumne von Jan Fleischhauer
Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/deutschland/kampf-gegen-npd-afd-pegida-waer-mein-nachbar-doch-nazi-kolumne-a-1081157.html
Sehr geehrter Herr Fleischhauer,
ich schätze Ihre Beiträge sehr, aber hier begehen sie einen schweren Fehler.
Auf die Frage, was ist denn Fremdenhass, möchte ich nicht eingehen, das wäre ein anderes Thema.
Das Problem Fremdenhass zeugt davon, dass das Wertemodell bei denen, die diesen verbreiten, ganz offensichtlich ein anderes ist als das Ihre.
Sich auf den Standpunkt zustellen,
„Das beste Mittel gegen Fremdenhass ist aus meiner Sicht immer noch ein starker Staat, da bin ich ganz altmodisch.“
halte ich für verheerend. Die „Gewalt“, auch die „Staatsgewalt“, kann und darf in einem Konflikt immer nur das letzte Mittel sein. Gewalt überzeugt selten, Gewalt unterdrückt nur.
Wenn sie feststellen, dass sie keinen Kontakt zu denen haben, die für Fremdenhass stehen, zeigt dies, dass sie den Anschluss an Teile der Gesellschaft und damit auch der Realität verloren haben.
Ich engagiere mich sehr gegen den Antisemitismus und den Folgeerscheinungen wie die BDP. Da komme ich automatisch mit dem braunen Gedankengut in Verbindung. Die Personen reden nur solange mit mir, wie sie glauben, einen verständnisvollen Gesprächspartner gefunden zu haben. Sie müssen anders auf die Personen zugehen, die Moralkeule oder der Staat kann die Personen nicht überzeugen.
Nur Aufklärung und die eigene Glaubwürdigkeit können dazu führen, Personen von dem eigenen Wertemodell zu überzeugen.
Mfg
Weyermann
Legida und Pegida drehen an der Hassspirale
Nachrichten-Artikel vom 08.03.2016 02:23 Pegida besucht ihre aggressive kleine Schwester in Leipzig. Unter den Islamgegnern verbreiten lupenreine Nationalsozialisten unwidersprochen ihre Botschaften – bis hin zu „Heil Hitler!“-Rufen. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article153037883/Legida-und-Pegida-drehen-an-der-Hassspirale.html
Sprengungen von Geldautomaten: rund 250 Täter
Di, 8. Mär. 2016
Aachener Nachrichten – Stadtausgabe / Titel Aachen / Seite 1
Sprengungen von Geldautomaten: rund 250 Täter
Düsseldorf. Hinter der Serie nächtlicher Explosionen in Bankfilialen steht nach Einschätzung der Polizei eine Szene von 250 Gangstern allein in den Niederlanden. „Die wohnen vor allem in den Vororten von Utrecht und Amsterdam und haben überwiegend einen nordafrikanischen Migrationshintergrund“, sagte Dietmar Kneib, Leiter der Ermittlungskommission „Heat“ beim Landeskriminalamt NRW in Düsseldorf. Die Täter leiten Gas in die Geldautomaten und sprengen sie dann in die Luft, um an das Bargeld zu kommen.
In diesem Jahr haben die Ermittler bereits 24 Taten registriert, darunter acht in der Region. Im vergangenen Jahr waren es 67 Taten. Die Intensivtäter hätten früher ähnliche Tatserien in Belgien und Holland begangen, sagte Kneib. Wegen der in den Beneluxländern mittlerweile besser gesicherten Geldautomaten seien sie nach Deutschland ausgewichen. Die NRW-Polizei kooperiere nach wie vor mit der niederländischen Polizei. Inzwischen hätten auch einige Geldhäuser erkannt, dass die Serie nur durch die Nachrüstung der Automaten zu stoppen sei. (dpa)
Hitlergruß und »Drecksjuden«-Rufe
Eklat bei antiisraelischer Kundgebung in Kreuzberg
http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/24853
Die Slogans waren zunächst die altbekannten: Von »Kindermörder Israel« bis hin zu »Apartheidsschweine« brüllten rund 30 Demonstranten vor dem Kino Moviemento am Kottbusser Damm im Berliner Bezirk Kreuzberg in Richtung einer in unmittelbarer Nähe stattfindenden israelsolidarischen Kundgebung so ziemlich alles, was gerade noch nicht justiziabel ist.
Das sollte sich aber im Lauf des Nachmittags ändern. Anlass für die beiden Veranstaltungen war die sogenannte »Israeli Apartheid Week«, organisiert von BDS-Berlin, einer politischen Gruppe, die sich den wirtschaftlichen Boykott des jüdischen Staates auf ihre Fahnen geschrieben hat, sowie der Organisation F.O.R Palestine, was so viel wie »For One State and Return in Palestine« heißen soll.
Film Im Kino selbst stand der Film Even Though My Land is Burning mit anschließender Diskussion auf dem Programm, gedreht von Dror Dayan, einem sich dezidiert als Antizionist verstehenden israelischen Filmemacher.
Zur Veranstaltung der Israelfreunde hatte ein breites Bündnis verschiedener politischer Gruppen geladen. Auch zahlreiche Mitglieder der Jüdischen Gemeinde waren anwesend. Und wie so oft herrschte angesichts lauter israelischer Musik trotz der nassen Kälte eher ausgelassene Partystimmung. Doch diese sollte nicht lange anhalten. Mehrfach rannten Teilnehmer der Gegenseite in die Gruppe der Israel-Freunde hinein, um Flaggen abzureißen und zu provozieren.
Die Polizei hatte Mühe, die immer aggressiver auftretenden Demonstranten in ihre Schranken zu weisen, weshalb sie rasch Verstärkung anfordern musste. »So eine pro-israelische Demonstration in Neukölln ist schon etwas anderes als eine Kundgebung auf dem Kurfürstendamm«, kommentierte Gemeinderepräsentant Mike Delberg das Ganze.
Eklat Ein erster Eklat ereignete sich, als eine junge Frau brüllte: »Ihr sollt alle vergast werden!« Sie wurde auf Intervention eines der Kundgebungsteilnehmer hin umgehend von Polizisten abgeführt.
Mit dem Ende der israelsolidarischen Veranstaltung war aber keinesfalls Schluss mit den Provokationen. »Wir können sie nicht ohne Schutz in Richtung U-Bahnhof Schönleinstraße gehen lassen«, erklärte deshalb der Einsatzleiter der Polizei.
Und er sollte recht behalten. Mehrere arabische Demonstranten liefen parallel auf dem Mittelstreifen des Kottbusser Damms mit und brüllten »Drecksjuden, verpisst euch aus unserem Kiez!« sowie weitere antisemitischen Parolen. Andere kamen bedrohlich nahe und fuchtelten mit Handykameras vor den Gesichtern der pro-israelischen Kundgebungsteilnehmer herum.
Hitler-Gruß Einige postierten sich daraufhin gegenüber der U-Bahnstation und erhoben mehrfach die rechte Hand zum Hitlergruß. Dass dies alles andere als spontan geschah, bewies die Tatsache, dass sie zuvor mit den Kapuzen ihrer Jacken und Schals ihre Gesichter vermummt hatten.
»Ich fühlte mich durch die Aggressivität dieser sogenannten Free-Palestine-Aktivisten ziemlich bedrängt und war froh, dass die Polizei uns sicher zur U-Bahn brachte«, sagte dazu Moritz Schinke, ein junger Pädagoge, der an der israelsolidarischen Veranstaltung teilgenommen hatte.
Kommentar: Jede Demo bezüglich Flüchtlinge wird in den öffentlich-rechtlichen hervorgehoben, aber hier schweigt die Presse! Antisemitismus?
AfD will Russlanddeutsche für sich gewinnen
Nachrichten-Artikel vom 06.03.2016 12:12 Mit Zuwanderern gegen Zuwanderung: Die AfD hat die Russlanddeutschen als neue Zielgruppe für ihre Politik gegen Flüchtlinge entdeckt. Für sie wird sogar das Wahlprogramm ins Russische übersetzt. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article152979836/AfD-will-Russlanddeutsche-fuer-sich-gewinnen.html