Nachrichten-Artikel vom 20.03.2016 03:25 Eine Woche nach den drei Landtagswahlen wird die Bundesregierung in einer Wahlumfrage abgestraft: SPD und Union verlieren jeweils klar an Zustimmung. Wie bei den Wahlen gewinnen AfD und Grünen. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article153482310/Grosse-Koalition-verliert-deutlich-AfD-gewinnt.html
Hasnain Kazim über die Türkei: Ein schmerzlicher Abschied
DER SPIEGEL 12/2016, 19.03.2016
SPIEGEL-ONLINE-Korrespondent Hasnain Kazim musste die Türkei verlassen, weil er keine Presse-Akkreditierung mehr bekam. Hier schildert er seine Erfahrungen mit der Pressefreiheit unter Präsident Erdogan und beschreibt seine unfreiwillige Ausreise.
Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/tuerkei-hasnain-kazim-ueber-pressefreiheit-unter-recep-tayyip-erdogan-a-1082965.html
"Ich möchte bei Ihrer Aussage Ihr Gesicht sehen"
Nachrichten-Artikel vom 17.03.2016 16:53 Amira B. behauptet, von einem Mann beleidigt worden zu sein. Das Problem: Die Muslimin ist verschleiert – und will den Schleier auch vor Gericht nicht abnehmen. Doch da macht die Richterin nicht mit. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/vermischtes/article153410024/Ich-moechte-bei-Ihrer-Aussage-Ihr-Gesicht-sehen.html
Mann getötet, "weil er ein Ungläubiger war"
Nachrichten-Artikel vom 17.03.2016 15:58 Ein Mann wird brutal erschlagen. Die Polizei ermittelt den mutmaßlichen Täter, aber kein Motiv. Im Gericht bricht der unberechenbare Mann sein Schweigen – und macht ein überraschendes Geständnis. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/regionales/nrw/article153402731/Mann-getoetet-weil-er-ein-Unglaeubiger-war.html
"Merkel ist wie der Klavierspieler auf der Titanic"
Nachrichten-Artikel vom 16.03.2016 02:04 Ex-Verkehrsminister Ramsauer hat Verständnis für jene, die Merkel 2017 nicht als Kanzlerin wollen. Die Union müsse Mitte-rechts-Partei werden. Denn er traut der AfD bei der Bundestagswahl viel zu. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article153335725/Merkel-ist-wie-der-Klavierspieler-auf-der-Titanic.html
Der IS ist fast geschlagen – aber nicht wegen Putin
Nachrichten-Artikel vom 15.03.2016 12:11 Der Islamische Staat ist in eine fast aussichtslose Defensive geraten. Seine wichtigsten Städte sind vom Nachschub abgeschnitten, der Endkampf steht bevor. Putin hat dafür jedoch am wenigsten getan. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article153305895/Der-IS-ist-fast-geschlagen-aber-nicht-wegen-Putin.html
»Taten statt Worte«
Antisemitismuskonferenz
Steinmeier verspricht konkrete Maßnahmen gegen Judenhass – Merkel verteidigt Josef Schuster
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http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/24915
Im Rahmen seines OSZE-Vorsitzes will sich Deutschland für konkrete Schritte gegen Antisemitismus einsetzen. Schwerpunkte seien die Verbesserung der Sicherheit für jüdische Einrichtungen, effektive Bildungsarbeit sowie die Stärkung von Dialog und zivilgesellschaftlichem Engagement, sagte Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) am Dienstag in Berlin. Er verwies auf das Projekt »Taten statt Worte« im Rahmen des deutschen Vorsitzes der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Der Bundestag habe dafür spezielle Mittel zur Verfügung gestellt.
In seiner Rede auf der Antisemitismuskonferenz einer internationalen Parlamentariergruppe betonte Steinmeier, die Anschläge von Paris, Brüssel und Toulouse zeigten auf erschreckende Weise, dass es in Europa noch Antisemitismus gibt. »Das zeigen aber auch die dumpfen, von Vorurteilen und Hass geprägten Parolen, die wir an vielen Orten Europas hören – auch hier bei uns in Deutschland«, sagte Steinmeier.
Flüchtlinge Am Montag hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf der Konferenz Verständnis für die Sorge innerhalb der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland vor wachsendem Judenhass durch Flüchtlinge geäußert.
Auch Steinmeier sagte, der Kampf gegen Antisemitismus in muslimischen Gesellschaften angesichts der Flüchtlinge ein wichtiges Thema. Für jeden, der hier lebt, müsse klar sein: »Antisemitismus geht gegen unsere Verfassung, geht gegen unsere Zivilisation, steht gegen alles, woran wir glauben, und alles, was wir gelernt haben«, sagte Steinmeier. Anzukommen im Herzen der deutschen Gesellschaft bedeute auch, das Bekenntnis gegen den Antisemitismus im Herzen anzunehmen.
Merkel verteidigte zuvor den Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, der für entsprechende Äußerungen kritisiert worden war. Es sei »völlig legitim«, wenn er Sorgen äußere angesichts von Menschen, »die mit israelfeindlichen und judenfeindlichen Prägungen aufgewachsen sind«, sagte Merkel. Es gehe um die Sorge, dass die Bilder, mit denen die Menschen aufgewachsen sind, hierher importiert würden.
Ihre Antwort laute: »Jedem, der in Deutschland lebt, ob als Alteingesessener oder neu Hinzugekommener, muss klar sein, dass Antisemitismus und Vorurteile gegen andere Menschen bei uns keinen Platz haben dürfen«, sagte Merkel. Versuche, die
grundgesetzlich verbürgte Glaubens- und Religionsfreiheit oder die Gleichbehandlung von Frau und Mann infrage zu stellen, stellten das freiheitliche Gemeinwesen insgesamt infrage und würden »von uns nicht toleriert«, so Merkel.
Grundgesetz In seiner Begrüßungsrede am Montag sagte Bundestagspräsident Norbert Lammert(CDU): »Wer nach Deutschland einwandert, wandert ins Grundgesetz ein«, sagte Lammert weiter. Ausdrücklich stellte er fest: »Wer hierbleiben will, muss das Existenzrecht Israels anerkennen. Antisemiten können in dieser Gesellschaft nicht integriert werden.«
Angesichts der momentanen Migrationsbewegungen kämen viele junge Menschen aus dem Iran, dem Irak und aus Syrien nach Deutschland, sagte Lammert. Sie hätten in ihrem Leben nichts anderes gehört, als dass Israel der zentrale Übeltäter im Nahen Osten sei. Diese Haltung könne in Deutschland nicht akzeptiert werden: «Wer in Deutschland leben will, wer hier bleiben will, der muss das Existenzrecht Israels anerkennen», so der Bundestagspräsident.
Zentralratspräsident Schuster warnte indes erneut vor «importiertem Antisemitismus». Im Gespräch mit dem epd forderte er Integrationsprogramme für Menschen, «die aus Ländern zu uns kommen, in denen Antisemitismus und Hass auf Israel zum Alltag gehören». Schuster forderte weiter, bei der Konferenz die ganze Bandbreite von Antisemitismus zu benennen, »die von rechtsextremem über muslimischen Antisemitismus bis hin zum vermeintlich verdeckten Antisemitismus in Gestalt unsachlicher Kritik an Israel reicht«.
Zehn-Punkte-Plan Das Netzwerk zur Bekämpfung und Erforschung des Antisemitismus (Neba), dem unter anderem das American Jewish Committee (AJC) und die Amadeu Antonio Stiftung angehören, legte zur Konferenz einen Zehn-Punkte-Plan zur Bekämpfung des Antisemitismus vor. Neben langfristig angelegten Forschungen schlug das Bündnis vor, bundesweite Informationsstellen zu fördern, die im gemeinsamen Austausch mit jüdischen Gemeinden und Sicherheitsbehörden das «Dunkelfeld» der alltäglichen Judenfeindlichkeit öffentlich machen sollen.
Bei der Konferenz der Interparlamentarischen Koalition zur Bekämpfung von Antisemitismus beraten rund 100 Parlamentarier aus 40 Ländern noch bis Dienstagnachmittag über Möglichkeiten des Kampfes gegen Antisemitismus. Die Tagung findet im Rahmen des deutschen Vorsitzes der OSZE statt, der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa. Die Schwerpunkte liegen auf den Themen Hass im Internet, Antisemitismus im Fußball und Gefahren in der Migrationsgesellschaft.
Die Konferenz fand zum ersten Mal 2009 in London und danach 2010 in Ottawa statt. Dort wurde eine Erklärung, die 34 Punkte umfasst, erarbeitet und verabschiedet, wie Antisemitismus effektiver als bislang bekämpft werden kann. (mit epd)
Merkels Absage an jede Form von Antisemitismus
Interessanter Artikel der Aachener Nachrichten – Stadtausgabe
Merkels Absage an jede Form von Antisemitismus
Den Artikel finden Sie im ePaper unter:
https://epaper.zeitungsverlag-aachen.de/2.0/article/e032745417
Merkels Absage an jede Form von Antisemitismus
Berlin. Auf einer internationalen Parlamentarier-Konferenz gegen Antisemitismus haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundestagspräsident Norbert Lammert (beide CDU) jeder Form von Antisemitismus eine klare Absage erteilt. Vertreter aller Fraktionen bekräftigten bei dem Treffen gestern in Berlin, dass Judenfeindlichkeit in Deutschland keinen Platz habe und bekämpft werden müsse. Das gelte für latenten Antisemitismus in der deutschen Gesellschaft ebenso wie für Judenfeindlichkeit unter Migranten.
Merkel warnte speziell vor einem Antisemitismus, der „als vermeintliche Israel-Kritik daherkommt“. Wenn legitime Kritik am staatlichen Handeln für Judenfeindlichkeit missbraucht werde, müsse das bekämpft werden. Jedem der in Deutschland lebe, ob „als Alteingesessener oder Neuhinzugezogener“, müsse klar sein, dass es keinen Platz für Antisemitismus gebe, bekräftigte sie.
Auch Lammert erteilte „einheimischem und eingewandertem“ Antisemitismus eine klare Absage. „Wer nach Deutschland kommt, wandert ins Grundgesetz ein, mit all den dort niedergelegten Rechtsansprüchen und Verpflichtungen.“(kna)
Schweden erklärt sinkendes Schulniveau mit Zuwanderung
Nachrichten-Artikel vom 14.03.2016 14:35 In keinem Pisa-Land ist das Bildungsniveau derart rapide gesunken, wie in Schweden: Schuld trägt den Behörden zufolge die wachsende Zuwanderung. Einen Lösungsansatz gibt es schon. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article153276350/Schweden-erklaert-sinkendes-Schulniveau-mit-Zuwanderung.html
Westjordanland: Sicherheitskräfte töten drei Attentäter in Hebron
SPIEGEL ONLINE, 14.03.2016
Israelische Sicherheitskräfte haben im Westjordanland drei Palästinenser erschossen. Die Männer hatten zuvor auf Passanten geschossen und ein Militärfahrzeug angegriffen.
Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/westjordanland-sicherheitskraefte-toeten-drei-attentaeter-in-hebron-a-1082151.html