Zweiter Offener Brief zum Fall Lüders

Sehr geehrte Damen und Herren – liebe Freunde Israels,
die Deutsch-Israelische Gesellschaft Trier macht Sie gerne auf den zweiten Offenen Brief zur Gastprofessur des „Nahostexperten“ Michael Lüders an der Universität Trier aufmerksam:
http://neu.asta-trier.de/wp-content/uploads/2017/06/17-06-Re_Lueders.pdf
Für die DIG Trier haben der Vorsitzende Dr. Mark Indig, der Stellvertretende Vorsitzende Daniel Fisher und das Präsidiumsmitglied Yoram Ehrlich unterschrieben.
Die Verfasser und Unterzeichner bitten darin die Universitätsleitung erneut inhaltlich Stellung zur Kritik an Lüders‘ Berufung zu nehmen. Bislang gab es keine inhaltliche Erwiderung auf den ersten Offenen Brief vom 20. April, lediglich ein dem Trierischen Volksfreund in Auszügen entnehmbares Schreiben der beiden Professoren Hanns W. Maull und Winfried Thaa, das der DIG Trier zwar nie zuging, in dem unsere Arbeitsgemeinschaft aber übelst angegriffen wird.
http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/saarburg/aktuell/Heute-in-der-Saarburger-Zeitung-Gastprofessur-in-Schwarz-Weiss;art803,4633250
Den Medien konnten Sie entnehmen, dass der deutsch-französische Fernsehsender Arte eine Dokumentation über Antisemitismus unter Verschluss hält. Offenbar, weil sie zu israelfreundlich ist. Über einen bezeichnenden Skandal schreibt Richard Herzinger in der WELT.
https://www.welt.de/print/die_welt/literatur/article165400841/Bloss-nicht-zu-viel-Nahost.html

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Herzlicher Gruß und Schalom
Daniel Fisher
Stellvertretender Vorsitzender Deutsch-Israelische Gesellschaft Trier

Die verstörende Weltfremdheit deutscher Richter

Drei Richtersprüche der jüngsten Zeit irritieren in ihrem Verdikt: Nicht Mord wird attestiert, sondern nur Totschlag, da die Täter die „hiesigen Wertvorstellungen“ nicht erkannt hätten. Ach so!

https://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article165416645/Die-verstoerende-Weltfremdheit-deutscher-Richter.html?wtrid=socialmedia.email.sharebutton

Zehntausende feiern unter der Regenbogenfahne

Am Freitag feierten rund 200.000 Leute in Tel Aviv eine Gay Pride Party. Die Küstenstadt entwickelte sich in den letzten Jahren zu einem begehrten Reiseziel homosexueller Menschen – ein starker Kontrast zu weiten Teilen des Nahen Ostens.

http://m.faz.net/aktuell/gesellschaft/tel-aviv-pride-zehntausende-feiern-unter-der-regenbogenfahne-15055203.html

Jobcenter bestrafen Hartz IV-Empfänger willkürlich

Für alle deutschen Arbeitsagenturen gelten bei der Sanktionierung von Hartz-IV-Empfängern die gleichen Regeln. Doch die Art der Bestrafung ist von Ort zu Ort verschieden. Eine Stadt im Süden kürzt am härtesten.

https://www.welt.de/wirtschaft/article164870706/Jobcenter-bestrafen-Hartz-IV-Empfaenger-willkuerlich.html?wtrid=socialmedia.email.sharebutton

Hartz IV: Fast 40 Prozent der Klagen erfolgreich

Interessanter Artikel der Aachener Nachrichten – Stadt

Den Artikel finden Sie im ePaper unter:
https://epaper.zeitungsverlag-aachen.de/2.0/article/68ee0573b1

20.05.2017

Hartz IV: Fast 40 Prozent der Klagen erfolgreich

Berlin. Rund 4,4 Millionen erwerbsfähige Menschen in Deutschland sind aktuell auf Hartz IV angewiesen. Viele fühlen sich falsch behandelt und klagen gegen ihre Leistungsbescheide. Immerhin fast 40 Prozent hatten dabei 2016 Erfolg. Das zeigt eine Übersicht des Bundesarbeitsministeriums. Im Schnitt gehen bei den Sozialgerichten monatlich 10 000 Hartz-IV-Klagen ein. Im September des vergangenen Jahres waren insgesamt fast 190 000 Klagen anhängig. Zumeist wegen Unstimmigkeiten bei den Unterkunftskosten oder Rückzahlungsforderungen. Den Angaben zufolge wurden 2016 knapp 121 000 Fälle abschließend entschieden. Dabei gingen 39,9 Prozent der Klagen entweder ganz oder teilweise zugunsten der Leistungsempfänger aus. (vet)

Kritik an der Bezirksregierung: Pipeline würde Indetal zerstören

Interessanter Artikel der Aachener Nachrichten – Stadt

Kritik an der Bezirksregierung: Pipeline würde Indetal zerstören
Erneute Infoveranstaltung in Brand. Stadt will notfalls gegen Köln klagen.

Den Artikel finden Sie im ePaper unter:
https://epaper.zeitungsverlag-aachen.de/2.0/article/5bcef8a874

06.05.2017

Kritik an der Bezirksregierung: Pipeline würde Indetal zerstören

Erneute Infoveranstaltung in Brand. Stadt will notfalls gegen Köln klagen.

Von Wolfgang Schumacher

Aachen. Rund 600 Menschen kamen im März zur Informationsveranstaltung in das Pfarrzentrum in Brand. Das Thema „Zeelink“, der ins Auge gefasste Bau einer Gas­leitung durch den Brander Wald und das Indetal war ein echtes Zugpferd. Jetzt trafen sich die Vertreter des Brander Bürgervereins im Brander Bahnhof, um den Boden für eine neuerliche Infoveranstaltung mit dem Thema „Keine Pipeline im Brander Indetal“ zu ebnen.

Der Brander Bürgerverein und die Initiative zum Schutz des Indetals laden für Freitag, 12. Mai, in die räumlich größere Aula der Brander Gesamtschule in der Rombachstraße ein. „Schön wäre eine Zahl von um die 1000“, nannte Sprecherin Marianne Krott eine Hausnummer für die Versammlung, zu der wieder der Projektleiter Franz-Josef Kißling des Konzerns Open Grid Europe (OGE) anreisen wird.

Die Initiative gegen die Zerstörung des Naturschutzgebietes Indetal hatte sich Verstärkung geholt in Gestalt des städtischen Baudezernenten Werner Wingenfeld, der nochmals das von der Kölner Bezirksregierung eröffnete Raumordnungsverfahren kritisierte. Denn die Kölner hatten die von der Stadt Aachen befürwortete und bereits seit 2008 planerisch koordinierte Trasse entlang eines Stücks der Autobahn 44 verworfen und den Bau einer 30 Meter breiten Trasse durch das Naturschutzgebiet empfohlen, so wie es OGE ursprünglich wollte. Notfalls werde die Stadt klagen, wenn man im Planfeststellungsverfahren sei.

Naturschützer Paul Goebbels machte noch einmal klar, dass das seit 2002 ausgewiesene Naturschutzgebiet unwiederbringlich kaputtgemacht würde, falls die ursprünglichen OGE-Pläne verwirklicht würden. So seien die vielen alten Obstbäume dann einfach weg, und neue könnten nicht gepflanzt werden, da auf einer solchen Pipeline keine Gewächse mit tiefem Wurzelwerk stehen dürften.

Der Vorsitzende des Brander Bürgervereins, Wolfgang Müller, machte deutlich, dass man eine gemeinsame Lösung suche, Ziel sei nicht eine Generalverweigerung gegenüber Zeelink. Für die Stadtverwaltung sprechen am kommenden Freitag (Beginn 18.30 Uhr) Elmar Wiezorek (Fachbereich Umwelt) und Niels-Christian Schaffert (Stadtentwicklung), Heiner Höfken für den Regionalrat des Regierungsbezirks. Die Bezirksregierung selbst hat jedoch noch keinen Teilnehmer benannt. Weitere Diskutanten sind Harald Baal (Planungsausschuss der Stadt) und Staatssekretär Thomas Griese.

Thema Indetal

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Jetzt online abstimmen unter www.openpetition.de/!indetal

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

danke, dass Sie mit uns für unser Indetal kämpfen wollen.

Wir fangen jetzt mit der Sammlung von Unterschriften gegen die geplante Trassenführung der Pipeline „Zeelink“ an.

Helfen Sie uns, die Biber und weitere seltene Tierarten im Indetal zu schützen und die Natur dort und im Rollefbachtal und Brander Wald zu erhalten.
Als Initiative des Bürgervereins Brand: Keine Pipeline im Brander Indetal haben wir dazu eine Petition gestartet, die sich an die Betreiberfirma Open Grid Europe (OGE) und an die Bezirksregierung Köln richtet. Darin fordern wir: die geplante Gas-Pipeline Zeelink soll nicht die Naturschutzgebiete Indetal, Brander Wald und das Rollefbachtal zerschneiden, sondern entlang der A44 verlegt werden.
Bei einer Informationsveranstaltung der OGE mit über 600 Besuchern aus Brand wurde eindrucksvoll dokumentiert, dass die Brander eine Trassenführung durch das Indetal nicht akzeptieren werden. Dieser personenstarke Auftakt und die gute Vernetzung in Brand zeigte Wirkung: Der Betreiber OGE sagte an diesem Abend überraschend zu, die von uns geforderte Trassenführung entlang der Autobahn bevorzugt zu prüfen. Für die Bezirksregierung ist diese schonendere Route zu aufwändig und zu kostenintensiv.

Bitte unterstützen Sie unsere Petition mit Ihrer Unterschrift! Mit einer großen Anzahl Unterschriften können wir unserem Anliegen Nachdruck
verleihen.

Was können Sie tun?
– Zeichnen Sie unsere Petition auf einer Unterschriftenliste oder online unter www.openpetition.de/!indetal – und verbreiten Sie diesen Link via Facebook, in Sammel-E-Mails und WhatsApp-Gruppen so oft wie möglich!
– Drucken Sie die angehängte Unterschriftenliste aus und sammeln Sie damit Unterschriften in Ihrer Nachbarschaft, in Vereinen und überall, wo Menschen zusammen kommen!
Ausgefüllte Unterschriftenlisten können Sie beim Bürgerverein Brand (Verwaltungsgebäude Bezirksamt), Paul-Küpper-Platz 1, 52078 Aachen oder der Bücherinsel Brand, Donatusplatz 1, 52078 Aachen abgeben.
Wir danken Ihnen sehr für Ihre Unterstützung!
Weitere Informationen gibt es am 12. Mai um 18:30h in der Aula der Gesamtschule Aachen-Brand, Rombachstr.99, 52078 Aachen bei einer Informations-und Diskussionsveranstaltung. Sie sind herzlich eingeladen.
Mit herzlichen Grüßen und Dank für Ihre Unterstützung
Paul Goebbels, Leiter der Initiative; Marianne Krott, Sprecherin

Plötzlich lohnt es sich wieder, in Deutschland zu produzieren

Einst zeigte der Trend für die deutsche Wirtschaft nur in eine Richtung: Fabriken wanderten nach Osteuropa und Asien ab. Doch unverhofft wird die Produktion auch hierzulande wieder lukrativ.

https://www.welt.de/wirtschaft/article163977801/Ploetzlich-lohnt-es-sich-wieder-in-Deutschland-zu-produzieren.html?wtrid=socialmedia.email.sharebutton