5835 minderjährige Flüchtlinge in Deutschland verschwunden

Nachrichten-Artikel vom 11.04.2016 03:21 Fast 6000 jugendliche Flüchtlinge sind verschwunden, jeder zehnte davon noch ein Kind. Die Bundesregierung hat keine Hinweise auf ihren Verbleib. Einige fürchten, dass sie Opfer von Banden wurden. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article154195736/5835-minderjaehrige-Fluechtlinge-in-Deutschland-verschwunden.html

Berlin ist verloren an die arabischen Clans

Nachrichten-Artikel vom 10.04.2016 20:00 Kriminelle arabische Großfamilien beherrschen ganze Stadtviertel, vor allem in Berlin. Nun rekrutieren sie auch in Flüchtlingsheimen. Ihr Hauptargument: Selbst im Knast ist es besser als im Krieg. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article154174175/Berlin-ist-verloren-an-die-arabischen-Clans.html

Syrer gesteht Brandlegung mit Hakenkreuz-Schmiererei

Nachrichten-Artikel vom 10.04.2016 14:32 Als Motiv nennt er seine Lage: Ein 26-jähriger Syrer hat den Brand in einem Bingener Rasthaus gelegt. Mit Hakenkreuzen legte er eine falsche Fährte. Die Mahnwache gegen rechts findet trotzdem statt. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article154185175/Syrer-gesteht-Brandlegung-mit-Hakenkreuz-Schmiererei.html

Autoknacker nehmen Polizisten auf die Motorhaube

Interessanter Artikel der Aachener Nachrichten – Stadtausgabe

Autoknacker nehmen Polizisten auf die Motorhaube
27-Jähriger hat Glück im Unglück und kommt mit leichten Verletzungen davon. Die Täter können in die Niederlande entkommen.

Den Artikel finden Sie im ePaper unter:
https://epaper.zeitungsverlag-aachen.de/2.0/article/62989c9bc8

09.04.2016

Autoknacker nehmen Polizisten auf die Motorhaube

27-Jähriger hat Glück im Unglück und kommt mit leichten Verletzungen davon. Die Täter können in die Niederlande entkommen.

Von Heiner Hautermans

Aachen. Dramatische Szenen spielten sich in der Nacht zum Freitag im Stadtbezirk Haaren ab. Autoknacker, die von der Polizei auf frischer Tat ertappt wurden, nahmen einen Beamten aufs Korn und fuhren mit ihrem Wagen auf den 27-jährigen los. Der Streifenpolizist landete auf der Motorhaube, von der er sich herunterfallen ließ, als der Fahrer das Fluchtfahrzeug beschleunigte. Der Fahnder rollte sich ab und fiel zu Boden. Er wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Der spektakuläre Einsatz begann kurz nach Mitternacht, als Anwohner im Ortskern bemerkten, dass sich Dunkelmänner an einem VW Golf zu schaffen machten, der an der Ecke Haarener Gracht/Bogenstraße geparkt war, und ein Türschloss aufbrachen. Der Zeuge verständigte die Polizei und machte die Leitstelle auch auf einen Wagen mit Heinsberger Kennzeichen aufmerksam, mit dem die Autoknacker offenbar zum Tatort gekommen waren. Die herbeigerufene Streife entdeckte in der Tat in der Nähe den blauen BMW, dessen Nummernschild sich später als gestohlen herausstellte – der Wagen stand in Sichtweite.

Der Streifenwagen bewegte sich in die Richtung des vermutlichen Täterfahrzeugs, der 27-jährige Polizist stieg aus und ging auf den BMW zu, die Beifahrertüre des Streifenwagens stand offen. Der BMW fuhr daraufhin in Richtung des Beamten los und erfasste ihn, während er noch beschleunigt wurde. Der Beamte landete so auf der Motorhaube, wo er sich festhalten konnte, sich dann aber abrollte, als der BMW schnell in Richtung Krefelder Straße gesteuert wurde. Der 27-Jährige fiel auf die Fahrbahn, hatte aber noch Glück im Unglück: Er kam mit Prellungen davon. Die Beifahrertüre des Streifenwagens wurde dabei leicht beschädigt.

Die Polizei leitete sofort eine Fahndung nach dem blauen BMW ein, der aber mit hoher Geschwindigkeit zur Krefelder Straße und dort auf die Autobahn Richtung Heerlen gelenkt wurde. Am Grenzübergang Vetschau verloren die Verfolgerfahrzeuge jedoch den Sichtkontakt zu dem Fluchtfahrzeug.

Weil es sich um ein Kapitaldelikt handelt, hat die Staatsanwaltschaft Aachen den Fall übernommen. Sie ermittelt nun wegen versuchten Totschlags. Staatsanwältin Katja Schlenkermann-Pitts: „Wir suchen den BMW, die grenzüberschreitenden Ermittlungen sind in vollem Gange. So schnell geben wir nicht auf.“ Allerdings müssten nun erst einmal die Vernehmungen aller Beteiligten erfolgen.

„Die grenzüberschreitenden Ermittlungen sind in vollem Gange. So schnell geben wir nicht auf.“

Katja Schlenkermann-Pitts, Staatsanwältin

Mord an Christen ist für Staatsanwälte kein Terror

Nachrichten-Artikel vom 08.04.2016 20:48 2007 stürmten Männer einen Bibelverlag in der Stadt Malatya und erschossen drei Männer, darunter einen Deutschen. Obwohl die Taten politisch motiviert waren, ließ man den Terrorverdacht jetzt fallen. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article154159192/Mord-an-Christen-ist-fuer-Staatsanwaelte-kein-Terror.html

Kommentar: Die Türkei hat sich von einem Rechtsstaat schon lange entfernt. 

Geschäftsgeheimnisse: EU behindert Whistleblower

SPIEGEL ONLINE, 08.04.2016

Für Whistleblower und Journalisten könnte es künftig schwerer werden, Informationen aus Unternehmen offenzulegen. Nach SPIEGEL-Informationen warnen Gewerkschafter vor neuen Regeln in der EU.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/deutschland/europaeische-union-richtlinie-behindert-whistleblower-a-1086137.html

Nach Nein der Niederländer: Grünen-Abgeordnete lehnt EU-Volksabstimmungen ab

SPIEGEL ONLINE, 08.04.2016

Das Nein der Niederländer zum Ukraine-Abkommen ist eine Blamage für Brüssel. Die Grünen-Politikerin Harms fordert, einzelne Nationen sollten nicht über EU-Themen abstimmen.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/referendum-in-den-niederlanden-harms-ist-gegen-volksabstimmungen-a-1086067.html

Kommentar: Waren es nicht die Grünen, die unbedingt mehr Volksentscheide wollten? Nun stimmen die Wähler nicht so ab, wie gewünscht, gibt es die Rolle rückwärts! 

Kommentar Italiens zwiespältige Flüchtlingspolitik

Bisher haben sich die Italiener in der Flüchtlingspolitik vor allem selbst gelobt. Zu Unrecht: Das Land kann kein Konzept für die Eingliederung von Flüchtlingen vorweisen.

07.04.2016, von Tobias Piller, Rom

Refugees and asylum seekers at Brenner railway station

© dpa Selbst gelobt und leise nach Norden geschickt: Italiens Flüchtlingspolitik zeigt sich auch am Brenner.

Schon die Ankündigung der österreichischen Regierung, am Brennerpass wieder Grenzkontrollen einzuführen, klingt in Rom wie das schlimmste mögliche Ereignis für die italienische Flüchtlingspolitik. An der österreichisch-italienischen Grenze könnte nun viel von der Doppeldeutigkeit und Scheinheiligkeit der Flüchtlingspolitik Roms offenbar werden. Zu erwarten sind dringliche Appelle der italienischen Regierung, den Schengen-Raum ohne Grenzkontrollen zu bewahren und eine weitergehende Einigung Europas herbeizuführen. Italiens Regierende der vergangenen Jahre müssen sich aber fragen lassen, ob sie nicht mit ihrem Verhalten in der Flüchtlingspolitik den europäischen Geist und die Verträge unterminiert haben, die sie nun mit hehren Worten beschwören.

Tobias PillerAutor: Tobias Piller, Wirtschaftskorrespondent für Italien und Griechenland mit Sitz in Rom. Folgen:

Bisher haben sich die Italiener in der Flüchtlingspolitik vor allem selbst gelobt. Wer die Äußerungen von Regierungsvertretern verfolgt, bekommt den Eindruck, kein Land habe sich mehr Verdienste um die Flüchtlinge erworben als Italien. Der zweite Mann im Staat, Senatspräsident Pietro Grasso, formulierte das vor dem Staatspräsidenten und den Würdenträgern des Landes besonders eindrucksvoll: „Italien war ein Vorbild für die Welt.“ Jahrelang bekamen die Italiener zu hören, kein Land habe mehr Flüchtlinge gerettet als Italien. Die Medien spielen recht unkritisch mit. Auf den Grafiken zur Migration über das Mittelmeer gab es regelmäßig den dicken Pfeil für den Flüchtlingsstrom, der sich nach Italien ergießt und dort in einem dicken Punkt endet, während sich die Flüchtlinge aus Griechenland über den Balkan in viele Richtungen verteilten.

„Die wollten ja nicht hierbleiben“

Dieses Bild der Italiener von der Flüchtlingskrise hat mit der Realität nur wenig zu tun. Sicher wurden lange Zeit Flüchtlinge auf unsicheren Booten von Italienern aus Seenot gerettet, manch andere dann gleich nahe der Küste abgeholt. Danach aber verlieren sich die Spuren der meisten Ankömmlinge. Zur Frage, wie viele dieser Flüchtlinge noch in Italien zu finden seien, etwa als Asylbewerber, lautet die Standardantwort: „Die wollten ja nicht hierbleiben, sondern weiter nach Norden.“ Zur Präsenz von Flüchtlingen in Italien gibt es keine eindeutigen Angaben – so werden in den Statistiken mitunter Aufnahmeplätze und anwesende Asylbewerber zusammengezählt. Manche Medien behaupten, in den Aufnahmelagern lebten zum Teil illegale Einwanderer, die vor langer Zeit gekommen seien, die aber nicht unter die Zahlen der aktuellen Flüchtlinge gemischt werden dürften.

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Kurzum: Die meisten Ankömmlinge wurden bisher stillschweigend, sozusagen bei Nacht und Nebel, über den Brenner geschickt. Nun gibt es erstmals aus Rom Prognosen zu lesen, denen zufolge vom Frühjahr an weiterhin jeden Tag 2500 bis 3000 Flüchtlinge in Richtung Österreich ziehen würden. Falls sich dieser Strom am Brenner stauen sollte, könnte ein Lager im Stile von Idomeni mitten in Europa entstehen – es sei denn, die Italiener würden in ihrer Politik die Aufnahme und Eingliederung von Migranten aktiver betreiben.

Wahrscheinlicher ist es, dass Italiens Politiker fordern werden, sofort das Abkommen von Dublin zu ersetzen. Es schreibt vor, dass Asylanträge dort gestellt werden müssen, wo ein Flüchtling erstmals europäischen Boden betritt. Die Italiener haben Angst vor einem Szenario, in dem sich ihr Land mit Flüchtlingen füllt, ohne dass der Rest Europas zur Hilfe verpflichtet ist. Freilich unterlaufen sie selbst die Vereinbarungen von Dublin schon seit Jahren ganz selbstverständlich. Ist es statthaft, jetzt Solidarität einzufordern, nachdem Italien während der neunziger Jahre mit Berufung auf Dublin unsolidarisch zugesehen hat, wie Flüchtlingswellen in Deutschland ankamen?

Kein Konzept für die Eingliederung von Flüchtlingen

Die Widersprüche in Italiens Flüchtlingspolitik lassen sich mit zwei Motiven erklären: dem Primat des nationalen Interesses gegenüber Europa und dem Versuch der Besänftigung einer gegenüber Ausländern skeptischen Bevölkerung durch das Lob auf die angeblich einzigartigen Leistungen Italiens in der Flüchtlingskrise.

Das begründet, warum in Italien einerseits die Zahlen der ankommenden Flüchtlinge in Deutschland in der Öffentlichkeit ausgeblendet werden und andererseits Italiens Flüchtlingspolitik dauernd in neue Widersprüche verwickelt wird: Italien rühmt sich seiner Hilfsbereitschaft und schickt die Flüchtlinge über die Grenze. Italien lässt Flüchtlinge aus aller Welt ins Land und fordert dann die Weiterverteilung in alle europäischen Länder. Italien kritisiert die Öffnung gegenüber Flüchtlingen von Kanzlerin Angela Merkel vom September 2015, besteht aber selbst auf Offenheit am Brennerpass. Italien will sich als großherzig präsentieren, hat aber kein Konzept für die Eingliederung von Flüchtlingen.

Italien liefert triftige Gründe, warum die europäischen Institutionen vor neuen Initiativen und Gipfelkonferenzen erst einmal eine kritische Bestandsaufnahme der Fakten machen sollten. Die Flüchtlingspolitik wird langfristig nur schwieriger, wenn die Probleme weiter mit selbstgefälliger Rhetorik zugedeckt werden dürfen.

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Quelle: F.A.Z.

"Niemand will hier Deutsche sehen"

Nachrichten-Artikel vom 07.04.2016 12:37 Nach dem 2. Weltkrieg war der Hass in Dänemark auf die deutschen Besatzer sehr groß. Martin Zandvliets Film „Unter dem Sand“ erinnert daran, wie sich die Dänen an deutschen Kriegsgefangenen rächten. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/kultur/kino/article154094698/Niemand-will-hier-Deutsche-sehen.html

»Freunde spionieren«

Um den Artikel zu lesen, klicken Sie bitte auf diesen Link:

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/25125

»Freunde spionieren«

Dan Schueftan über den BND, Benjamin Netanjahu und die deutsch-israelischen Beziehungen

Herr Schueftan, »Der Spiegel« berichtete, dass der Bundesnachrichtendienst das Büro des israelischen Premiers Benjamin Netanjahu ausspioniert hat. Können Sie sich das vorstellen?

Freunde spionieren Freunde aus. Es wäre für jede Regierung unverantwortlich, über Dinge, die für sie wichtig sind, nicht Bescheid zu wissen. Es geht nicht um spezielle Spionageaufträge, davon habe ich keine Kenntnis und könnte dazu auch keine Auskunft geben. Ich spreche über die prinzipielle Annahme, dass es die Aufgabe einer Regierung ist, so viele Informationen wie möglich zu erhalten. Für die USA und die Bundesrepublik sind die Vorgänge im Nahen Osten wichtig. Insofern denke ich, dass sich diese Länder entsprechende Informationen beschaffen. Ich gehe nicht davon aus, dass der deutsche Nachrichtendienst zum Beispiel die Regierung der Marshall-Inseln oder Liechtensteins ausspioniert, denn dort wird er keine relevanten Fakten erhalten. Aber ich kann mir wiederum auch nicht vorstellen, dass Deutschland oder die USA Israel nicht ausspionieren. Was wäre die Alternative: dass man nur Zeitungen oder offizielle Regierungsverlautbarungen liest?

Als bekannt wurde, dass der US-Geheimdienst womöglich das Handy der Kanzlerin abgehört hat, sagte Angela Merkel: »Ausspähen unter Freunden – das geht gar nicht.« War die Empörung gespielt?

Das weiß ich nicht. Wäre ich der Berater von Angela Merkel gewesen, hätte ich ihr nicht geraten, sich so zu äußern.

Sie waren hingegen Berater der israelischen Premierminister Rabin und Scharon. Welchen Rat hätten Sie ihnen gegeben?

Hätten sie mich gefragt, hätte ich ihnen nahegelegt, sich gar nicht zu äußern. Manchmal ist Schweigen die beste Antwort.

Hat die Spiegel-Veröffentlichung Einfluss auf die deutsch-israelischen Beziehungen?

Diese Gerüchte werden in keiner Weise die guten Beziehungen beeinflussen. Auch wenn Israel über diesen Vorgang vielleicht nicht besonders erfreut ist, glaube ich, dass Deutschland auch nicht immer glücklich darüber ist, was Israel tut.

Meinen Sie damit, dass Israel auch die Bundesrepublik ausspioniert?

Das weiß ich nicht. Aber wir stellen uns unter Spionage immer noch das vor, was man aus Hollywood-Filmen kennt: Schlapphüte, Trenchcoats, Einbrüche. Heutzutage geschieht Informationssammlung zumeist elektronisch, in gewissem Sinne passiv. Das ist die Aufgabe der Nachrichtendienste, sie müssen ihre Regierungen mit relevanten Informationen versorgen. Ein Beispiel: Für die US-Regierung war es vor einigen Jahren von besonderer Relevanz, zu erfahren, ob Israel einen Angriff auf das iranische Atomprogramm plant. Ich nehme an, dass Israel die USA auch wissen lassen wollte, dass man es wirklich ernst meint. Insofern ist das eine Art Informationsaustauch – und nichts Außergewöhnliches zwischen demokratischen Staaten.

Mit dem Direktor des Forschungszentrums für Nationale Sicherheit in Haifa/Israel sprach Detlef David Kauschke.