Rheinmetall will Waffen in der Türkei bauen lassen

Nachrichten-Artikel vom 07.05.2015 12:23 Der deutsche Rüstungskonzern plant ein Joint Venture in der Türkei. Dort sollen unter anderem Waffensysteme und Munition produziert werden. Zudem sucht Rheinmetall einen Partner zum Panzerbau. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/wirtschaft/article140606104/Rheinmetall-will-Waffen-in-der-Tuerkei-bauen-lassen.html

Kommentar: Die Türkei unterstützt offen die Hamas. Zudem bestehen massive Spannungen zu Israel. Dieses Joint Venture entspricht nicht den deutschen Sicherheitsinteressen!

Was fest steht und was noch unklar ist

Do, 7. Mai. 2015
Aachener Nachrichten – Stadt / Blickpunkt / Seite 2

Was fest steht und was noch unklar ist

Von Suchmerkmalen und Ablehnungslisten: In der Spionageaffäre ist bisher wenig belegt

Von Jörg Blank

Berlin. In der Spionageaffäre ist bisher wenig belegt, viel ist Vermutung. Ein Überblick:

Das steht fest: An der früher vom US-Geheimdienst National Security Agency (NSA) betriebenen BND-Abhörstation im bayerischen Bad Aibling wird nach Angaben des deutschen Auslandsgeheimdienstes internationale Satellitenkommunikation überwacht. Der Bundesnachrichtendienst (BND) nennt als Ziele Krisenregionen wie Afghanistan oder Somalia, wo auch deutsche Soldaten im Einsatz sind und geschützt werden sollen.

Nach einer Vereinbarung aus dem Jahr 2002 übermitteln die Amerikaner dem BND Suchmerkmale (sogenannte Selektoren), nach denen die Datenströme durchsucht werden. Das können E-Mail-Adressen, IP-Adressen von Computern oder Telefonnummern sein, aber auch Suchbegriffe. Ursprünglich war die Kooperation nach den Anschlägen vom 11. September 2001 zur Terrorbekämpfung gedacht.

Zusammenarbeit mit der NSA ist deutschen Spionen nur erlaubt, wenn sie sicherstellen, dass die Rechte deutscher Bürger sowie deutsche und europäische Interessen nicht verletzt werden. Der BND darf weder EU-Partnerländer noch EU-Institutionen ausspionieren. Der BND hat seit 2008 aus diesem Grund etwa 40 000 der übermittelten Suchmerkmale aussortiert. Mindestens 2000 davon kamen bei einer Prüfung zusammen, die nach Veröffentlichungen des ehemaligen NSA-Mitarbeiters Edward Snowden angeordnet wurde.

Das ist unklar: Laut „Spiegel“ sollen vom BND 2013 zunächst 12 000 Selektoren entdeckt worden sein, die in der aktiven Suche eingespeist waren. Demnach zielten sie auf Diplomaten, Behörden und Regierungen in Europa ab. Offiziell bestätigt ist dies jedoch noch nicht. Auch die Liste der abgelehnten Suchbegriffe ist selbst den für die BND-Kontrolle zuständigen Abgeordneten nicht bekannt.

Unklar ist auch, ob die während der Datenschnüffelei eingesetzten Suchmerkmale Ergebnisse gebracht haben – und ob diese an die NSA übermittelt wurden. Kritiker mutmaßen, der BND habe sich zum willfährigen Handlanger der NSA gemacht – dessen Präsident Gerhard Schindler hat dies jedoch als Unterstellung zurückgewiesen.

Ebenso unklar ist, ob französische Spitzenbeamte und die EU-Kommission tatsächlich ausspioniert wurden.

Zudem steht der Verdacht im Raum, der BND habe Beihilfe zur Wirtschaftsspionage geleistet (siehe Kasten). Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat laut Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) den Verdacht ihm gegenüber verneint.

Generalbundesanwalt will Infos vom Kanzleramt

Generalbundesanwalt Harald Range will Informationen vom Bundeskanzleramt. Er habe ein Erkenntnisersuchen ans Kanzleramt gestellt, sagte Range nach Teilnehmerangaben gestern im Rechtsausschuss des Bundestags. Dabei gehe es um die Listen aussortierter Suchkriterien des US-Geheimdienstes NSA für Datenausspähungen des BND. Als möglicher Straftatbestand komme staatlich gelenkte Wirtschaftsspionage infrage.

Auf der Liste von 2000 NSA-Spionagezielen, die der BND 2013 nach den Enthüllungen durch Edward Snowdon aussortiert hat, steht angeblich kein Unternehmen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur gestern nach einer Sitzung der Geheimdienstkontrolleure des Bundestages. Das könnte ein Hinweis dafür sein, dass das Ausmaß von möglicher Wirtschaftsspionage durch den US-Geheimdienst NSA mit Hilfe des BND geringer war als befürchtet.

Flug MH17: Russischer Bericht räumt Abschuss durch Buk-Rakete ein

SPIEGEL ONLINE, 06.05.2015

Lange hat der Kreml behauptet, ukrainische Kampfjets hätten die MH17-Maschine abgeschossen. Nun sind die Gegenbeweise erdrückend und Moskau lenkt ein – zumindest ein wenig.

Von Benjamin Bidder, Moskau

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/mh17-abschuss-durch-buk-rakete-laut-russischer-zeitung-a-1032435.html

"Die Russen testen, wie weit sie gehen können"

Nachrichten-Artikel vom 06.05.2015 21:12 Wer in Moskau Gehör finden will, muss hart auftreten. Davon ist Tiflis‘ Außenministerin Tamar Berutschaschwili überzeugt. Und rät deshalb im Umgang mit dem Kreml von falscher Zurückhaltung ab. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article140591746/Die-Russen-testen-wie-weit-sie-gehen-koennen.html

G36-Kritiker sollten offenbar ausgespäht werden

Nachrichten-Artikel vom 06.05.2015 21:34 In Absprache mit Heckler & Koch soll das Verteidigungsministerium versucht haben, Berichte über das G36-Problemgewehr zu verhindern. Dazu habe man den Militärischen Abschirmdienst einschalten wollen. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article140592442/G36-Kritiker-sollten-offenbar-ausgespaeht-werden.html

Putin lässt Panzer rollen und spricht vom "Siegervolk"

Nachrichten-Artikel vom 06.05.2015 19:51 Russland nutzt das Jubiläum des Weltkriegsendes für politische Propaganda. Am „Tag des Sieges“ inszeniert sich Russland als militärische Großmacht mit der größten Parade der russischen Geschichte. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article140591727/Putin-laesst-Panzer-rollen-und-spricht-vom-Siegervolk.html

Unterwasser-Objekte, Kampfflieger, Drohungen: Skandinaviens Angst vor Russland

SPIEGEL ONLINE, 06.05.2015

Mysteriöse Objekte vor den Küsten, Flugzeuge über den Ländern, Provokationen aus Moskau: In den nordischen Staaten wächst die Furcht vor russischen Aggressionen. Man plant eine gemeinsame Abschreckungsstrategie.

Von Anna Reimann

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/skandinavien-angst-vor-russischen-aggressionen-a-1031984.html

Neuer US-Generalstabschef Dunford: Amerikas oberster Krieger

SPIEGEL ONLINE, 06.05.2015

Russland abschrecken, den IS bekämpfen, den Afghanistan-Abzug managen:

Amerikas kommender Generalstabschef Joseph Dunford hat viel vor. Wer ist der Mann?

Von Sebastian Fischer, Washington

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/us-generalstabschef-dunford-obamas-neuer-militaerberater-a-1032282.html

Vergewaltigung, Trophäenjagd – Verbrechen der GIs

Nachrichten-Artikel vom 05.05.2015 09:02 Während die Kriegsverbrechen der Roten Armee 1945 gut dokumentiert wurden, sind die brutalen Übergriffe amerikanischer Soldaten kaum bekannt. Eine ZDF-Reportage lüftet dunkle Geheimnisse. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article140502095/Vergewaltigung-Trophaeenjagd-Verbrechen-der-GIs.html

Wie Südafrikas Söldner Boko Haram besiegen

Nachrichten-Artikel vom 05.05.2015 22:50 Nigerias Armee lässt sich für die jüngsten Erfolge gegen die Terrororganisation Boko Haram feiern. Südafrikanische Söldner, die einst die Apartheid verteidigten, haben daran aber erheblichen Anteil. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article140541093/Wie-Suedafrikas-Soeldner-Boko-Haram-besiegen.html