Bürgerkrieg: Nachrichtenagentur meldet russische Panzerpräsenz in Syrien

SPIEGEL ONLINE, 14.09.2015

 

Die Anzeichen mehren sich, dass Russland eine Militärbasis im Westen Syriens ausbaut. Laut Medienberichten hat Moskau nun auch Panzer geschickt.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-russland-bringt-offenbar-panzer-in-stellung-a-1052910.html

Syrien-Krieg: Russische Militärbewegungen irritieren USA

SPIEGEL ONLINE, 10.09.2015

 

Was treibt Russland da in Syrien? Seit Tagen ist von Flugzeugtransporten die Rede, Panzerlandeschiffe sollen angekommen sein. Die USA zeigen sich besorgt – der Kreml spottet dagegen über eine „merkwürdige Hysterie“.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-usa-tief-beunruhigt-ueber-russische-truppentransporte-a-1052213.html

Irans Revolutionsführer lehnt Syrien-Verhandlungen ab

Nachrichten-Artikel vom 09.09.2015 16:05 Der Iran gilt als zentraler Ansprechpartner für eine Friedenslösung in Syrien. Doch der mächtigste Mann im Staat lehnt Verhandlungen ab – und sagt, dass Israel in 25 Jahren nicht mehr existieren wird. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article146197998/Irans-Revolutionsfuehrer-lehnt-Syrien-Verhandlungen-ab.html

Iraker drohen mit Ausreise nach Deutschland

Nachrichten-Artikel vom 07.09.2015 19:42 Demonstranten in Bagdad drohen mit der Ausreise nach Deutschland, wenn sich in ihrem Land nichts ändert. Angela Merkel gilt zwischen Euphrat und Tigris als Beispiel für gute Regierungsführung. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article146132995/Iraker-drohen-mit-Ausreise-nach-Deutschland.html

Warum die reichen Golfstaaten in der Krise untätig bleiben

Nachrichten-Artikel vom 06.09.2015 16:15 In der arabisch-islamischen Welt geraten die Öl-Staaten in die Kritik, weil sie den syrischen Flüchtlingen nicht helfen. Sie machen fadenscheinige Gründe geltend. Doch mit jedem Toten wächst die Wut. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article146087459/Warum-die-reichen-Golfstaaten-in-der-Krise-untaetig-bleiben.html

Möglicher Schwarzmarkt: Deutscher Zoll entdeckt Pakete mit syrischen Pässen

SPIEGEL ONLINE, 04.09.2015

Gibt es in Deutschland einen Schwarzmarkt für syrische Pässe? Der Zoll hat mehrere Pakete mit gefälschten und echten Ausweisen aus dem Bürgerkriegsland abgefangen. Die Dokumente sind bei Flüchtlingen begehrt.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrische-paesse-deutscher-zoll-faengt-pakete-ab-a-1051501.html

Kämpfen russische Soldaten bald für Assads Regime?

Nachrichten-Artikel vom 01.09.2015 17:55 Laut israelischen Berichten sollen bald Tausende russische Soldaten in Syrien für Baschar al-Assad kämpfen. Experten haben Zweifel, sprechen aber trotzdem von einem Gezeitenwechsel im Bürgerkrieg. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article145895735/Kaempfen-russische-Soldaten-bald-fuer-Assads-Regime.html

Proteste im Libanon: "Es reicht!"

SPIEGEL ONLINE, 29.08.2015

 

Zehntausende demonstrieren in Beirut gegen die Regierung. Seit Jahren werden immer wieder die Wahlen verschoben. Nun reicht es den Libanesen – mit den Müllbergen, der Korruption und der Missachtung der Demokratie.

Aus Beirut berichtet Raniah Salloum

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/proteste-im-libanon-zehntausende-fordern-neuwahlen-a-1050535.html

Barenboim ist im Iran nicht willkommen

Sa, 29. Aug. 2015
Aachener Nachrichten – Stadt / Kultur / Seite 11

Barenboim ist im Iran nicht willkommen

Teheran will sein Konzert im Land nicht zulassen – weil der Dirigent israelischer Staatsbürger ist

Von Farshid Motahari
und Esteban Engel

Teheran/Berlin. Rückschlag für Daniel Barenboims Kulturdiplomatie: Weil der Stardirigent und Pianist israelischer Staatsbürger ist, hat die iranische Regierung einen möglichen Auftritt Barenboims mit der Staatskapelle Berlin in Teheran abgesagt. „Der Iran erkennt das zionistische Regime (Israel) nicht an und wird auch nicht mit Künstlern dieses Regimes zusammenarbeiten“, sagte ein Sprecher des iranischen Kultusministeriums am Freitag. Sobald das Ministerium erfahren habe, dass der Dirigent des geplanten Konzerts ein israelischer Staatsbürger sei, sei das Konzert vom Minister selbst abgesagt worden. Teheran habe über diese Planungen nichts gewusst. Der Vorschlag für das Konzert in Teheran sei von der Berliner Staatskapelle selbst gekommen.

Barenboim äußerte sich zunächst nicht zu der neuen Entwicklung. Der in Argentinien geborene Dirigent, der neben dem israelischen auch einen palästinensischen Pass besitzt, hatte am Donnerstag Gespräche mit dem Iran bestätigt und erklärt, dass das Konzert unter Schirmherrschaft von Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) stehen solle. Steinmeier will Mitte Oktober Teheran besuchen.

Die israelische Regierung und das Simon Wiesenthal Zentrum hatten gegen die Konzertpläne protestiert. Die Organisation warf Barenboim vor, das iranische Regime „weißwaschen“ zu wollen.

Beobachter in Teheran bezweifeln, dass keiner im Kultusministerium gewusst habe, wer Chef der Staatskapelle sei. Unwahrscheinlich sei auch, dass das iranische Außenministerium über Steinmeiers Schirmherrschaft nicht informiert gewesen sei.

Der Iran erkennt Israel nicht an, und Ex-Präsident Mahmud Ahmadinedschad hatte sogar die „Ausradierung“ Israels von der Karte des Nahen Osten gefordert. Auch den Holocaust hatte Ahmadinedschad als „Märchen“ bezeichnet und sogar im Dezember 2006 eine Anti-Holocaust-Konferenz veranstaltet.

Präsident Hassan Ruhani hat sich nach seinem Amtsantritt im August 2013 von der antisemitischen Rhetorik seines Vorgängers distanziert. Den Holocaust verurteilte er als eine historische Tragödie. Das Konzert mit Barenboim wäre daher, so meinen Beobachter, eine Bestätigung dafür, dass Ruhani zwar auch gegen Israels Nahost-Politik sei, nicht aber gegen die Juden.

Barenboim ist allerdings nicht, wie das iranische Kulturministerium unterstellte, ein regierungsfreundlicher Musiker, sondern vielmehr lautstarker Kritiker der israelischen Siedlungspolitik. Der Dirigent hat sich immer wieder für eine Aussöhnung zwischen Israelis und Arabern ausgesprochen.

Mit europäischen Musikern reiste er 2011 zu einem Konzert nach Gaza. Gemeinsam mit dem palästinensisch-amerikanischen Literaturwissenschaftler Edward Said gründete er das West-Eastern Divan Orchestra, dem arabische, israelische und spanische Musiker angehören. (dpa)

Kommentar: Das ist der Iran, gegen den man nun die Sanktionen aufheben will, damit er angeblich keinen Atombombe mehr baut.