Nachrichten-Artikel vom 07.01.2016 10:24 Die osteuropäische Presse nutzt die Übergriffe in Köln für die ohnehin aufgeheizte Flüchtlingsdebatte. Ein weiteres Verdrängen deutscher Migrationsprobleme werde das Land und Europa „erschüttern“. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/vermischtes/article150719038/Deutsche-Asylpolitik-wird-platzen-wie-Eitergeschwuer.html
Archiv der Kategorie: Innere Sicherheit
Das Protokoll zur Kölner Chaos-Nacht zum Nachlesen
Nachrichten-Artikel vom 07.01.2016 13:01 Beschuss durch Feuerwerk, weinende Frauen und Spott von den Tätern: Ein leitender Polizist schildert die Extremsituation der Kölner Silvesternacht. Die „Welt“ dokumentiert seinen Bericht vollständig. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article150729450/Das-Protokoll-zur-Koelner-Chaos-Nacht-zum-Nachlesen.html
"Die meisten waren frisch eingereiste Asylbewerber"
Nachrichten-Artikel vom 07.01.2016 15:03 Polizisten dementieren Angaben ihrer Führung, wonach die Täter von Köln unbekannt seien. Die meisten Kontrollierten seien Syrer gewesen. Den Tätern sei es vor allem um „sexuelles Amüsement“ gegangen. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article150735341/Die-meisten-waren-frisch-eingereiste-Asylbewerber.html
Jäger sieht Erfolge
Do, 7. Jan. 2016
Aachener Nachrichten – Stadt / Titel Aachen / Seite 1
Doch die Zahl der Einbrüche in NRW steigt
Düsseldorf. Trotz steigender Einbruchzahlen sieht NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) Erfolge im Kampf gegen Einbrecherbanden. Seit August 2013 seien fast 800 Serieneinbrecher identifiziert worden. Gut 500 von ihnen „waren oder sind in Haft“, sagte Jäger gestern. Für den Anstieg seien „kriminelle Banden aus Südosteuropa“ verantwortlich. Das NRW-Konzept gegen mobile Serieneinbrecher sei inzwischen von der Innenministerkonferenz den anderen Bundesländern zur Nachahmung empfohlen worden. Als mobiler Intensivtäter gilt, wer binnen eines Jahres mindestens fünf Einbrüche in drei verschiedenen Polizeibezirken begeht.
Kritik kam von der Landtagsopposition: „Wenn das NRW-Fahndungskonzept gegen mobile Einbrecher bundesweites Vorbild ist, dürften die Einbruchszahlen und Aufklärungsquoten in NRW nicht bundesweites Schlusslicht sein“, erklärte der innenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Marc Lürbke. Wie wenig Druck Einbrecher in NRW verspüren, habe sich bei der Aktionswoche gegen Einbrüche gezeigt. Während Polizeibeamte Flyer verteilten, wären zeitgleich Tausende Wohnungen ausgeräumt worden.
Der Chef des Landeskriminalamts, Uwe Jacob, rechnet mit über 60 000 Wohnungseinbrüchen im Jahr 2015. Im Jahr zuvor waren es 52 800 Fälle. „Unsere Konzepte sind gut und greifen. Aber wir haben andere Entwicklungen, die wir zur Kenntnis nehmen müssen. Wir verzeichnen immer mehr nichtdeutsche Straftäter“, sagte Jacob und fügte hinzu. „Bislang waren die meisten überregional aktiven Täter Deutsche, mittlerweile sind es Rumänen.“ (dpa)
Kommentar: Und da verkauft der Innenminister von NRW die steigenden Einbruchszahlen als Erfolgt. Geht es noch dreister?
Ex-Minister Friedrich spricht von "Schweigekartell"
Nachrichten-Artikel vom 06.01.2016 14:05 Nach den Übergriffen in Köln macht Hans-Peter Friedrich den Öffentlich-Rechtlichen schwere Vorwürfe. Der CSU-Politiker vermutet „Nachrichtensperren“, sobald es um Vorwürfe gegen Ausländer gehe. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article150686468/Ex-Minister-Friedrich-spricht-von-Schweigekartell.html
Übergriffe an Silvester in Köln: Polizeigewerkschaft sieht geringe Chancen für Verurteilungen
SPIEGEL ONLINE, 06.01.2016
Männer bedrängen, begrapschen und bestehlen Frauen – und könnten dennoch
davonkommen: Die Deutsche Polizei-Gewerkschaft rechnet damit, dass nach den Silvester-Übergriffen von Köln kein einziger Täter verurteilt wird.
Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/panorama/justiz/koeln-polizeigewerkschaft-befuerchtet-keine-verurteilungen-nach-uebergriffen-a-1070661.html
Zeitung: Viele Migranten sind Männer mit archaischen Ansichten
Zu den sexuellen Übergriffen auf Frauen in Köln heißt es am Mittwoch in der konservativen niederländischen Zeitung „De Telegraaf“: „Bislang war es opferbereiten Naivlingen – beziehungsweise nützlichen Idioten der Flüchtlingsindustrie – gelungen, diejenigen, die aus wirtschaftlichen sowie gesellschaftlichen Erwägungen den Flüchtlingsstrom hinterfragen, in eine unliebsame politische Ecke zu stellen, wo sie nicht hingehören. Dabei konnten sie sich der Unterstützung links angehauchter politisch-korrekter Medien sicher sein, die nicht davor zurückschrecken, ihren Beitrag zur Manipulierung zu leisten: Untaten gegen Asylsuchende werden aufgebauscht, Untaten durch Asylsuchende werden bagatellisiert – auch durch verschiedene Behörden. Dass überproportional viele Migranten junge Männer sind, deren Ansichten zum Verhältnis von Mann und Frau mittelalterlich sind, um nicht zu sagen archaisch, wird heruntergespielt… Die Geschehnisse am Hauptbahnhof in Köln und ähnlich in Hamburg und Stuttgart sind eine Folge davon. Diejenigen, die Europas Tore weit geöffnet haben, dürfen sich nun schuldig fühlen.“
ZDF gibt "Fehleinschätzung" bei Köln-Berichterstattung zu
Nachrichten-Artikel vom 05.01.2016 18:15 Obwohl die Nachrichtenlage eindeutig gewesen sei, gab es keine Meldung in den Abendnachrichten des ZDF: Die „Heute“-Redaktion entschuldigt den Fauxpas nun via Facebook und Twitter – und erntet Spott. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/vermischtes/article150660691/ZDF-gibt-Fehleinschaetzung-bei-Koeln-Berichterstattung-zu.html
Kommentar: LÜGENPRESSE !!!!
„Einbrüche völlig risikolos“
Di, 13. Okt. 2015
Aachener Nachrichten – Stadt / Titel Aachen / Seite 1
Täter schlagen in NRW 150 Mal am Tag zu. Nur 1,76 Prozent werden verurteilt.
Von Marlon Gego
Aachen/Düsseldorf. Das NRW-Innenministerium gab gestern bekannt, dass Tag für Tag 150 Mal in NRW eingebrochen wird, doch das ist eigentlich nicht die schlimmste Nachricht. Aus einem internen Bericht des Landeskriminalamtes (LKA) in Düsseldorf, der unserer Zeitung vorliegt, geht hervor, dass nicht einmal zwei von 100 Einbrechern verurteilt werden. Der Bericht verfestigt den Eindruck, dass die Bürger vor organisierten Einbrecherbanden weitestgehend ungeschützt sind.
Seit 2007 ist die Zahl der Wohnungseinbrüche in NRW um 47 Prozent gestiegen, eine Entspannung der Situation ist nicht in Sicht. Gregor Golland (CDU), Landtagsabgeordneter aus Brühl und Innenexperte seiner Fraktion, sagte gegenüber unserer Zeitung, dass die Einbruchszahlen weiter steigen werden, „weil die Täter wissen, dass Einbrüche in NRW völlig risikolos sind“.
In der Tat werden nur 1,76 Prozent aller Einbrecher von einem Gericht verurteilt, ein Prozent der Einbrecher muss ins Gefängnis. Die restlichen 0,76 Prozent erhalten Bewährungsstrafen. Diese bestürzenden Zahlen gehen aus dem LKA-Bericht hervor und haben zwei Ursachen. Erstens: Die Aufklärungsquote von Einbruchsdiebstählen liegt in manchen Landkreisen bei weniger als zehn Prozent. Zweitens: Die Staatsanwaltschaften stellen fast 80 Prozent der ohnehin wenigen Verfahren wieder ein, die sie von den Polizeibehörden übernehmen. Ein Sprecher der Aachener Staatsanwaltschaft sagte, „dass die Beweislage oft nicht ausreicht, um eine Anklage erheben zu können“.
Das Ministerium erklärte, dass das Problem nicht allein NRW, sondern ganz Deutschland und Europa betreffe. Trotzdem „bereitet uns die Situation Sorge, und wir versuchen gegenzusteuern“, sagte ein Sprecher von Innenminister Ralf Jäger (SPD). ▶ Region & NRW
Ein Bericht, ein Politiker und fünf Ideen
Di, 13. Okt. 2015
Aachener Nachrichten – Stadt / Region AN Titel / Seite 9
Ein CDU-Landtagsabgeordneter aus Brühl beschäftigt sich immer wieder mit dem Problem der ausufernden Einbruchskriminalität
Von Marlon Gego
Aachen. Anfang August verhaftete die Polizei in Düren und Stolberg fünf Mitglieder einer albanischen Einbrecherbande, in der Mittagshitze des 6. August griffen die Ermittler in der Nähe des Bahnhofs aufsehenerregend zu. Bremsen quietschten, Autotüren flogen auf, Polizisten, die Handschellen anlegten. Die Bande soll für mehr als 130, wahrscheinlich aber für weit über 200 Taten im ganzen Bundesgebiet verantwortlich sein, vor allem aber für Taten in der Region. Ein schöner Ermittlungserfolg, dem eine Kooperation der Polizeibehörden Aachen, Düren und Heinsberg vorausgegangen war.
Nur leider sind Erfolgsmeldungen wie diese vom Sommer eine absolute Ausnahme. Nicht nur in Nordrhein-Westfalen, aber vor allem dort. Wolfgang Beus, Sprecher des für die Polizei verantwortlichen nordrhein-westfälischen Innenministeriums, erklärte gestern, die Polizei verwende „viel Energie auf die Bekämpfung von Einbruchsdiebstählen, wir versuchen gegenzusteuern“. Allerdings ohne großen Erfolg, wie ein interner Bericht des Landeskriminalamtes (LKA) zeigt, der unserer Zeitung vorliegt. Landesweit betrug die Aufklärungsquote von Einbrüchen 2014 weniger als 14 Prozent, nur 1,76 Prozent der Einbrecher wurden von einem Gericht verurteilt.
Gregor Golland sitzt für die CDU im Landtag und ist Mitglied des Innenausschusses. Immer wieder hat er in den vergangenen Jahren Anfragen zum Thema Einbruchskriminalität gestellt, im Landtag gibt es kaum jemanden, der sich so intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hat wie er. Golland glaubt, dass fünf Punkte entscheidend sind, um die Einbruchsdiebstähle wirksam zu bekämpfen:
1.) Spezialisierung in der Polizeiausbildung. Golland glaubt nicht, dass alle Polizisten alles können müssen. Sie sollen nicht zu Generalisten ausgebildet, sondern schon während der Ausbildung spezialisiert werden.
Ministeriumssprecher Beus hält dem entgegen, dass diejenigen Polizisten, die zur Kriminalpolizei gehen, dann hinreichend spezialisiert würden.
2.) Mehr Polizisten. NRW hat 18 Millionen Einwohner und 40 000 Polizisten, so dass auf 450 Bewohner Nordrhein-Westfalens ein Polizist kommt. Golland hält das für zu wenig. Zudem weist er darauf hin, dass NRW dieses Jahr „mindestens 200 000 Flüchtlinge aufnehmen wird“, allein das rechtfertige schon die Einstellung von knapp 450 zusätzlichen Polizisten.
Wolfgang Beus entgegnet, dass die Zahl der Ausbildungsplätze in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen sei, zuletzt von 1600 auf 1900 pro Jahr. Golland möchte sich auf keine Zahl festlegen, die notwendig wäre, aber einer Zahl von 2500 Polizeianwärtern pro Jahr widerspricht er zumindest nicht.
3.) Bessere Vernetzung der Polizei. Dass mehrere Kreispolizeibehörden an der Zerschlagung einer Einbrecherbande beteiligt sind wie im August in Düren, kommt zwar vor, ist aber die Ausnahme. Golland sagt, dass es viel zu lange dauert, bis Serien als solche erkannt und bekämpft werden.
Ministeriumssprecher Beus, selbst ein Polizist, verweist auf verschiedene Programme, die Minister Jäger auf den Weg gebracht habe und in denen auch das LKA verstärkt einbezogen wurde. „Warten wir den Erfolg dieser Programme doch einmal ab“, sagte Beus gestern. Golland hingegen sagt, insbesondere bezogen auf das LKA: „In NRW wird Kriminalität verwaltet, aber nicht wirkungsvoll bekämpft.“
4.) Auf Prognosen basierende Ermittlungen (predictive policing). In der Schweiz ist es offiziellen Angaben zufolge mit Hilfe von Computerprogrammen tatsächlich gelungen, Einbruchsdiebstähle zu reduzieren. Die Programme berechnen, an welchen Orten die nächste Einbruchsserie beginnen wird, offenbar mit beträchtlichem Erfolg. In NRW läuft testweise ein entsprechendes Pilotprojekt, doch Golland sagt, dass „wir testen, testen und nicht weiterkommen“. Datenschutzbedenken müssten hinter der Eindämmung der Einbruchszahlen zurückstehen.
5.) Grenzkontrollen. „Es gehört zur Souveränität eines Staates, seine Grenzen zu schützen“, sagt Golland. Die Einbruchszahlen gerade in der Region Aachen, Düren, Heinsberg seien auch deswegen so hoch, weil die Täter schnell in den Niederlanden und Belgien wären und dort zunächst vor einer Strafverfolgung geschützt seien.
Auf die entscheidende Frage, wie seine Forderungen finanziert werden könnten, hat Golland zunächst auch keine Antwort. Dann sagt er, dass die „Aufrechterhaltung der inneren Sicherheit“ von so zentraler Bedeutung sei, dass „die Frage der Finanzierung nachrangig“ sei. „Es fragt ja auch niemand, woher das Geld für die Versorgung der Flüchtlinge kommen soll, es muss einfach da sein.“
Ministerium warnt vor neuer Betrügermasche am Telefon
Das NRW-Innenministerium warnt vor einer neuen Betrügermasche am Telefon. Mit manipulierten Telefonnummern auf dem Display erwecken Kriminelle den Anschein, von einer Behörde anzurufen und in deren Auftrag Kontodaten oder Geldzahlungen einzufordern. In einer gestern vom Landtag veröffentlichten Antwort auf eine FDP-Anfrage stellte das Innenministerium klar: „Gerichte, Behörden, Banken und die Polizei erwarten keine Geldzahlungen aufgrund eigener telefonischer Anfrage.“ Daher sollte Geld nur auf schriftliche Aufforderung überwiesen oder bezahlt werden.
Die neue Telefonmasche nennt sich „Call ID Spoofing“ (etwa „Schwindel mit der Anrufernummer“) und meint zu Deutsch die Verschleierung oder Manipulation von Identitätsdaten. Dahinter steckten Straftäter aus dem In- und Ausland, berichtete das Ministerium. Häufig meldeten sich falsche Polizisten oder der Betrug werde über eine vermeintliche Gewinnbenachrichtigung eingestielt. Die Anrufe ließen sich insbesondere auf Callcenter zurückverfolgen.
In Niedersachsen hatte gerade der Fall einer 85-Jährigen Schlagzeilen gemacht, die Betrügern 30 000 Euro in die Türkei überwiesen hatte – vermeintlich auf Anordnung eines Gerichts. Die Telefonnummer des Gerichts war bei den Anrufen des Täters mit Hilfe eines Manipulationsprogramms im Display des angerufenen Apparats angezeigt worden. (dpa)
„Die Polizei verwendet viel Energie auf die Bekämpfung von Einbruchsdiebstählen, wir versuchen gegenzusteuern.“
Wolfgang Beus,
Sprecher des
NRW-Innenministeriums