Offener Brief von Gerd Buurmann an DRadio Wissen

Veröffentlicht am März 2, 2017 von tapferimnirgendwo

Sehr geehrte Redaktion,

in einem Bericht der Jüdischen Allgemeinen wird der Vorwurf erhoben, DRadio Wissen habe eine Reportage von Pola Sarah Nathusius über zwei junge Jüdinnen verhindert, die aus Russland und der Ukraine nach Israel kamen, um dort ihren Militärdienst abzuleisten.

Als Begründung soll Ihre Redaktion angegeben haben, das Beitragsmanuskript sei zu wenig kritisch gegenüber Israel. Um Israel schlechter aussehen zu lassen, soll Ihre Redaktion sogar einzelne Worte in die aus dem Hebräischen übersetzten Äußerungen der beiden Frauen hineingeschrieben haben, ohne deren O-Töne jemals gehört zu haben. Ganze vier Redakteure sollen das Manuskript zu Ungunsten Israels umgeschrieben haben. Die jungen Soldatinnen sollen von Ihrer Redaktion sogar mit terroristischen Dschihadistinnen verglichen worden sein. Schließlich soll sich Ihre Sendungsverantwortliche, Grit Kienzlen, eingeschalten haben, um zu entscheiden, dass der Beitrag nicht gesendet werden dürfe. Pola Sarah Nathusius erklärt dazu:

„Sie wollte mir Formulierungen in den Mund legen, die antiisraelisch, antizionistisch und antisemitisch sind. Nebenbei glänzte sie mit Unwissen und Unverständnis der jüdischen Kultur und Geschichte.“

Die Vorwürfe gegen DRadio Wissen lauten somit: Antisemitismus und Zensur!

Was ist Ihre Stellungnahme zu diesen Vorwürfen? Gibt es bei DRradio Wissen einen Auftrag, dass über Israel nur kritisch berichtet werden darf? Werden positive Berichte über Israel umgeschrieben, um den Bericht negativ werden zu lassen? Werden dazu sogar Interviews verfälscht?

Mit freundlichen Grüßen,
Gerd Buurmann

***

Von Ressentiments besessene Personen erklären einen Menschen erst zum Verbrecher und dann suchen sie nach dem Verbrechen!

Sollten sich die Vorwürfe gegen DRadio Wissen bestätigen, haben wir es mit einem beispiellosen Skandal in der Geschichte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu tun, denn dann werden deutsche Bürgerinnen und Bürger gezwungen, Antisemitismus mit Rundfunkgebühren zu finanzieren.

Juden leben schon seit Jahrhunderten mit Fake News, die über sie verbreitet werden. Juden wurde vergeworfen, Christenkinder zu schlachten und Brunnen zu vergiften. Die Mutter aller Fake News ist das judenfeindliche Lügenmachwerk: „Die Protokolle der Weisen von Zion“. An vielen Universitäten der arabischen Welt wird dieses Feuerwerk an Fake News nach wie vor gelehrt. Dr. Hassan Hanizadeh erklärte zum Beispiel am 20. Dezember 2005 im Iran:

„Im Jahre 1883, wurden vor dem jüdischen Pessachfest um die 150 französische Kinder auf grausamste Weise in den Vororten Paris ermordet. Spätere Untersuchungen haben ergeben, dass die Juden diese Kinder getötet haben, um an ihr Blut zu kommen.“

Am 31. März 2012 führte Dr. Sallah Sultan als Präsident des Zentrums für Islamforschung in Gaza aus:

„Die Juden haben zum Beispiel diesen französischen Doktor Toma getötet, der Juden umsonst behandet hat, um die Lehren des Christentums zu verbreiten. Obwohl er ihr Freund war und sie von ihm profitiert haben, haben sie ihn an einem ihrer Feiertage entführt und geschlachtet, zusammen mit einer Schwester. Sie haben Matzebrot aus ihrem Blut gemacht. Sie machen das jedes Jahr. Die Welt muss davon erfahren!“

Ein großer Teil der Fake News gegen Juden wird heute durch das Internet verbreitet. Thomas Oppermann von der SPD erklärt daher:

„Facebook muss verpflichtet werden, erwiesene Falschmeldungen schnell zu löschen beziehungsweise mit gleicher Reichweite richtigzustellen.“

Ich kann Thomas Oppermanns Sorge verstehen, aber was ist mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk? Wenn es um Israel geht, hat der öffentlich-rechtlichen Rundfunk bereits einige Fake News verbreitet. Anfang Juli 2016 zum Beispiel behauptete das Magazin ZDF heute+, jüdische Kinder in Israel würden dazu erzogen, Palästinenser zu töten. Auf Nachfrage erbrachte das Magazin keinen einzigen Fakt für diese Behauptung und löschte den Vorwurf daher einfach, nachdem die Fake News tagelang die Welt vergiftet hatte. Nachdem Tapfer im Nirgendwo über diesen Vorfall berichtet hatte, der ohne Zweifel eine der größten öffentlich-rechtlich finanzierten Verleumdungen von Juden in der neueren deutschen Geschichte darstellt, berichtete auch die BILD von der Angelegenheit.

Die Fake News, die das Magazin ZDF heute+ verbreitete, las sich wie folgt:

„Erzogen zum Hass? Wie israelische und palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, sich gegenseitig zu verachten – und zu töten.“

In dem ganzen Bericht wurde jedoch nicht ein einziger Fakt gezeigt, wo israelische Schüler dazu erzogen werden, Menschen zu hassen und zu töten. Kein Wunder, es gibt diese Form der staatlich geförderten Hasspropaganda in Israel nämlich nicht. In der arabischen Nachbarschaft hingegen schon. Daher sah man in dem Bericht auch nur ausschließlich arabische Kinder, die mit Messern in den Händen rufen, Juden abstechen zu wollen und in der Schule beigebracht bekommen, warum man Juden hassen muss und wie man sie am besten ermordet. Das Schlimmste, was Israel in diesem Bericht vorgeworfen wurde, war ein Schulbuch, in dem eine Zeichnung zu sehen ist, die einen Araber zeigt, der auf einem Kamel reitet.

In dem Bericht sah man somit eine Menge arabischer Kinder, die auf brutalste Weise zum Hass verhetzt werden und auf israelischer Seite ein Buch, das kaum ein Deutscher lesen kann, wo es jedoch um Beduinen geht, die heute noch ganz genau so aussehen, wie auf der inkriminierten Zeichnung. Das ZDF verlor in dem ganzen Bericht kein Wort darüber, dass in israelischen Schulen arabische Kinder zusammen mit israelischen Kindern lernen und spielen. Zwanzig Prozent aller Israelis sind Araber. 77 Prozent davon wollen nur in Israel unter israelischer Regierung leben, weil es die einzige Demokratie und das einzige Land weit und breit ist, wo Palästinenser alle Rechte haben und eben nicht zum Hass erzogen werden! Gaza jedoch ist „judenrein“ und auch die Fatah wünscht sich ein Land ohne Juden. Da gibt es kein Zusammen wie in Israel, sondern nur Hass. Das ZDF aber erklärte ganz postfaktisch: „Erzogen zum Hass? Wie israelische und palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, sich gegenseitig zu verachten – und zu töten.“

Am 14. August 2016 zeigte die ARD sowohl in der Tagesschau als auch in den Tagesthemen einen Bericht über die Wasserversorgung in den palästinensischen Autonomiegebieten, in dem behauptet wurde, Israel sei verantwortlich für den Wassermangel in diesen Gebieten. Die Bundestagsabgeordnete Michaela Engelmeier (SPD) kritisiert diesen Bericht via Facebook mit scharfen Worten:

„Warum zeigt man in der Tagesschau einen schlecht bis gar nicht recherchierten Bericht, zitiert dort mehr als zweifelhafte „Experten“ und erzählt echte Unwahrheiten? Ich protestiere energisch und mit aller Schärfe gegen diese, so einseitigen und unwahren Behauptungen in diesem unsäglichen Bericht und erwarte eine Richtigstellung! Dieser Bericht, liebe ARD ist ein Fall für den Rundfunkrat und eine Richtigstellung ist mehr als nötig!“

Tatsächlich strotzte der Bericht nur so von Halbwahrheiten und Lügen. So behauptete der Bericht zum Beispiel, „dass Palästinenser keine Baugenehmigungen für Brunnen erhielten, um sich selbst zu versorgen.“ In dem Bericht wurde jedoch verschwiegen, dass Israel überall dort, wo es die Macht hat, diese Genehmigungen zu erzwingen, dies nur tut, um Trinkwasser zu retten. Als sich nämlich im Jahr 2005 Israel komplett aus dem Gazastreifen zurückzog, fielen dort auch die Kontrollen weg, was dazu führte, dass jeder nach Wasser bohrte und so das Grundwasser in Gaza schnell sank. Dadurch floss dann Salzwasser aus dem Mittelmeer nach, was dazu führte, dass heute 95% des Süßwassers im Gazastreifen ungenießbar ist. Damit die Bürger im Gazastreifen nicht verdursten, pumpt Isrsal jetzt Trinkwasser in den Gazastreifen, obwohl Israel das nicht müsste, da die Regierung von Gaza Krieg führt gegen Israel und erklärt, alle Juden weltweit vernichten zu wollen und keinen einzigen Juden im Gazastreifen erlaubt. Welches Land der Welt pumpt auf eigene Kosten Trinkwasser in das Land seiner Feinde?

In dem Bericht gab es mehrere klare Lügen. In den sogenannten A und B Gebieten ist nämlich die palästinensische Autonomie verantwortlich für die Wasserversorgung und nicht Israel, wie die Fake News der ARD behauptete. Nur in dem sogenannten C Gebiet ist Israel verantwortlich und natürlich versorgen die Israelis zunächst ihre eigenen Leute. Da die palästinensische Autonomiebehörde nicht demokratisch konstituiert ist, verteilt sie das Wasser willkürlich und nicht selten zu Gunsten der herrschenden Kreise, wie diese Bilder beweisen. Darum gibt es in Ramallah mehr Wasser als in den kleinen Dörfern im C Gebiet. Die Wasserknappheit hat somit fast nichts mit der israelischen Regierung zu tun, aber dafür sehr viel mit der palästinensischen Autonomie.

Die israelische Regierung hat eine Infrastruktur gebaut, während die palästinensische Regierung nichts gemacht hat, um seine Leute mit Wasser zu versorgen. Richtig tief in die Kiste der Fake News griff die ARD Tagesschau jedoch mit dem Berucht über die Ortschaft Salfit. Der Ort Salfit gilt als grüne Oase der Region, weil Israel es mit Wasser versorgt. Vor einigen Wochen jedoch kam es zu einen Rohrbruch bei einer Hauptleitung. Daraufhin war in dem Ort einige Tage lang das Wasser knapp. In dieser Zeit drehte die ARD den Bericht, ließ eine Familie über die Wassernot lamentieren und behauptete, Israel sei Schuld an dem Rohrbruch. Das war ein Fake News-Feuerwerk!

Einem Judenhasser kann nicht bewiesen werden, dass Juden keine Brunnen vergiften und kein Christenblut zur Herstellung ihres Mazzebrots verwenden. Einem Judenhasser kann auch nicht bewiesen werden, dass Israel kein schlimmerer Teufel ist als jedes andere Land. Für folgende Fakten sind sie nicht empfänglich:

Im arabischen Nahen Osten werden Homosexuelle verfolgt und hingerichtet, in Israel können sie Premierminister werden. Menschen mit anderen religiösen Auffassung wie dem Islam werden im arabischen Nahen Osten verfolgt, in Israel können sie höchste Richterinnen und Richter werden. Regierungskritiker werden im arabischen Nahen Osten eingekerkert und misshandelt werden, in Israel können sie durch freie Wahlen von der Oposition zur Regierung werden. Frauen und Männer sind arabischen Raum des Nahen Ostens nicht gleichbehandelt, in Israel sehr wohl. In großen Teilen des arabischen Nahen Ostens ist es Juden verboten zu leben, aber zwanzig Prozent aller Israelis sind Muslime. Bei Israelhassern schlägt die gefühlte Realität die Fakten. Sie holen dann geifernd eine Kiste israelischer Verfehlungen heraus, die sie fein säuberlich gesammelt haben, um zu zeigen, was sie immer schon wussten, nämlich dass Israel eine Hexe ist!

Dämonisieren, Delegitimieren und doppelte Standards anlegen, dass sind die drei postkatischen Ds, die wir von Judenhassern seit Ewigkeiten kennen. Die öffentlich-rechtlichen Medien mischen bei diesem postfaktischen Hass heftig mit und sind sich nicht mal zu schade, Fake News zu erstellen. Wäre ich Jude, ich täte schreiben:

„Sehr geehrte Damen und Herren der Rundfunkbeitragzentrale,

hiermit setze ich Sie darüber in Kenntnis, dass ich keine Rundfunkbeiträge mehr zahlen werde. Meine Begründung: Ich bin Jude und die Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Sender ist im höchsten Maße tendenziös gegen Israel gerichtet. Ich weigere mich, in Deutschland von einer Nichtregierungsorganisation dazu gezwungen zu werden, mit meinem Geld ein Medienunternehmen zu finanzieren, das gegen mich und mein Volk tendenziös berichtet und nicht selten Fakten zu Ungunsten Israels verdreht. Die Zeiten, wo Juden in Deutschland gezwungen wurden, Kritik am jüdischen Volk zu finanzieren, sollten der Vergangenheit angehören. Dies ist ein freies Land. Sie dürfen berichten wie Sie wollen, aber ich darf auch entscheiden, ob ich diese Nachricht kaufe! So halte ich es mit jeder Zeitung, mit jedem Buch, mit jedem Verlag, mit jedem Bezahlsender und so ab heute auch mit Ihnen!“

Proteste gegen die Einladung einer iranischen Delegation in den Bundestag

STOP THE BOMB unterstützt die Kundgebung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft gegen einen Empfang der Delegation durch die deutsch-iranische Parlamentariergruppe, die am Montag, den 6.3.2017 um 18 Uhr am Pariser Platz vor dem Hotel Adlon stattfinden wird. Hier der link zur Kundgebung auf Facebook.

Proteste gegen die Einladung einer iranischen Delegation in den Bundestag

Berlin, 5.3.2017

Am Sonntagmorgen trifft eine Delegation iranischer Abgeordneter in Berlin ein, die fünf Tage lang politische Termine in Berlin wahrnehmen wird. Im Bundestag wird die Delegation begleitet von den Vorsitzenden der deutsch-iranischen Parlamentariergruppe Rolf Mützenich (SPD) und Thomas Feist (CDU). Geplant sind u.a. Gespräche mit Bundestagspräsident Norbert Lammert, mit Patricia Lips (CDU), Bernd Fabritius (CSU), Simone Raatz (SPD), Corinna Rüffer (Grüne) und Kersten Steinke (Linke). Am Donnerstag soll die Delegation auf der „Ehrentribüne“ an einer Plenarsitzung teilnehmen.
STOP THE BOMB protestiert gegen die Einladung und fordert die Bundestagsabgeordneten auf, einen Dialog mit der demokratischen iranischen Opposition und mit Menschenrechtlern zu beginnen, die aus dem Iran fliehen mussten. So finden beispielsweise seit Wochen Proteste im Iran in der Ahwaz-Region statt, die brutal unterdrückt werden. Trotzdem werden Asylanträge von Oppositionellen aus der Region abgelehnt. 
STOP THE BOMB Sprecherin Ulrike Becker hierzu: „Der Bundestag darf Vertreter/innen einer Diktatur, die keine demokratische Legitimation hat, Oppositionelle unterdrückt und hinrichten lässt, keine Legitimation verleihen. Es ist nicht die Aufgabe demokratisch gewählter Abgeordneter, als Lobbyisten für Wirtschaftsaufträge mit einem Staat zu fungieren, der Menschenrechte mit Füßen tritt und Israel mit der Vernichtung droht.“
Iran ist maßgeblich verantwortlich für die Zerstörung Syriens, die Vertreibung der sunnitischen Bevölkerung und die größte Flüchtlingswelle seit Jahrzehnten. Der Gottesstaat hat weltweit die höchsten Hinrichtungszahlen im Verhältnis zur Bevölkerungszahl. Es gibt keine freie Presse, Millionen Internetseiten sind gesperrt. Im Januar veröffentlichte Amnesty International einen Bericht über die ständige und grausame Anwendung von Körperstrafen, wie Auspeitschungen, Amputationen und Blendungen. Im Januar wurde ein Journalist wegen „ungenauer“ Berichterstattung zu 40 Peitschenhieben verurteilt.

Folgen Sie STOP THE BOMB auf  Facebook und Twitter.

Lesetipp
: „Die Möchtegern-Supermacht“. Der Iran versucht seine Macht in der Region weiter auszubauen. Proteste im Inneren werden mit Brutalität niedergeschlagen. Von Ulrike Becker, Jungle World, 23.2.2017.
English:
STOP THE BOMB supports a rally of the German-Israeli Friendship Society (Deutsch-Israelische Gesellschaft Berlin und Potsdam) against a reception of the delegation by the German-Iranian parliamentary group, which will be held on Monday, March 6th, at 6 pm at the Hotel Adlon, Pariser Platz. The event on facebook here.
STOP THE BOMB Press Release:

Protests against the invitation of an Iranian delegation to the German Parliament

Berlin, 5th March 2017

This morning, a delegation of Iranian deputies arrives in Berlin for a week of political talks. The delegation will be accompanied by the chairmen of the German-Iranian parliamentary group Rolf Mützenich (SPD) and Thomas Feist (CDU). Talks are scheduled with Norbert Lammert, President of the German Bundestag, with Patricia Lips (CDU), Bernd Fabritius (CSU), Simone Raatz (SPD), Corinna Rüffer (Green Party) and Kersten Steinke (Left Party). On Thursday, the delegation will participate at a plenary session and will be seated on the “tribune of honor”.
STOP THE BOMB protests against the invitation and calls upon members of parliament to begin a dialogue with the democratic Iranian opposition and with human rights activists who had fled Iran. There have been protests in Iran for weeks in the Ahwaz region, which are brutally suppressed. In spite of this oppression, asylum applications of dissidents from the region have been rejected recently.
STOP THE BOMB spokesperson Ulrike Becker comments: „Members of the German Bundestag should not give legitimacy to a dictatorship that oppresses the opposition. Parliamentarians in a democracy should not act as lobbyists for economic contracts with a state that massively violates human rights and threatens to destroy Israel.“
Iran is largely responsible for the destruction of Syria, the expulsion of the Sunni population and the largest refugee crisis for decades. The Iranian theocracy has the highest number of executions per capita. No free press exists in Iran; millions of internet sites are blocked. In January, Amnesty International published a report about the persistent use of cruel and inhuman punishments, including floggings, amputations and forced blinding. In January, a journalist was lashed 40 times for „inaccurate“ reporting.

Follow STOP THE BOMB on Facebook and Twitter.
To unsubscribe send an email with „unsubscribe“ to info-de@stopthebomb.net
Um sich aus dem Newsletter auszutragen, senden Sie bitte eine Mail mit dem Betreff „austragen“ an info-de@stopthebomb.net

Voneinander lernen Die »Woche der Brüderlichkeit« ist ein Beispiel für Verständigung in anfangs aussichtsloser Lage

02.03.2017 – von Rabbiner Andreas Nachama

Auf facebook teilen Auf twitter teilen Auf google+ teilen per E-Mail schicken

Seit 1952 veranstalten die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit die »Woche der Brüderlichkeit«.

Am Sonntag wird 500 Jahre nach der Reformation Martin Luthers in der Frankfurter Paulskirche die »Woche der Brüderlichkeit« eröffnet. Am Tag darauf treffen sich Rabbiner der Orthodoxen und der Allgemeinen Rabbinerkonferenz mit Bischöfen der evangelischen und katholischen Kirche zum alljährlichen Gedankenaustausch. Man könnte meinen, so sollte es nicht nur sein, sondern so wäre es schon immer gewesen.
Aber nein! Vor 84 Jahren – 1933 – wurde anlässlich des 450. Geburtstags Martin Luthers am 10. November mit einer antisemitischen Großveranstaltung im Berliner Sportpalast gefeiert. Am 9. und 10. November 1938 gab es jenes »Feuerwerk« zum Geburtstag des Reformators, der in seiner Schrift Von den Juden und ihren Lügen das Niederbrennen von Synagogen angeregt hatte.
ns-terror Ausweislich der »Berichte aus dem Reich« des Sicherheitsdienstes der NSDAP haben nur wenige protestantische Pfarrer in ihren Predigten am darauffolgenden Sonntag kritisch dazu Stellung genommen, dass der NS-Terror auch vor Gotteshäusern nicht haltmachte. 1946 machte aber dann vor dem Internationalen Militärgerichtshof der dort angeklagte Herausgeber des NS-Hetzblattes »Der Stürmer«, Julius Streicher, mit dieser Schrift Luthers in der Hand geltend, was der Reformator geboten habe, könne doch kein Unrecht sein.
Im Gegensatz zu vielen anderen gesellschaftlichen Fehlentwicklungen, die erst nach dem 30. Januar 1933 eintraten, wurde die moderne Form des Judenhasses schon gegen Ende des 19. Jahrhunderts von keinem anderen als dem protestantischen Hofprediger Adolf Stoecker mit dem Slogan »Die Juden sind unser Unglück« salonfähig gemacht, wobei sich auch dies in eine am Ende zwei Jahrtausende währende, oft militante und todbringende Judenfeindschaft der Kirchen einfügt.
Jetzt könnte man einwenden: »Aber doch heute nicht mehr!« Kirchen und Synagogen stehen einträchtig beieinander, es gibt landauf, landab anlässlich von Gedenktagen gemeinsame Gebete oder auch christlich-jüdische Gemeinschaftsfeiern. Die EKD hat sich mit Synodalbeschlüssen 2015 zu »Martin Luther und die Juden – Notwendige Erinnerung zum Reformationsjubiläum« vom Judenhass des Reformators distanziert und sich 2016 – sich auf die »bleibende Erwählung Israels« berufend – von der Judenmission abgewandt.
buber-rosenzweig-medaille Die Konferenz Landeskirchlicher Arbeitskreise Christen und Juden erhält im Rahmen der Eröffnung der diesjährigen Woche der Brüderlichkeit die Buber-Rosenzweig-Medaille für ihre Verdienste im christlich-jüdischen Dialog. Was sich vor 70 Jahren keiner vorzustellen vermochte: Die EKD hat ein Bekenntnis zu »christlicher Mitverantwortung« am nationalsozialistischen Völkermord abgelegt, es gibt Arbeitshilfen für Gottesdienst, Gemeindearbeit und Konfirmandenunterricht im christlich-jüdischen Dialog. Im Umfeld christlich-jüdischer Gesellschaften pflegen Juden und Christen regen Austausch.
Und doch gibt es Sperrfeuer an der Berliner Theologischen Fakultät, die mal eben wieder einen deutschen Sonderweg gehen will, ähnlich wie die NS-Christen die Hebräische Bibel zur apokryphen Schrift herabstufen wollten. Auch jetzt gibt es an dieser Fakultät Lehrende, die massiv versucht haben, den Synodalbeschluss gegen die Judenmission abzuwenden, gibt es einen Berliner Pfarrer für »interreligiösen Dialog«, der sein Gehalt vom Evangelischen Missionswerk bezieht und das Leid der Palästinenser (Nakba) mit der Schoa gleichsetzt.
Und wenn man ostwärts in Europa geht, dann wird klar, dass nicht alle der vor einem halben Jahrhundert auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil die Juden betreffenden Beschlüsse an der Basis der katholischen Kirche angekommen sind. Und so manche orthodoxe Kirche vermag sich einen Dialog mit dem Judentum nicht vorzustellen, ja praktiziert gedankenlos einen traditionellen Antijudaismus, auch wenn es kaum oder keine Juden in ihrem jeweiligen Einzugsgebiet gibt.
motto Unsere Zeit ist zunehmend von einem militanten Egoismus und von einer rücksichtslosen Zerstörung der Schöpfung geprägt. Da kommt den zwei aus der gleichen Lehre entwickelten, aber jetzt doch sehr unterschiedlichen Glaubensweisen eine gemeinsame Verantwortung zu, die das Motto der diesjährigen Woche der Brüderlichkeit sehr gut zum Ausdruck bringt: »Nun gehe hin und lerne«.
Nach dem Kern der biblischen Religion wurde Rabbi Hillel einmal von einem Nichtjuden gefragt: »Was dir nicht lieb ist, das tue auch deinem Nächsten nicht! Das ist die ganze Lehre, und alles andere ist Erläuterung. Geh hin und lerne!« Es wäre wunderbar, wenn die Woche der Brüderlichkeit, als älteste Bürgerinitiative zur Verständigung in anfangs aussichtsloser Lage, nicht nur im Umgang zwischen Christen und Juden, zwischen Juden, Christen und Muslimen, sondern auch im Umgang von Staaten untereinander nachgeahmt würde und ein Vorbild bliebe.
Der Autor ist jüdischer Präsident des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.

Der Türkeikonflikt: Aus meiner Sicht

Bezug nehmend auf den Artikel in der Welt

https://www.welt.de/politik/ausland/article162556858/Justizminister-spricht-von-faschistischem-Vorgehen-in-Deutschland.html?wtrid=socialmedia.email.sharebutton

glaube ich, ein paar deutliche Worte aussprechen zu müssen. 

1. ) Ein Justizminister, der von einem „faschistischem Vorgehen“ in Deutschland spricht, zeigt öffentlich seine Dummheit. Zum einen hat er nicht verstanden, was Faschismus ist. Als weiteres zeigt er, dass er seine Emotionen nicht im Griff hat. Er ist ohne Zweifel dem arabischen Raum zuzuordnen, wo diese Form der Artikulation in weiten Bereichen ein Bestandteil des Charakters  ist. Wer erinnert sich nicht noch an die Rede Saddam Husseins mit den markigen Worten der “Mutter alles Schlachten”? Und die Panzer der US-Army standen in den Vororten von Bagdad. In einigen Teilen Deutschlands würde man diesen Justizminister einen Dummschwätzer nennen.

2. Außenminister Mevlüt Cavusoglu warf Deutschland nach der Absage von Wahlkampfauftritten türkischer Minister vor, ein Präsidialsystem in der Türkei verhindern zu wollen. „Sie wollen nicht, dass die Türken hier Wahlkampf führen, denn auch sie arbeiten auf ein Nein hin“, sagte Cavusoglu in Ankara mit Blick auf Deutschland. „Sie wollen einer starken Türkei den Weg versperren.“
Der Außenminister hat erkannt, was eine demokratischer Rechtsstaat wie Deutschland verhindern will: Die nur noch auf dem Papier stehende Demokratie in der Türkei nun auch noch auf dem Papier zu tilgen. Wie dumm kann man nur sein, wenn man erwartet, in Deutschland für eine faschistische Diktatur werben zu dürfen. Erdogan und seine Mitstreiter wollen Probleme im Kampf und mit Gewalt lösen, siehe Kurdenfrage. Sie wollen die Grenzen mit Gewalt verändern, siehe den Einmarsch türkischen Militärs in Syrien und dem Irak. Sie haben mindestens Anfangs den IS logistisch und materiell unterstützt, sprich, Erdogan und seine Mitstreiter sind Unterstützer des internationalen Terrorismus.
Und diese Typen wollen in Deutschland für ihr Regime werben? Es wird Zeit, dies wie in den Niederlanden grundsätzlich zu verbieten. Alles andere ist die Unterstützung des Terrorismus.

3. Cavusoglu warnte Deutschland vor Konsequenzen. „So kann es nicht weitergehen“, sagte er. „Wenn Sie mit uns arbeiten wollen, müssen Sie lernen, wie Sie sich uns gegenüber zu verhalten haben.“ Die Türkei werde die Behandlung ansonsten „ohne Zögern mit allen Mitteln“ erwidern. „Dann müssen Sie an die Folgen denken.“ Welche Folgen das sein könnten, sagte er nicht.

Dies heißt nichts anderes, als das Deutschland lernen soll, vor Erdogan und seinen Mitstreitern zu kuschen. Was glauben diese Typen denn, wer sie sind? Ja, ich bin für einen Rückzug der deutschen Truppen aus der Türkei, der sofortigen Einstellung jeglicher Unterstützung des türkischen Militärs und dem Stopp aller Zahlungen der EU an die Türkei. Die Zahlungen der EU an die Türkei sollen der Türkei eine Anpassung an die EU ermöglichen, damit die Türkei in die EU eintreten kann. Gibt es noch jemanden, der geistig normal ist und glaubt, dass die Türkei in den nächsten Jahrzenten in die EU eintreten wird? Also, liebe Politiker, beendet dieses Schmierentheater.       

4. Bozdag stellte am Freitag klar, dass er nicht glaube, dass die Gemeinde Gaggenau eigenständig entschieden habe. „Es ist klar ersichtlich, dass das eine Entscheidung ist, die die Zuständigkeit von Gemeinden übertrifft.“ Der Minister warnte ominös vor einer Wiederholung der deutschen Geschichte.
Das Typen wie Bozdag unter Gewaltenteilung und Zuständigkeiten in einer Demokratie nichts vorstellen können, und nur ihr zentral gelenktes diktatorische Regime verstehen, zeigt, wie weit weg Erdogan und sein Mitstreiter von Europa, von einem demokratischen Staatsaufbau entfernt sind. In eine EU können sie schon wegen ihres Nichtwissens gar nicht aufgenommen werden. Wer nicht  bis 10 zählen kann, ist wohl auch kaum fähig, zu einer Kurvendiskussion etwas beizutragen.   

5. Sein (Erdogans) Sprecher Ibrahim Kalin hatte die Absage zuvor als „Skandal-Entscheidung“ kritisiert. Die Absage in Gaggenau sei aus „fadenscheinigen Gründen“ erfolgt, teilte Kalin auf Twitter mit. „Mit solchen Entscheidungen kommt das wahre Gesicht derjenigen offen zum Vorschein, die bei jeder Gelegenheit versuchen, der Türkei Lektionen in Demokratie und Meinungsfreiheit zu erteilen.“
Zumindest hat der Bürgermeister dies verstanden und getan. Die Herrn und Damen der Bundesregierung sind in diesem Bereich wohl zu feige?

6. CHP-Chef und Oppositionsführer Kemal Kilicdaroglu nach Angaben der Nachrichtenagentur DHA in Istanbul. An die Adresse Deutschlands gerichtet fügte er hinzu: „Einerseits belehrt Ihr die Welt über Demokratie, andererseits wollen zwei Minister einer Partei sprechen, aber aus diesem oder jenem Grund verbietet Ihr diese Rede.
Richtig: Werbung für Diktaturen sollte ausländischen Vertretern für diese Staatsformen grundsätzlich verboten werden und unter strafe gestellt werden!

„In Deutschland gibt es zu viele Putin-Versteher“

Polen schaffte den Weg von der Plan- zur Marktwirtschaft auch dank dieses Mannes. Nun soll Leszek Balcerowicz die ukrainische Wirtschaft fit machen. Den Deutschen hat er ebenfalls etwas zu sagen.

https://www.welt.de/wirtschaft/article162577008/In-Deutschland-gibt-es-zu-viele-Putin-Versteher.html?wtrid=socialmedia.email.sharebutton

Bundespräsident im SPIEGEL-Gespräch: Gauck kritisiert Erdogan und Trump

Kurz vor Ende seiner Amtszeit mischt er sich noch einmal in die aktuelle Politik ein: Im Gespräch mit dem SPIEGEL kritisiert Joachim Gauck die US-Politik – und das Vorgehen der Türkei gegen den Journalisten Deniz Yücel.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/deutschland/joachim-gauck-bundespraesident-kritisiert-recep-tayyip-erdoan-und-donald-trump-a-1137168.html

„Deutschland muss lernen, sich zu benehmen“

Im Streit um Wahlkampfauftritte hierzulande hat Außenminister Cavusoglu Deutschland vor Konsequenzen gewarnt.

  • „Wenn Sie mit uns arbeiten wollen, müssen Sie lernen, wie Sie sich uns gegenüber zu verhalten haben.“
  • Die Türkei werde die Behandlung ansonsten „ohne Zögern mit allen Mitteln“ erwidern.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article162544052/Deutschland-muss-lernen-sich-zu-benehmen.html?wtrid=socialmedia.email.sharebutton

Aachen zählt zu ärmsten Regionen

Interessanter Artikel der Aachener Nachrichten – Stadt

Einkommen und Kaufkraft liegen laut Studien des Instituts der Deutschen Wirtschaft und des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes deutlich unter dem Bundesdurchschnitt . Ein Grund ist die hohe Arbeitslosigkeit.

Den Artikel finden Sie im ePaper unter:
https://epaper.zeitungsverlag-aachen.de/2.0/article/2ee4c506c4

03.03.2017

Aachen zählt zu ärmsten Regionen

Einkommen und Kaufkraft liegen laut Studien des Instituts der Deutschen Wirtschaft und des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes deutlich unter dem Bundesdurchschnitt . Ein Grund ist die hohe Arbeitslosigkeit.

Von Jutta Geese

Aachen. Die Region Aachen, und hier insbesondere die Städteregion, gehört zu den ärmsten Regionen Deutschlands. Laut einer aktuellen Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) Köln liegt hier nicht nur das Einkommen der Menschen deutlich unter dem Bundesschnitt, sondern auch die Kaufkraft. Bundesweit liegt die Städteregion bei der „Kaufkraftarmut“ laut IW an zwölftletzter Stelle – noch hinter den Landkreisen Vorpommern-Rügen und Vorpommern-Greifswald. Schlusslicht bei der „Kaufkraftarmut“ ist Bremerhaven vor Gelsenkirchen und Köln.

Als einkommensarm gilt, wer netto über weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens verfügt, inklusive Wohn- und Kindergeld oder sonstiger Sozialleistungen. Bei der Berechnung der „Kaufkraftarmut“ haben die Kölner Forscher in ihrer Studie „Regionale Armut in Deutschland, Risikogruppen erkennen, Politik neu ausrichten“ das regional unterschiedliche Preisniveau bei Mieten, öffentlichem Personennahverkehr, Energiekosten und Lebensmitteln berücksichtigt und kommen so zum Teil zu einer anderen Armutsverteilung in Deutschland als gemeinhin angenommen wird. Die Vorstellung, dass in den östlichen Bundesländern die Gefahr, arm zu werden, größer sei als in den westlichen, wird durch die IW-Studie widerlegt. Zwar seien die Einkommen im Osten tatsächlich niedriger als im Westen, doch seien die Lebenshaltungskosten dort auch niedriger als im Westen. So sei die Kaufkraft in Nordrhein-Westfalen schwächer als in Thüringen.

Armut ist laut IW insbesondere ein Problem der großen Städte, weniger des ländlichen Raumes. So seien unter den bundesweit 15 Regionen mit der höchsten „Kaufkraftarmutsquote“ 13 rein urbane Gebiete. Nur die Städteregion mit der Stadt Aachen und der östliche Teil Mecklenburg-Vorpommerns gehören als „ländliche und teilurbane Räume in diese Liste“.

Dass die Region Aachen zu den armen Regionen im Land gehört, belegt auch der aktuelle Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und neun weiterer Sozialverbände, der gestern in Berlin vorgestellt wurde. Demnach sind 12,9 Millionen Menschen in Deutschland (einkommens)arm. Das entspricht einem Anteil an der Gesamtbevölkerung von 15,7 Prozent, was ein neuer Höchststand seit der Wiedervereinigung sei, wie der Geschäftsführer des Paritätischen, Ulrich Schneider, gestern sagte. In der Region Aachen liegt die Armutsquote sogar deutlich höher, nämlich bei 18,6 Prozent.

Experten wie die Soziologin Antje Rüter, Sozialplanerin bei der Städteregion Aachen, überraschen diese Zahlen nicht, sie „machen traurig“. „Sowohl die IW-Studie als auch der neue Armutsbericht bestätigen das, was wir seit Jahren beobachten“, sagt sie. „In Aachen, Eschweiler oder Stolberg etwa lebt seit Jahren jedes vierte Kind in Armut.“ Arbeitslosigkeit ist natürlich eine Hauptursache dafür, sagt Rüter. Es fehle an Arbeitsplätzen. Hinzu komme, dass das Lohnniveau in der Städteregion „nicht das höchste ist“.  ▶ Seiten 2, 3

„In Aachen, Eschweiler oder Stolberg etwa lebt seit Jahren jedes vierte Kind in Armut.“

Antje Rüter, Sozialplanerin

Neuer Höchststand: Deutschland wird flächendeckend ärmer

Die Wirtschaft floriert, das Beschäftigungsniveau erreicht immer neue Rekorde – und doch kommt der Wohlstand bei immer weniger Menschen an.

Nur in vier Bundesländern sank 2015 das Armutsrisiko.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/armutsbericht-in-deutschland-ist-die-armut-auf-neuem-hoechststand-a-1137030.html