"Der Deal muss sicher sein, um Frieden zu bringen"

Nachrichten-Artikel vom 16.09.2015 02:04 Der US-Kongress kann den Iran-Atomdeal nicht mehr stoppen. Doch er bleibt umstritten. Nicht zuletzt wegen vertraulicher Zusatzverträge. Auch Unionsfraktionsvize Franz Josef Jung fordert Klarheit. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article146452890/Der-Deal-muss-sicher-sein-um-Frieden-zu-bringen.html

Chef der Münchner Sicherheitskonferenz: Ischinger fordert "militärische Handlungsoptionen" für Syrien

SPIEGEL ONLINE, 15.09.2015

Abwehrschritte und eine diplomatische Großoffensive: Der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz fordert eine Syrien-Strategie mit „glaubwürdigen militärischen Handlungsoptionen“. Den Nahen Osten wähnt Ischinger kurz vor einer „Groß-Explosion“.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-ischinger-fordert-militaerische-handlungsoptionen-a-1052944.html

Kommentar: Diese Aussage ist wenig durchdacht. Wir ziehen gerade unsere Truppen aus Afghanistan ab und schaffen so Platz für Taliban und den IS, anstatt ihn dort zu bekämpfen. Und nun ein neues militärisches Engagement in einem Bereich, deren Kultur der unsrigen völlig fremd ist. Und auf welcher Seite sollen wir stehen? Die von Assad, der Giftgas eingesetzt hat und mit Faßbomben Kriegsverbrechen gegen die eigene Bevölkerung begeht? Auf Seiten der anderen Seite, bei der IS? Eine dritte Partei gibt es kaum noch, denn die relativ gemäßigte freie syrische Armee hat dank ausgebliebener Hilfe der freien Welt nahezu  aufgehört zu existieren. Der Westen wollte sich ja mal wieder aus einem Konflikt heraus halten. Auch hier gilt: Pazifismus tötet.

Der Konflikt muss ausbrennen wie der 30-jährige Krieg,  so hart und brutal es sich anhört. Nur wenn alle wesentlichen Kriegsparteien verstanden haben, das es mit Gewalt nicht geht, wo Gewalt hinführt, wird der Kampf enden.
Und eines haben die Araber seit 1948 gezeigt, auch wenn sie nur verlieren und nichts gewinnen, wie in den Kriegen gegen Israel,  Einsicht und Vernunft ist keine arabische Fähigkeit. Nur Emotionen zählen, nur Gewalt. Aufbauen, mit einander Leben, anderen das Recht auf Existenz lassen, so wie wir es in Westeuropa seit 1945 vorleben, ist nicht die Sache der Araber.

Und in diesen Pulverkessel deutsche Soldaten schicken? Das lehne ich ab!   

Bürgerkrieg: Nachrichtenagentur meldet russische Panzerpräsenz in Syrien

SPIEGEL ONLINE, 14.09.2015

 

Die Anzeichen mehren sich, dass Russland eine Militärbasis im Westen Syriens ausbaut. Laut Medienberichten hat Moskau nun auch Panzer geschickt.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-russland-bringt-offenbar-panzer-in-stellung-a-1052910.html

Turgutlu, eine Stadt voller Märtyrer

Nachrichten-Artikel vom 14.09.2015 15:50 Hunderte Menschen sterben im Kampf zwischen dem türkischen Militär und der kurdischen PKK. Steht das Land vor einem Bürgerkrieg? Antworten aus einer Stadt, welche die Türkei im Kleinen verkörpert. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article146385409/Turgutlu-eine-Stadt-voller-Maertyrer.html

Afghanistan: Taliban sichern Vormachtstellung im Süden

Do, 10. Sep. 2015
Aachener Nachrichten – Stadt / AN Politik / Seite 4

Afghanistan: Taliban sichern Vormachtstellung im Süden

Rebellen haben Kontrolle über einen großen Teil der Unruheprovinz Helmand. Regierungstruppen geraten vielfach in die Defensive.

Von Subel Bhandari
und Mohammad Jawad

Kabul. Der Bezirksgouverneur von Musa Kala, Mohammad Sharif Khan, hatte seit Monaten Angst, dass seine Region in die Hände der Taliban fallen könnte. Im Mai wurde klar, dass die Taliban bereits drei Viertel des Bezirks in der südafghanischen Provinz Helmand kontrollierten. Im Sitz der Bezirksregierung, der gleichnamigen Stadt Musa Kala, gab es keine Beamten mehr. „Die Taliban haben eine bessere Ausrüstung als die Polizei. Wir haben viele Polizisten verloren. Im Sommer sind jede Woche ein oder zwei Polizeikontrollpunkte gefallen,“ sagte Khan.

Nach dem Fall von Musa Kala am 26. August floh Khan in die Provinzhauptstadt Lashkar Gah. Nach eigenen Angaben erhielt er keine Unterstützung von der Regierung, als Musa Kala fünf Tage lang belagert wurde. In ihrem 13-jährigen Kampfeinsatz hatten die Nato-geführten ausländischen Truppen ihre größten Verluste in Helmand erlitten. Seit Januar haben die afghanischen Sicherheitskräfte nach und nach die meisten der sechs Bezirke Nordhelmands an die Taliban verloren. Die Rebellen versuchen, ihr strategisches Zentrum in von ihnen kontrollierte, abgelegene Gegenden von Nordhelmand zu verlagern, vermuten afghanische und Nato-Beamte.

Der Bezirk Sangin fiel im März. Die afghanischen Sicherheitskräfte hatten nach einer siebenwöchigen Offensive den Sieg erklärt, aber die Taliban kehrten noch in derselben Woche zurück. In den folgenden Monaten fielen auch die Bezirke Gereshk und Naswad. „Musa Kala, Nawsad und Baghran sind jetzt alle unter der Kontrolle der Taliban,“ sagt Madschid Akhundsada von der Provinzregierung in Helmand.

„Es scheint, die Taliban versuchen in dieser Kampfsaison, ein größeres zusammenhängendes Gebiet zu erobern, besonders in Nordhelmand,“ sagt Graeme Smith, Afghanistanexperte der International Crisis Group (ICG). „Das wird den Taliban ermöglichen, sich als legitime Macht darzustellen.“ Für die Regierung werde es schwierig, die Provinzhauptstadt zu halten, meint auch ein Nato-Mitarbeiter.

Seit dem 22. August werde Musa Kala vom US-Militär bombardiert, sagt General Philip Breedlove, oberster Befehlshaber der Nato-Truppen in Europa. Hadschi Abdul Rasak, ein Stammesältester aus Musa Kala berichtet: „Der Bezirk ist die letzten beiden Wochen lang bombardiert worden. 150 Menschen starben, mehr als 200 wurden verletzt.“ Laut der Lokalpolitikerin Nasima Niasi sind schon mindestens 600 Familien von den Kämpfen vertrieben worden. „Die genaue Situation in Musa Kala kennen wir nicht, weil es nicht zugänglich ist, und Handys nicht funktionieren,“ sagt Niasi.

Razia Baluch vom Provinzrat sagt, dass sich eine große Zahl von Talibantruppen in den nördlichen Bezirken gesammelt hätten – mit genug Waffen und Munition, um monatelang weiter zu kämpfen. Die südlichen Ebenen und die Provinzhauptstadt seien gefährdet, wenn die Regierung Nordhelmand nicht zurückgewinnt. Das afghanische Militär hat 32 000 Soldaten in die Provinz entsandt, das sind rund 10 Prozent aller Truppen.

Experten zufolge konzentrieren sich die Guerillakämpfer auf diese Region, um den Drogenhandel zu kontrollieren. Helmand ist das Zentrum der Opiumproduktion. Ein Großteil von Anbau und Produktion findet im Norden statt.

Kommentar: Und hier liegen die Wurzeln der Flüchtlingswelle. Schuld sind auch diejenigen, die unbedingt für den Abzug aus Afghanistan waren. Pazifismus tötet!

Syrien-Krieg: Russische Militärbewegungen irritieren USA

SPIEGEL ONLINE, 10.09.2015

 

Was treibt Russland da in Syrien? Seit Tagen ist von Flugzeugtransporten die Rede, Panzerlandeschiffe sollen angekommen sein. Die USA zeigen sich besorgt – der Kreml spottet dagegen über eine „merkwürdige Hysterie“.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-usa-tief-beunruhigt-ueber-russische-truppentransporte-a-1052213.html

Russland bringt laut USA Truppen nach Syrien

Nachrichten-Artikel vom 10.09.2015 06:45 „Häufiger als üblich“ nähmen russische Transportflieger Kurs auf Syrien, mit Truppen sowie Fahrzeugen an Bord. Das habe eine Auswertung von Satellitenbildern ergeben, heißt es seitens der USA. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article146235067/Russland-bringt-laut-USA-Truppen-nach-Syrien.html

Angriff im Sandsturm: Islamisten erobern Militärflughafen in Idlib

SPIEGEL ONLINE, 09.09.2015

 

Al-Qaida und andere islamistische Milizen haben die letzte Basis der syrischen Armee in der Provinz Idlib eingenommen. Für den Angriff nutzten sie einen schweren Sandsturm aus.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-islamisten-erobern-militaerflughafen-in-idlib-a-1052137.html

"Wir wollen keine Operationen, wir wollen Massaker"

Nachrichten-Artikel vom 09.09.2015 07:00 Anhänger der Regierungspartei AKP versuchen zum zweiten Mal in Folge, das Gebäude der Zeitung „Hürriyet“ zu stürmen. Im ganzen Land werden Büros der prokurdischen HDP angegriffen und teils angezündet. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article146176146/Wir-wollen-keine-Operationen-wir-wollen-Massaker.html

Kommentar: Die Türkei auf dem direkten bewußten Weg in den Bürgerkrieg. Es lebe Erdogan?