Nachrichten-Artikel vom 01.09.2015 17:55 Laut israelischen Berichten sollen bald Tausende russische Soldaten in Syrien für Baschar al-Assad kämpfen. Experten haben Zweifel, sprechen aber trotzdem von einem Gezeitenwechsel im Bürgerkrieg. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article145895735/Kaempfen-russische-Soldaten-bald-fuer-Assads-Regime.html
Proteste im Libanon: "Es reicht!"
SPIEGEL ONLINE, 29.08.2015
Zehntausende demonstrieren in Beirut gegen die Regierung. Seit Jahren werden immer wieder die Wahlen verschoben. Nun reicht es den Libanesen – mit den Müllbergen, der Korruption und der Missachtung der Demokratie.
Aus Beirut berichtet Raniah Salloum
Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/proteste-im-libanon-zehntausende-fordern-neuwahlen-a-1050535.html
Barenboim ist im Iran nicht willkommen
Sa, 29. Aug. 2015
Aachener Nachrichten – Stadt / Kultur / Seite 11
Barenboim ist im Iran nicht willkommen
Teheran will sein Konzert im Land nicht zulassen – weil der Dirigent israelischer Staatsbürger ist
Von Farshid Motahari
und Esteban Engel
Teheran/Berlin. Rückschlag für Daniel Barenboims Kulturdiplomatie: Weil der Stardirigent und Pianist israelischer Staatsbürger ist, hat die iranische Regierung einen möglichen Auftritt Barenboims mit der Staatskapelle Berlin in Teheran abgesagt. „Der Iran erkennt das zionistische Regime (Israel) nicht an und wird auch nicht mit Künstlern dieses Regimes zusammenarbeiten“, sagte ein Sprecher des iranischen Kultusministeriums am Freitag. Sobald das Ministerium erfahren habe, dass der Dirigent des geplanten Konzerts ein israelischer Staatsbürger sei, sei das Konzert vom Minister selbst abgesagt worden. Teheran habe über diese Planungen nichts gewusst. Der Vorschlag für das Konzert in Teheran sei von der Berliner Staatskapelle selbst gekommen.
Barenboim äußerte sich zunächst nicht zu der neuen Entwicklung. Der in Argentinien geborene Dirigent, der neben dem israelischen auch einen palästinensischen Pass besitzt, hatte am Donnerstag Gespräche mit dem Iran bestätigt und erklärt, dass das Konzert unter Schirmherrschaft von Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) stehen solle. Steinmeier will Mitte Oktober Teheran besuchen.
Die israelische Regierung und das Simon Wiesenthal Zentrum hatten gegen die Konzertpläne protestiert. Die Organisation warf Barenboim vor, das iranische Regime „weißwaschen“ zu wollen.
Beobachter in Teheran bezweifeln, dass keiner im Kultusministerium gewusst habe, wer Chef der Staatskapelle sei. Unwahrscheinlich sei auch, dass das iranische Außenministerium über Steinmeiers Schirmherrschaft nicht informiert gewesen sei.
Der Iran erkennt Israel nicht an, und Ex-Präsident Mahmud Ahmadinedschad hatte sogar die „Ausradierung“ Israels von der Karte des Nahen Osten gefordert. Auch den Holocaust hatte Ahmadinedschad als „Märchen“ bezeichnet und sogar im Dezember 2006 eine Anti-Holocaust-Konferenz veranstaltet.
Präsident Hassan Ruhani hat sich nach seinem Amtsantritt im August 2013 von der antisemitischen Rhetorik seines Vorgängers distanziert. Den Holocaust verurteilte er als eine historische Tragödie. Das Konzert mit Barenboim wäre daher, so meinen Beobachter, eine Bestätigung dafür, dass Ruhani zwar auch gegen Israels Nahost-Politik sei, nicht aber gegen die Juden.
Barenboim ist allerdings nicht, wie das iranische Kulturministerium unterstellte, ein regierungsfreundlicher Musiker, sondern vielmehr lautstarker Kritiker der israelischen Siedlungspolitik. Der Dirigent hat sich immer wieder für eine Aussöhnung zwischen Israelis und Arabern ausgesprochen.
Mit europäischen Musikern reiste er 2011 zu einem Konzert nach Gaza. Gemeinsam mit dem palästinensisch-amerikanischen Literaturwissenschaftler Edward Said gründete er das West-Eastern Divan Orchestra, dem arabische, israelische und spanische Musiker angehören. (dpa)
Kommentar: Das ist der Iran, gegen den man nun die Sanktionen aufheben will, damit er angeblich keinen Atombombe mehr baut.
Polizei nimmt Türke nach Bangkok-Attentat fest
Nachrichten-Artikel vom 29.08.2015 11:54 Zwei Wochen nach dem verheerenden Bombenanschlag im Zentrum der Hauptstadt Bangkok hat die thailändische Polizei einen ausländischen Verdächtigen festgenommen. Es soll ein 28 Jahre alter Türke sein. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article145771514/Polizei-nimmt-Tuerke-nach-Bangkok-Attentat-fest.html
Georgien wirft Russland schleichende Annexion vor
Nachrichten-Artikel vom 28.08.2015 17:12 Russland baut seinen Einfluss im Kaukasus aus. Georgien versucht sich durch eine enge Anbindung an Europa zu schützen. Ein militärisches Trainingszentrum der Nato ist ein Signal an Moskau. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article145751605/Georgien-wirft-Russland-schleichende-Annexion-vor.html
Syrer schreiben Liebesbekundungen an Angela Merkel
Nachrichten-Artikel vom 27.08.2015 17:06 Deutschland schickt syrische Flüchtlinge nicht mehr in andere europäische Länder zurück. Viele bedanken sich deswegen direkt bei Angela Merkel – und machen sich auf den Weg in die Bundesrepublik. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article145717419/Syrer-schreiben-Liebesbekundungen-an-Angela-Merkel.html
Kommentar: Das ist der falsche Weg, Frau Merkel! Wie wenig sich große Teile der dortigen Bevölkerung integrieren lassen, sieht man an den Arabischen Clans, die vor 30 Jahren aus dem Libanon nach Deutschland kamen.
Israel und die Beziehungen zu den Kurden
Israel zerstört Hamas Waffen Fabrik als Antwort auf Raketenbeschuß
Israel strikes Hamas weapons plant in retaliation for rocket fire
Kommentar: Da man ja in Deutschland nur über Israel berichtet, wenn es sich wehrt, hier mal den Anfang der Geschichte. Die Hamas ist der Angreifer, nicht Israel!
Zwei 14-Jährige versuchen, Kiosk auszurauben
Do, 27. Aug. 2015
Aachener Nachrichten – Stadt / Region AN Titel / Seite 9
Zwei 14-Jährige versuchen, Kiosk auszurauben
Aachen. Zwei Jugendliche haben am Dienstagnachmittag versucht, in Aachen einen Kiosk zu überfallen. Wie die Polizei gestern mitteilte, hätten die beiden 14-Jährigen die Verkäuferin mit einer Pistole bedroht und Geld verlangt. Bekommen hätten sie aber nichts. Ohne Beute seien die beiden dann geflüchtet. Die Polizei leitete sofort eine Fahndung und fand die beiden Täter wenig später. Sie wurden vorläufig festgenommen. Bei der Durchsuchung der Jungen fand die Polizei eine Schreckschusspistole. Das Aachener Amtsgericht erließ gestern Nachmittag gegen einen der beiden Täter einen Haftbefehl, wie die Aachener Staatsanwaltschaft auf Anfrage unserer Zeitung erklärte. Der Grund sei, dass er keinen festen Wohnsitz in Deutschland habe und daher Fluchtgefahr bestehe. (red)
Gabriel gegen Ausländerhasser: Das "Pack"-Problem
SPIEGEL ONLINE, 27.08.2015
Wer die Menschenwürde verteidigen will, darf sie niemandem absprechen – auch nicht den Fremdenfeinden unter uns.
Ein Kommentar von Stefan Berg
Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-das-pack-problem-kommentar-a-1049965.html