Syrien
Wie das Regime in Lehrbüchern Antisemitismus verbreitet
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Nachrichten-Artikel vom 12.05.2016 14:32 Lange war Israel gegen spontane Terrorangriffe von Einzeltätern praktisch wehrlos. Jetzt hilft den Geheimdiensten das Internet. Immer mehr potentielle Terroristen werden noch vor der Tat verhaftet. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article155291835/Warum-Israel-vorhersagen-kann-wer-Terrorist-wird.html
Nachrichten-Artikel vom 10.05.2016 15:28 Erdogan ist mit dem Antrag auf eine einstweilige Verfügung gegen Mathias Döpfner gescheitert. Die Pressekammer des Landgerichts Köln begründete dies mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article155221731/Erdogan-scheitert-mit-Verfuegung-gegen-Doepfner.html
Der lange Schatten des Sykes-Picot-Abkommens
Vor 100 Jahren teilten Großbritannien und Frankreich den Nahen Osten unter sich auf. Damit schufen sie Wurzeln für die heutigen Kriege .
Kommentar: Die britisch-französischen Kriegsverbrechen während und nach dem ersten Weltkrieg: Die Zerschlagung des osmanischen Reiches, Österreich-Ungarns und des Deutschen Reiches. Unter den Folgen dieser Verbrechen im Namen des englisch-französischem Imperialismus sterben heute n och zehntausende!
Den Artikel finden Sie im ePaper unter:
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GESTORBERN
10.05.2016
Der lange Schatten des Sykes-Picot-Abkommens
Vor 100 Jahren teilten Großbritannien und Frankreich den Nahen Osten unter sich auf. Damit schufen sie Wurzeln für die heutigen Kriege .
Von Jan Kuhlmann
Damaskus. Kurz vor Weihnachten im Jahr 1915 eilte der junge britische Abgeordnete Mark Sykes in die Downing Street 10, wo er auf einen großen Auftritt hoffte. Vor dem Kabinett seiner Majestät sollte der 36-Jährige Ideen zur Zukunft des Nahen Ostens darlegen, wo gerade das Osmanische Reich um sein Überleben kämpfte. Sykes hatte sich dank mehrerer Bücher über seine Reisen in die arabische Welt den Ruf als Kenner der Region erworben – jetzt beeindruckte er auch das Kabinett so sehr, dass sein Auftritt weitreichende Folgen hatte: Sir Mark sollte maßgeblich den modernen Nahen Osten formen – und damit auch die Grundlagen für die heutigen blutigen Konflikte in Syrien und im Irak schaffen.
Kurz darauf nämlich verhandelte der Baron im Auftrag der britischen Regierung mit dem französischen Diplomaten François Georges-Picot darüber, wie die europäischen Großmächte nach einer Niederlage des Osmanischen Reiches die arabische Welt unter sich aufteilen wollten. Am Ende einigten sich die Unterhändler auf das berühmt-berüchtigte Sykes-Picot-Abkommen, das London und Paris vor 100 Jahren am 16. Mai 1916 unterzeichneten. Nicht nur für viele Araber gilt es bis heute als ein Beispiel rücksichtsloser Kolonialpolitik, die einzig und allein von den eigenen Interessen geleitet wurde.
Mit mehreren Federstrichen steckten „Mister Sykes“ und „Monsieur Picot“ die Interessenssphären ab. Sykes zog dazu eine „Linie in den Sand“, wie der Historiker James Barr schreibt: von der heute israelischen Stadt Akko am Mittelmeer bis nach Kirkuk im Norden des heutigen Irak. Das Gebiet nördlich davon kam unter französische Kontrolle, das Gebiet südlich unter britische. Nur über Palästina konnten sie sich nicht einigen. Damit zogen London und Paris nach ihren Interessen auch Grenzen, mit denen sie Fakten schufen. Die tatsächlichen Grenzen der späteren Staaten sollten zwar erst im Laufe der Jahre festgelegt werden; dennoch gingen aus dem französischen Gebiet der Libanon und Syrien hervor, aus dem britischen Jordanien und der Irak.
Noch immer leiden diese Staaten unter der Art und Weise, wie sie entstanden sind. Bis heute ringen sie um eine nationale Identität, wobei Syrien und dem Irak sogar der Zerfall droht. In beiden Ländern streben etwa die damals nicht berücksichtigten Kurden wenn nicht nach Unabhängigkeit, so zumindest nach mehr Autonomie.
Auch die Wurzeln der heutigen Konflikte in Syrien und im Irak gehen bis zum Sykes-Picot-Abkommen zurück. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat ausdrücklich den vom Westen geschaffenen Grenzen den Krieg erklärt. 2014 tauchte im Internet ein 15 Minuten langes Video der Extremisten mit dem Titel „Das Ende von Sykes-Picot“ auf. Darin prahlt ein bärtiger IS-Kämpfer: „Wir werden die Grenze (zwischen Syrien und dem Irak) niemals anerkennen.“ Was die Dschihadisten mit dem 2014 ausgerufenen „Kalifat“ de facto in die Tat umgesetzt haben.
„Die Araber getäuscht“
Sie finden mit dieser Propaganda auch deswegen Gehör, weil das Sykes-Picot-Abkommen bis heute als Verrat des britischen Königreichs an den Arabern und ihrem Streben nach Unabhängigkeit gilt. Die Übereinkunft mit Paris stand nämlich im Widerspruch zu Zusagen, die London dem Scherifen Hussein, Herrscher in Mekka, gegeben hatte.
Um ihn zum Aufstand gegen die Osmanen zu bewegen, versprach ihm der britische Hochkommissar in Ägypten, Sir Henry McMahon, in einem Briefwechsel einen unabhängigen arabischen Staat. Der britische Gesandte versuchte zwar, die Grenzen vage zu halten. Nach arabischer Lesart aber sollten auch Gebiete zu diesem Reich gehören, die laut Londons Vertrag mit Paris Frankreich zufielen. Als Georges-Picot von den Zusagen an Hussein erfuhr, reagierte er völlig ungläubig, wie der Historiker Barr schreibt. Für den Diplomaten war klar: „Was die Briten wollen, ist einzig und allein, die Araber zu täuschen.“
Das unabhängige arabische Großreich sollte nie Wirklichkeit werden. Hussein Sohns Faisal reiste zwar nach dem Ersten Weltkrieg zur Pariser Friedenskonferenz, begleitet von dem britischen Abenteurer T.E. Lawrence, auch bekannt als „Lawrence von Arabien“. Faisal aber fand dort kein Gehör. Die Briten waren jetzt in einer so starken Position, dass sie die Ansprüche des Scherifen ignorieren konnten.
Zum Trost erhielt Faisal den Thron des neu geschaffenen Irak, sein Bruder Abdullah durfte im Königreich Jordanien an die Macht. Das Sykes-Picot-Abkommen war zu diesem Zeitpunkt längst bekannt. Im November 1917 veröffentlichte es die bolschewistische Führung in Moskau in den Zeitungen „Iswestija“ und „Prawda“ – Briten und Franzosen hätten es angesichts seiner Brisanz lieber geheim gehalten.
Nachrichten-Artikel vom 10.05.2016 13:23 Bislang pries die Hamas im Gazastreifen ihre Tunnel nach Israel als Wunderwaffe. Neue Technologien können die jetzt aufspüren. Das sorgt aber nicht unbedingt für Ruhe – Die Islamisten werden nervös. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article155179634/Mit-Hightech-gegen-Terror-Tunnel-der-Hamas.html
Nachrichten-Artikel vom 08.05.2016 11:14 Die Ereignisse von Köln waren nur ein Vorspiel: Viele arabische Migranten bringen ein frauenfeindliches Gesellschaftsbild mit nach Deutschland. Das macht sie kaum integrierbar. Ein Gastkommentar. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article155134929/Junge-Maenner-die-die-Kultur-der-Gewalt-mitbringen.html
Die Zollfahndung Essen soll einen mutmaßlich millionenschweren Geldwäscheskandal aufgedeckt haben. Demnach wurde Drogengeld von Araber-Clans in Europa gewaschen. Im Auftrag einer Partei.
Die Zollfahndung Essen hat nach „Spiegel„-Informationen eine mutmaßlich millionenschwere Geldwäsche im Auftrag der schiitischen Partei Hisbollah aufgedeckt.
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Die Türkei entsendet fast 1000 konservative Imame in hiesige Ditib-Moscheen. Der Protest gegen diese Praxis wächst in allen Parteien. Ankara kontrolliert rund 900 Moscheen in Deutschland