Armenien-Resolution: Türkische Gemeinde beklagt Vertrauensverlust in deutschen Staat

SPIEGEL ONLINE, 23.06.2016

Die Armenien-Resolution schade der Integration, kritisiert die Türkische Gemeinde. Bundestagspräsident Lammert hingegen betont den Wert eines demokratischen Streits.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/deutschland/armenien-resolution-tuerkische-gemeinde-beklagt-schaden-fuer-integration-a-1099302.html

Unter den Christen geht die Angst um

Nachrichten-Artikel vom 23.06.2016 13:27 Viele Muslime verzichten im Ramadan tagsüber auf Essen und Trinken. Einige fordern das auch von christlichen Migranten. Nicht der einzige Konflikt zwischen den Konfessionen im Flüchtlingsheim. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article156489272/Unter-den-Christen-geht-die-Angst-um.html

Handschlag-Streit an Berliner Privatschule eskaliert

Nachrichten-Artikel vom 23.06.2016 09:38 An einer Berliner Schule ist ein Lehrer-Eltern-Gespräch aus dem Ruder gelaufen. Der gläubige Vater will der Lehrerin nicht die Hand geben. Sie beendet das Treffen. Der Imam stellt Strafanzeige. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/vermischtes/article156481298/Handschlag-Streit-an-Berliner-Privatschule-eskaliert.html

Bundeswehr in Incirlik: Türkei untersagt Besuch von deutschem Staatssekretär

SPIEGEL ONLINE, 22.06.2016

Im Streit über die Armenien-Resolution sorgt die Türkei für den nächsten Eklat. Ankara verbietet einer hochkarätigen Delegation aus Berlin den Besuch bei deutschen Soldaten.

Von Matthias Gebauer

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/tuerkei-verbietet-besuch-bei-bundeswehr-soldaten-in-incirlik-a-1099175.html

Gazas arbeitslose Jugend: Hungern gegen die Hamas

SPIEGEL ONLINE, 22.06.2016

Vor zehn Jahren begann die Gaza-Blockade. Junge Leute dort sind top ausgebildet – haben aber selbst bei der Müllabfuhr keine Chance: Jetzt rebellieren junge Uni-Absolventen gegen die korrupte Hamas-Regierung.

Aus Gaza-Stadt berichtet Nicola Abé

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/gazastreifen-hungern-gegen-die-hamas-a-1098203.html

2:0 für Mathias Döpfner gegen Erdogan

Nachrichten-Artikel vom 21.06.2016 13:24 Der türkische Präsident Erdogan ist in der Böhmermann-Affäre erneut vor Gericht gescheitert: Das Oberlandesgericht Köln lehnte den Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen Springer-Chef Döpfner ab. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article156404440/2-0-fuer-Mathias-Doepfner-gegen-Erdogan.html

Dem IS gehen die ausländischen Kämpfer aus

Nachrichten-Artikel vom 18.06.2016 09:04 Immer weniger ausländische Kämpfer kommen in Syrien und Irak an. Das liegt zum einen an besser Zusammenarbeit internationaler Sicherheitsbehörden. Der Hauptgrund ist jedoch ein anderer. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article156327012/Dem-IS-gehen-die-auslaendischen-Kaempfer-aus.html

"Cyber-Kalifat": Russland soll hinter Hackerangriffen des IS stecken

SPIEGEL ONLINE, 18.06.2016

Der „Islamische Staat“ ist nach Einschätzung deutscher Sicherheitsbehörden nicht zu komplexen Computerangriffen fähig. Hinter dem „Cyber-Kalifat“ der Terrormiliz könnten nach SPIEGEL-Informationen in Wahrheit Hacker des Kreml stecken.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/islamischer-staat-cyberattacken-als-werk-russischer-hacker-enttarnt-a-1098249.html

Kritik an Obama: US-Diplomaten fordern Bomben gegen Assad

SPIEGEL ONLINE, 17.06.2016

Im US-Außenministerium regt sich Widerstand gegen die Syrienpolitik von Barack Obama. Rund 50 Diplomaten fordern ein härteres Vorgehen gegen Assad – notfalls mit Raketen, Drohnen und der Luftwaffe.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/us-diplomaten-kritisieren-obamas-syrien-politik-a-1098152.html

Beim Fastenbrechen unerwünscht

Integrationsbeauftragte Özoguz von Türkisch-Islamischer Union ausgeladen

Den Artikel finden Sie im ePaper unter:
https://epaper.zeitungsverlag-aachen.de/2.0/article/2176de7e05

17.06.2016

Beim Fastenbrechen unerwünscht

Integrationsbeauftragte Özoguz von Türkisch-Islamischer Union ausgeladen

Berlin/Hamburg. Die Türkisch-Islamische Union (Ditib) hat die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz, vom gemeinsamen Fastenbrechen im Rahmen des Ramadan ausgeladen. Der Vorsitzende von Ditib-Nord, Sedat Simsek, zog eine von seinem Verband im April ausgesprochene Einladung am Mittwochabend in Hamburg kurzfristig zurück. Özoguz hatte wie alle türkischstämmigen Abgeordneten des Bundestages Drohungen erhalten, nachdem sie für eine Resolution gestimmt hatte, die die Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich vor gut 100 Jahren als Völkermord klassifiziert.

Nach der Ausladung von Özoguz erschien Hamburgs Bischöfin Kirsten Fehrs aus Solidarität auch nicht bei dem Fastenbrechen. „Nachdem Frau Özoguz ausgeladen worden war, wäre eine Teilnahme der Bischöfin am Empfang möglicherweise politisch instrumentalisiert worden“, sagte eine Sprecherin gestern auf Anfrage.

„Mit meiner Ausladung hat Ditib eine Chance vertan, klar Stellung gegen Extremisten zu beziehen“, erklärte Özoguz. Das Fastenbrechen hätte die Möglichkeit geboten, die überhitzte Debatte zu versachlichen. In einem Ditib-Schreiben an die Staatsministerin, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, heißt es, seit einigen Tagen tauchten in der Gemeinde viele Muslime auf, die nicht zu
den regelmäßigen Gemeindebesuchern gehörten, „aber die Atmosphäre ständig aufwiegeln“.

Simsek schrieb weiter: „Aufgrund dieser Situation und wegen erheblicher Sicherheitsbedenken bitten wir um Ihr Verständnis, und bitten Sie bei unserem heutigen Iftar-Empfang nicht teilzunehmen.“ Iftar bezeichnet das abendliche Fastenbrechen im Ramadan.

Vor der Absage hatte es nach dpa-Informationen noch Telefonate gegeben. Die Vertreter von Ditib-Nord hatten die SPD-Politikerin zunächst vor möglichen Sicherheitsrisiken gewarnt – wohl in der Hoffnung sie würde deshalb von sich aus absagen. Özoguz soll jedoch erklärt haben, sie wolle trotzdem kommen und zwar mit Personenschutz. Dann folgte die endgültige Ausladung. Die Absage soll dem Vernehmen nach von der Kölner Ditib-Zentrale angeordnet worden sein. Dort war am Donnerstag niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel nannte den Vorfall „unerhört“. Die Sicherheitsbedenken seien aus seiner Sicht vorgeschoben. Der SPD-Vize sagte: „Ditib muss aufpassen, nicht als verlängerter Arm Erdogans wahrgenommen zu werden.“ (dpa)