Bizarre Lüge vom ukrainischen Hitler-Geldschein

Nachrichten-Artikel vom 04.03.2015 16:28 Moskauer Medien denunzieren die Ukraine als Faschistenstaat. Dafür ist ihnen jeder Trick recht. Im Fernsehen wurde berichtet, das Land plane, Adolf Hitler auf einer seiner Banknoten zu zeigen. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/kultur/medien/article138068737/Bizarre-Luege-vom-ukrainischen-Hitler-Geldschein.html

Radikale Imame wollten Gefängnisse unterwandern

Mi, 4. Mär. 2015
Aachener Nachrichten – Stadt / Region AN Titel / Seite 9

Radikale Imame wollten Gefängnisse unterwandern

Drei muslimische Geistliche hatten sich als ehrenamtliche Seelsorger beworben. NRW sucht nun hauptberufliche Imame für die JVA.

Von Johannes Nitschmann

Düsseldorf. Radikale Imame haben offenbar versucht, die Gefängnisseelsorge in Nordrhein-Westfalen zu unterwandern. Die Justizvollzugsanstalt (JVA) Rheinbach bei Bonn habe in kurzen Zeitabständen drei muslimische Geistliche wegen Salafismus-Verdachts als ehrenamtliche Häftlingsbetreuer abgelehnt, erklärte NRW-Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) gestern in Düsseldorf. Beim Verfassungsschutz seien die drei Imame wegen islamistischer Bestrebungen aufgefallen.

Laut Kutschaty sind derzeit in 30 von 36 Haftanstalten in NRW annähernd 100 Imame und Hodschas als ehrenamtliche Gefängnisseelsorger tätig. Diese Geistlichen seien alle vom Verfassungsschutz überprüft worden. 18 Prozent der 15 750 Häftlinge bekennen sich zum Islam.

Derzeit gebe es keine Erkenntnisse, dass sich Gefangene im nordrhein-westfälischen Strafvollzug „gewissermaßen zusammenrotten, um islamistische Ziele zu verfolgen“, sagte Kutschaty. Bis heute hätten die zuständigen Sicherheitsbehörden „keine Belege“ dafür, dass sich Häftlinge in NRW-Gefängnissen radikalisiert und der salafistischen Szene angeschlossen hätten. Häftlinge, die unter Islamismus-Verdacht stünden, würden sofort voneinander getrennt, versicherte der Justizminister. Auch Begegnungen auf dem Freistundenhof würden von den Anstaltsleitungen unterbunden.

Opposition fordert Konzepte

Die CDU-Opposition warf der rot-grünen Landesregierung vor, die Salafismus-Gefahr in den Haftanstalten „vollkommen unterschätzt“ zu haben. Beim Thema „Islamisten im Strafvollzug“ sei der Justizminister „in massiver Erklärungsnot“, sagte der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Peter Biesenbach. „Operative Hektik“ ersetze keine Konzepte.

Kutschaty verwies darauf, dass die Landesregierung derzeit mit den muslimischen Verbänden im Gespräch sei, um die Voraussetzungen für die Einstellung hauptamtlicher muslimischer Gefängnisseelsorger zu prüfen. Dabei müsse sichergestellt werden, dass die religiöse Betreuung muslimischer Häftlinge auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung erfolge. Möglicherweise könne die Auswahl der Imame über einen Beirat erfolgen, dem Vertreter der Muslime und des Landes angehörten.

Der Justizminister trat zudem dafür ein, den Salafismus wissenschaftlich zu erforschen. Das Land werde unter Einbindung von Islamwissenschaftlern ein Forschungsprojekt zur Prävention von Radikalisierung in Haftanstalten starten. Dabei sollen Möglichkeiten gefunden werden, auf radikalisierte Häftlinge einzuwirken. Es sollten auch Erkenntnisse gewonnen werden, wie die religiöse Radikalisierung von Gefangenen verhindert werden könne.

Zudem kündigte Kutschaty an, den Anteil der Migranten im Justizvollzugsdienst erhöhen zu wollen. „Wer fremde Sprachen spricht und andere Kulturen besser versteht, kann frühzeitig Entwicklungen erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten.“ Er freue sich über Bewerber mit Zuwanderungsgeschichte und lade sie ausdrücklich ein, sich persönlich bei der Justiz einzubringen.

NRW: Zahl der antisemitischen Straftaten steigt

Mi, 4. Mär. 2015
Aachener Nachrichten – Stadt / Titel Aachen / Seite 1

NRW: Zahl der antisemitischen Straftaten steigt

Düsseldorf. Antisemitische Straftaten sind in den letzten Jahren in Nordrhein-Westfalen deutlich an- gestiegen. Wie NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD)gestern in einer Antwort auf eine Anfrage der Piraten-Fraktion mitteilte, wurden im letzten Jahr landesweit 349 Straftaten verübt, die sich gegen Menschen jüdischen Glaubens oder gegen Synagogen richteten. 2013 waren 221 solcher Straftaten registriert worden. Darüber hinaus registrierten die Sicherheitsbehörden im letzten Jahr 144 Strafdelikte mit religiösen Hintergründen. Diese Taten galten insbesondere muslimischen Personen und Einrichtungen. Im Jahre 2005 waren lediglich 64 anti-religiöse Straftaten registriert worden. (jn)

Edathy räumt Fehler ein und zahlt 5000 Euro

Di, 3. Mär. 2015
Aachener Nachrichten – Stadt / AN Politik / Seite 4

Edathy räumt Fehler ein und zahlt 5000 Euro

Verfahren gegen den früheren SPD-Abgeordneten wird gegen eine Geldauflage eingestellt. „Schuldfeststellung ausdrücklich nicht getroffen.“

Von Söne Möhl
und Marco Hadem

Verden. Sebastian Edathy ist frei. Zumindest juristisch. Keine 30 Minuten dauert es, bis der Kinderporno-Prozess am Landgericht Verden nach zwei Verhandlungstagen zu Ende ist. „Die Vorwürfe treffen zu“, lässt Edathy um kurz nach 10 Uhr über seinen Anwalt Christian Noll verkünden. „Ich habe eingesehen, dass ich einen Fehler begangen habe. Ich habe dazu lange gebraucht.“ Während Noll die Erklärung verliest, ist es mucksmäuschenstill im Saal.

Unter den Zuhörern sorgen die Worte für Überraschung und Gemurmel. Dagegen wirkt Oberstaatsanwalt Thomas Klinge nur zufrieden. Kein Wunder, denn der Text ist mit ihm abgesprochen. Seine Sprecherin Kathrin Söfker wird später sagen, dass es der Staatsanwaltschaft nie um ein Schuldeingeständnis zum eigenen Vorteil oder zu Edathys Nachteil gegangen sei, sondern darum, Rechtssicherheit zu erhalten – auch mit Blick auf die Beseitigung des öffentlichen Interesses an einer Strafverfolgung.

Sorgenfalten und Saalverweis

Genau dieses Interesse bereitet Edathy kurz zuvor aber noch einmal Sorgenfalten. Eine Besucherin fordert bis zu ihrem Saalverweis lautstark eine Fortsetzung der Ermittlungen und will sogar eine Prämie von 1500 Euro zum Auffinden von Edathys als gestohlen gemeldeten Laptop aussetzen. Doch Richter Jürgen Seifert weist den Antrag wegen formaler Fehler ab.

„Ich habe die in der Anklageschrift genannten Punkte, die CD und den Bildband in meinem Besitz gehabt. Das gleiche gilt auch für die Logdateien. Ich habe sie heruntergeladen und geöffnet, ich kenne die Inhalte“, verliest Noll weitere Worte im Namen des Ex-SPD-Spitzenpolitikers. Vor einer Woche hatte Klinge sie an gleicher Stelle beim Prozessauftakt von Edathy eingefordert, wenn dieser die Zustimmung zur Einstellung haben wolle.

Jetzt, da Edathys Worte auf dem Tisch liegen, sind plötzlich alle zufrieden. Noll, weil er seinem Mandanten eine Verurteilung ersparen konnte. Klinge, weil er seiner viel gescholtenen Behörde zumindest ein kleines Erfolgserlebnis mit nach Hannover zurückbringt. Das Gericht, weil es aus dem vollen Terminkalender zumindest einen zeitraubenden Prozess streichen kann. Und natürlich Edathy.

Taktik der Verteidigung

Aber was ist mit Edathy geschehen? Outet er sich nun doch öffentlich als Pädophiler? Nolls Antworten auf diese Fragen klären etwas auf: „Er hat sich zu dem Inhalt der Dateien nicht geäußert. Es hat also insbesondere nicht eingeräumt, kinder- und jugendpornografische Dateien besessen zu haben“, sagt der Anwalt. Die Fortsetzung des Prozesses wäre aber unverhältnismäßig gewesen. Edathy habe sich daher entschlossen, dem zuzustimmen.

Damit wird die Taktik der Verteidigung klar. Nicht etwa Reue oder ein Schuldverständnis bei Edathy waren Grundlage für die Formulierung, sondern die Absicht und Überzeugungskraft des Anwalts, das Verfahren um jeden Preis abkürzen zu wollen. Edathy war es sichtbar unangenehm, wenn detaillierter über die Vorwürfe gesprochen wurde. „Die Strafe ist nicht das Hauptproblem für den Beschuldigten. Das Verfahren ist es“, meinte die Frankfurter Strafverteidigerin Eva Dannenfeldt schon vor Monaten.

Edathy hat damit sein Minimalziel erreicht. Nach der monatelangen Berichterstattung zu dem Fall mitsamt Vorverurteilungen wird sich der 45-Jährige nicht die Illusion gemacht haben, seinen zerstörten Ruf vor Gericht wiederherstellen zu können. Nun aber kann er juristisch wasserfest behaupten: Sein Verfahren sei ohne Verurteilung eingestellt worden: „Eine Schuldfeststellung ist damit ausdrücklich nicht getroffen worden.“

Der Gerichtsfall Edathy dürfte damit abgeschlossen sein – offiziell wird dies aber erst rechtskräftig, wenn er die 5000 Euro Geldauflage an den Kinderschutzbund überwiesen hat.

Atomstreit: Iran lehnt Obamas Zehnjahresfrist ab

SPIEGEL ONLINE, 03.03.2015

Eine zentrale Forderung von US-Präsident Obama bei den Atom-Verhandlungen lautet: Iran soll sein Atomprogramm zehn Jahre lang einfrieren. Doch Teheran stemmt sich gegen die Bedingung.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/atom-streit-iran-lehnt-obamas-zehnjahresfrist-forderung-ab-a-1021520.html

Gaza-Krieg: Palästinenser klagen gegen Israel beim Internationalen Strafgerichtshof

SPIEGEL ONLINE, 02.03.2015

Wegen des Gaza-Krieges und den Siedlungsaktivitäten wird sich Israel wohl vor dem Internationalen Strafgerichtshof verantworten müssen. Im April wollen die Palästinenser eine entsprechende Klage einreichen.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/internationaler-strafgerichtshof-palaestina-verklagt-israel-a-1021434.html

Auch US-Truppen verübten brutale Vergewaltigungen

Nachrichten-Artikel vom 02.03.2015 09:37 Hunderttausende Frauen wurden 1945 von Rotarmisten vergewaltigt. Aber auch viele GIs zwangen Deutsche zum Geschlechtsverkehr, zeigt die Historikerin Miriam Gebhardt. Doch ihre Zahlen überzeugen nicht. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article137972349/Auch-US-Truppen-veruebten-brutale-Vergewaltigungen.html

Die Akte der Nazi-Aufseherin Hilde Michnia

Nachrichten-Artikel vom 01.03.2015 09:05 Eine 93-jährige Nazi-Aufseherin wird angeklagt, verraten hat sie eine Nachbarin. Von Einsicht oder Reue ist nichts zu merken. Wie die Hamburger Staatsanwaltschaft ein NS-Verbrechen aufklären will. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/regionales/hamburg/article137935226/Die-Akte-der-Nazi-Aufseherin-Hilde-Michnia.html

US-Geheimdienstchef warnt: "Die Separatisten formieren sich neu"

SPIEGEL ONLINE, 27.02.2015

Er glaubt nicht an eine Waffenruhe in der Ukraine: US-Geheimdienstchef James Clapper rechnet damit, dass die prorussischen Rebellen im Frühjahr die ukrainische Hafenstadt Mariupol angreifen werden.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-us-geheimdienst-erwartet-angriff-auf-mariupol-a-1020779.html

Von der Leyen will Panzerbataillon aktivieren

Nachrichten-Artikel vom 27.02.2015 08:42 Die Drohgebärden Russlands haben die Sicherheitslage in Europa grundlegend verändert, findet Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Sie will deshalb ein neues Panzerbataillon aufstellen. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article137887818/Von-der-Leyen-will-Panzerbataillon-aktivieren.html