Polizei spricht Aufenthaltsverbot für junge Männer aus

Seit geraumer Zeit entwickelt sich der Jungfernstieg in der Hamburger Innenstadt zu einem Treffpunkt für Jugendliche. Da geht es nicht nur friedlich zu. Nun hat die Polizei zu einem drastischen Mittel gegriffen.

https://www.welt.de/regionales/hamburg/article174339660/Nach-Massenschlaegerei-Polizei-spricht-Aufenthaltsverbot-fuer-junge-Maenner-aus.html

Diese Feiglinge gingen auf einen Mann in Frauenkleidern los

Erst beleidigten sie den auffällig geschminkten Mann, dann schlug einer zu. Am Dienstag saßen drei junge Männer vor Gericht – und versteckten ihre Gesichter.

Nachts in der U2 kurz vor dem Bahnhof Bülowstraße. Ein Mann in Frauenkleidung und auffällig geschminkt will zur Arbeit.

Ihm gegenüber drei Jugendliche. Sie machen sich laut lustig über sein Aussehen. Es fallen homophobe Beleidigungen. Als der Mann aufsteht und zur Tür geht, folgen sie ihm. Einer holt an der Haltestange Schwung zu einem kräftigen Tritt gegen den Oberkörper des Opfers. Ein Zweiter stößt ihn auf den Bahnsteig, der Dritte sieht tatenlos zu.

https://www.bz-berlin.de/tatort/menschen-vor-gericht/diese-feiglinge-gingen-auf-einen-mann-in-frauenkleidern-los

Niedrigeres Wachstum, dafür höhere Militärausgaben

Interessanter Artikel der Aachener Nachrichten – Stadt

Niedrigeres Wachstum, dafür höhere Militärausgaben
Premierminister Li Keqiang stellt auf dem Volkskongress seine Pläne für die wirtschaftliche Transformation Chinas vor

Den Artikel finden Sie im ePaper unter:
https://epaper.zeitungsverlag-aachen.de/2.0/article/470658689b

06.03.2018

Niedrigeres Wachstum, dafür höhere Militärausgaben

Premierminister Li Keqiang stellt auf dem Volkskongress seine Pläne für die wirtschaftliche Transformation Chinas vor

Peking. Im Kampf gegen hohe Schulden und steigende Finanzrisiken will sich China in diesem Jahr mit einem etwas geringeren Wachstum zufrieden geben. Nach einem Zuwachs von 6,9 Prozent im Vorjahr soll die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt um „rund 6,5 Prozent“ zulegen, wie Ministerpräsident Li Keqiang in seinem Rechenschaftsbericht zum Auftakt des Volkskongresses gestern in Peking vorgab. Der Volkskongress ist das wichtigste politische Treffen des Jahres in China, das mit 16 Tagen ungewöhnlich lange dauert und erst am 20. März enden wird.

Li will vor allem gegen Risiken im Finanzsystem kämpfen und Schulden abbauen. Die Weltkonjunktur habe sich zwar verbessert, doch gebe es Unsicherheiten. „Die politischen Veränderungen in größeren Volkswirtschaften und ihre Nebenwirkungen schaffen Unsicherheiten. Protektionismus nimmt zu und geopolitische Risiken steigen“, sagte der Premier in einem Hinweis auf die härtere Gangart von US-Präsident Donald Trump in Handelsfragen.

Im Gegensatz zu Trump, der erst vor Tagen neue Strafzölle auf Stahl und Aluminium angekündigt hatte, stellte der chinesische Regierungschef vor den rund 3000 Delegierten des chinesischen Parlaments in der Großen Halle des Volkes zudem die Senkung von Abgaben für ausländische Firmen in Aussicht, die Waren nach China verkaufen.

Märkte weiter öffnen

Die Einfuhrzölle für Autos und „einige alltägliche Konsumgüter“ sollen demnach reduziert werden, kündigte Li Keqiang an. Außerdem erneuerte er das Versprechen der chinesischen Führung, die Märkte des Landes weiter zu öffnen – eine Ankündigung, die jedoch nach wie vor von Beobachtern mit Skepsis betrachtet wird.

Während viele ausländische Firmen ihre Bedingungen in China als immer schwieriger beschreiben, sprach der Premier davon, den chinesischen Markt für das Verarbeitende Gewerbe „komplett öffnen“ zu wollen. Zugänge in Sektoren wie Telekommunikation, Medizin, Altenpflege und Erziehung sollen verbessert werden.

Insgesamt sah der Premier Chinas Wirtschaft in einer „entscheidenden Phase der Transformation“. Das Land stehe vor „Risiken und Herausforderungen – einige vorhersehbar, andere nicht.“ Li Keqiang kündigte an, Überkapazitäten in der Kohle- und Stahlindustrie weiter reduzieren zu wollen. Hochverschuldete Staatsbetriebe würden abgewickelt. Weiter angekurbelt werden sollen dagegen Investitionen in neue Technologien. „Alle überholten Regeln und Vorschriften, die Innovation behindern, werden ohne Verzögerung geändert oder abgeschafft.“

Auch bei der Bekämpfung der ausufernden Schulden sollen laut Rechenschaftsbericht nun schnelle Fortschritte erzielt werden. Als Zeichen für den Sparwillen der Regierung soll das Haushaltsdefizit mit 2,6 Prozent der Wirtschaftsleistung um 0,4 Prozentpunkte niedriger ausfallen als im Vorjahr.

Auch die Gefahren durch die hohe Verschuldung der Kommunen müssten beseitigt werden. Provinzregierungen müssten die Verantwortung übernehmen, um mit ausstehenden Schulden umzugehen. „Es gibt noch viele Berge zu erklimmen, viele Schluchten zu überqueren“, sagte Li Keqiang. „Was wir tun müssen, ist sowohl die Symptome als auch die Ursachen anpacken und wirksame Maßnahmen ergreifen, die potenziellen Risiken zu entschärfen.“

In Finanzinstitutionen müssten die internen Risikokontrollen verschärft werden. Auch sollten die Vorschriften für Schattenbanken, Internetfinanzgeschäfte und Beteiligungsgesellschaften verbessert werden. „Die Grundlagen der chinesischen Wirtschaft bleiben gesund, und uns stehen viele Werkzeuge zur Verfügung“, versicherte der Premier. „Wir sind völlig in der Lage, systematische Risiken zu verhindern.“

Verteidigungsetat 128 Millionen

In den wachsenden Spannungen mit den USA und seinen Nachbarn steigert China seine Militärausgaben in diesem Jahr kräftig um 8,1 Prozent auf 1,1 Billionen Yuan (128 Millionen Euro). Experten schätzen, dass die tatsächlichen Ausgaben noch um 25 bis 50 Prozent höher liegen. Angesichts der „großen Veränderungen im nationalen Sicherheitsumfeld“ müssten die Streitkräfte gestärkt werden, sagte der Ministerpräsident. (dpa)

Von der Leyen will Afghanistan-Truppe aufstocken

Interessanter Artikel der Aachener Nachrichten – Stadt

Von der Leyen will Afghanistan-Truppe aufstocken
Ein Einsatz ohne Ende? Eigentlich sollten die Soldaten längst wieder in Deutschland sein. Nun rückt der Abzug in weite Ferne .

Den Artikel finden Sie im ePaper unter:
https://epaper.zeitungsverlag-aachen.de/2.0/article/0da2d4d204

06.03.2018

Von der Leyen will Afghanistan-Truppe aufstocken

Ein Einsatz ohne Ende? Eigentlich sollten die Soldaten längst wieder in Deutschland sein. Nun rückt der Abzug in weite Ferne .

Brüssel/Berlin. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) plant eine deutliche Ausweitung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur sollen sich künftig bis zu 1300 deutsche Soldaten an der Ausbildungsmission der Nato beteiligen. Das sind rund ein Drittel mehr als heute. Das aktuell gültige Bundestagsmandat erlaubt nur den Einsatz von 980 Soldaten. Derzeit sind 963 Soldaten dort stationiert.

Gründe für die Planungen von der Leyens sind das Wiedererstarken der radikalislamischen Taliban und die Ausbreitung der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Afghanistan. Die Nato-Staaten hatten sich deswegen bereits im vergangenen Jahr darauf geeinigt, künftig deutlich mehr Bündnistruppen für die Ausbildung afghanischer Sicherheitskräfte bereitzustellen. Insgesamt soll die Zahl der Soldaten von derzeit rund 13 000 auf knapp 16 000 steigen. Eine Rückkehr zu Kampfeinsätzen, die die Nato bis 2015 durchgeführt hatte, bleibt ausgeschlossen. Im Rahmen der Mission Resolute Support (RS) dürfen Nato-Soldaten nur trainieren, assistieren und beraten.

56 Bundeswehr-Soldaten sind in Afghanistan seit 2002 ums Leben gekommen – das macht die Mission zur verlustreichsten in der Geschichte der Truppe. Früher waren zeitweise mehr als 5000 deutsche Soldaten in Afghanistan im Einsatz. Die Bundeswehr hatte ihren Kampfeinsatz in Afghanistan 2013 beendet und ist nun noch zur Ausbildung und Beratung der afghanischen Streitkräfte im Land. Deutsche Soldaten dürfen nur zur Waffe greifen, um extreme Gefahr von sich und Verbündeten abzuwenden.

Die Sicherheitslage in Afghanistan hat sich deutlich verschlechtert. Die afghanischen Sicherheitskräfte sind überfordert – und die Nato-Ausbildungsmission gilt als zu klein. Wegen der anhaltenden Angriffe der aufständischen Taliban wuchs auch der Druck innerhalb der Nato auf Deutschland als einen der größten Truppensteller. Mit der neuen Obergrenze entfernt man sich weiter vom Ziel eines kompletten Abzugs aus Afghanistan.

Die Aufstockung der Afghanistan-Truppe war bereits vor den Koalitionsgesprächen von Verteidigungsministerin von der Leyen und Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) befürwortet worden. Deutschland hatte wegen der unklaren politischen Situation nach der Wahl aber zunächst keine festen Zusagen gemacht. (dpa)

Vergiftet? Russischer Spion und seine Frau ringen mit dem Tod

In England wurden zwei Menschen mit Verdacht auf Vergiftung durch eine „unbekannte Substanz“ in ein Hospital gebracht.

  • Offenbar handelt es sich um den früheren russischen Geheimdienstoffizier Sergej Skripal und seine Frau.
  • Das Paar wurde bewusstlos in der Nähe eines Einkaufszentrums von Passanten entdeckt.

https://www.welt.de/politik/ausland/article174230368/Mysterioese-Symptome-Vergiftet-Russischer-Spion-und-seine-Frau-ringen-mit-dem-Tod.html

Wie Dänemark ein Land ohne Parallelgesellschaften werden will

Die dänische Regierung will hart durchgreifen, um Ghettos aufzulösen
– mit höchst umstrittenen Mitteln.
Jenni Thier 1.3.2018,
https://www.nzz.ch/international/wie‐daenemark‐ein‐land‐ohne‐parallelgesellschaft‐werden‐willld.
1361635
Es ist nicht bekannt, ob der dänische Ministerpräsident Lars Lökke Rasmussen
um den Schlaf gebracht ist, wenn er in der Nacht an Dänemark denkt. Sicher
jedoch ist, dass er sich vorgenommen hat, das Land von seinen Ghettos zu
befreien. Das hatte der liberale Regierungschef schon in seiner
Neujahrsansprache angekündigt, und am Donnerstagmittag nun machte er
klar, wie seine Minister und er das schaffen wollen.
«Ein Dänemark ohne Parallelgesellschaften – keine Ghettos im Jahr 2030», so
lautet der Plan. Der Regierung sind vor allem die mangelhafte Integration von
nichtwestlichen Migranten und deren Isolierung ein Dorn im Auge. Anfang der
1980er Jahre lag ihr Anteil bei einem Prozent, mittlerweile beträgt er 8,5
Prozent, rund eine halbe Million Menschen. Innerhalb von nur einer Generation
habe sich das Land verändert, sagte Rasmussen am Donnerstag. Das sei eine
Herausforderung für den Zusammenhalt. Grundlegende Werte wie Freiheit
seien unter Druck geraten. «Die Regierung ist bereit, neue Wege zu gehen»,
sagte er.
22 offizielle Ghettos
Um seinem Anliegen Nachdruck zu verleihen, präsentierte Rasmussen seinen
Plan nicht wie sonst oft im gediegenen Parlamentsgebäude Borgen, sondern in
Mjölnerparken in Kopenhagen, zusammen mit sieben seiner Minister.
Mjölnerparken ist eines der 22 offiziellen dänischen Ghettos – ein Ausdruck,
den auch die Regierung verwendet. Die Zahl ist so genau bekannt, weil das
Verkehrs-, Bau- und Wohnungsministerium seit 2010 jedes Jahr eine
sogenannte Ghetto-Liste vorlegt und Dänemark als wohl einziges Land der
Welt klar definiert, wann ein bestimmtes Gebiet diesen wenig schmeichelhaften
Stempel bekommt.
Fünf Kriterien sind dafür entscheidend: hohe Kriminalitätsrate, hohe
Arbeitslosigkeit, niedriges Ausbildungs- und Einkommensniveau und eine
Mehrheit von Personen mit nichtwestlichem Hintergrund. Erfüllt ein Wohngebiet
mit mindestens 1000 Personen drei Kriterien, kommt es auf die Ghetto-Liste.
Diese Vorgehensweise hat in der Vergangenheit schon zu Kritik geführt, etwa
weil sie zur Stigmatisierung der Bewohner beiträgt und die, die es sich leisten
können, noch dazu aus den Gebieten vertreibt. Seit 2014 ist die Anzahl der
Ghettos rückläufig, was vor allem an der sinkenden Kriminalitätsrate liegt.
22 Punkte gegen Ghettos
Der Plan gegen Parallelgesellschaften und Ghettos sieht 22 Massnahmen vor.
Schon im Vorfeld hatte vor allem ein Punkt für Aufregung gesorgt: eine
Doppelbestrafung in Ghettogebieten. Die Polizei soll bestimmte Gegenden mit
hoher Kriminalität, sogenannte verschärfte Strafzonen, definieren. Wer dort
eine Straftat begeht, soll doppelt so hart bestraft werden wie normal. Welche
Verbrechen genau unter diese Regel fallen, soll im Gesetzgebungsprozess
noch festgelegt werden; die Rede ist unter anderem von Vandalismus,
Einbruch und vom Verkauf von Marihuana.
Kritiker monieren, dass eine solche Vorgehensweise gegen einen wichtigen
Pfeiler des demokratischen Rechtsstaats verstösst: dass vor dem Gesetz alle
gleich sind. Man solle eine solche Errungenschaft nicht einfach aufgeben, nur
weil man es in der Vergangenheit versäumt habe, vor allem nichtwestliche
Migranten richtig zu integrieren, kommentierte etwa die Zeitung «Berlingske».
Die Regierung weist die Kritik von sich. Man diskriminiere niemanden, weil in
den festgelegten Gebieten ja alle gleich hart bestraft würden, sowohl die
dortigen Bewohner als auch Personen von ausserhalb.
Auf breite Zustimmung stösst hingegen die Idee, in den Ghettos die lokale
Polizeipräsenz deutlich zu verstärken. Zusätzlich sollen mobile Polizeiwachen
und mehr Kontrollen für mehr Sicherheit sorgen.
Generell möchte es die Regierung Vermietern in Ghettos erleichtern, Personen
mit kriminellem Hintergrund und deren Angehörige aus Wohnungen
hinauszuwerfen. Diesen Personen soll es gleichzeitig erschwert werden, in
einer solchen Gegend überhaupt eine Wohnung zu finden.
Sozialhilfeempfänger sollen ebenfalls keine Unterkunft in Ghettos mehr
erhalten. Falls sie sich dem widersetzen, drohen ihnen Leistungskürzungen.
Alle Wohneinheiten, die seit vier Jahren auf der Liste der Regierung stehen,
sollen einen Plan erarbeiten, wie sie eine bessere Zusammensetzung der
Bewohner erreichen können. Falls der Plan nicht aufgeht, soll das
Wohnungsministerium die entsprechenden Einheiten auflösen dürfen – wo
nötig auch mit Zwang.
Fokus auf Kinder und Schulen
Ein weiteres Augenmerk der Regierung liegt auf Kindern und Schulen. In der
Vorschule soll es einen Aufnahmetest für Kinder geben, wo vor allem die
Sprachkenntnisse im Mittelpunkt stehen. Die Gymnasien sollen mehr Freiheit
erhalten bei der Frage, welche Schüler sie aufnehmen. So soll eine ethnische
Verteilung von Schülern auf gewisse Schulen verhindert werden. In den letzten
Jahren hätten sich die Jugendlichen immer weiter «zusammengeklumpt», so
dass sogenannte Ghettogymnasien mit einer Mehrzahl von Schülern mit
Migrationshintergrund entstanden seien, während sich die jungen Dänen auf
die anderen Schulen verteilt hätten, erklärte dazu die Bildungsministerin Merete
Riisager.
Gymnasien sollen zudem in viel höherem Grad als bisher darüber entscheiden
können, welche Schüler sie aufnehmen. Sie sollen etwa ein bestimmtes Profil
haben dürfen und das Recht haben, bis zu einem Viertel der Schüler nach
Kriterien aufzunehmen, die sie selbst festlegen.
Kinder müssen in Tageseinrichtungen
Kinder von Eltern, die in Ghettos wohnen, sollen ab dem ersten Lebensjahr in
Tagesbetreuungseinrichtungen gehen müssen. Falls das nicht geschieht,
sollen Kommunen Kindergeld streichen können. Zudem sollen höchstens 30
Prozent der Kinder in solchen Einrichtungen aus Gebieten stammen, die in den
vergangenen drei Jahren auf der Ghetto-Liste der Regierung gestanden haben.
Nicht nur auf Migranten und Kriminelle will die Regierung den Druck erhöhen.
Auch Angestellte der Kommunen geraten in den Fokus. Sie sollen relevante
Informationen über Familien in Ghettos einholen, um Kinder zu schützen. Hat
etwa ein Kind viele Fehltage in der Schule, sollen die Kommunen überprüfen,
ob es Hinweise auf häusliche Gewalt gibt oder die Eltern Termine im Arbeitsamt
nicht wahrgenommen haben. Wenn ein Lehrer, ein Sozialarbeiter oder ein
Pädagoge in diesem Prozess versagt, soll ihm bis zu ein Jahr Gefängnis
drohen.
Die Regierung will den Kommunen aber auch positive Anreize geben. Sie plant,
eine Milliarden Kronen (155 Millionen Franken) bereitzustellen, um jene
Gemeinden finanziell zu belohnen, die es schaffen, Einwanderer und ihre
Nachkommen mit nichtwestlichem Hintergrund in Ausbildung und Arbeit zu
bringen.
Sechster Anlauf
Das Massnahmenpaket ist bei weitem nicht der erste Versuch dänischer
Regierungen, gegen die Ghettobildung vorzugehen. Die Nachrichtenagentur
Ritzau hat nachgezählt und herausgefunden, dass es der sechste Vorschlag
seit 1994 ist. Die Dänen sind daher skeptisch, ob ihrer Regierung nun der
grosse Wurf gelingt. Auf die Frage eines Journalisten, warum es denn
ausgerechnet dieses Mal klappen sollte, antwortete Rasmussen, dass es
anders als früher mehr Pflichten und Zwänge gebe. Der Druck sei nicht gross
genug gewesen.
Die Kritik, dass es nicht gerade ein liberaler Ansatz sei, wenn man etwa Eltern
die Freiheit nehme zu entscheiden, ob sie ihr Kind in eine Tageseinrichtung
gäben, wies Rasmussen zurück und betonte das Wohl der Kinder und die
Kosten, die der Gemeinschaft entstünden, wenn man alles beim Alten belasse.
In diesen Gegenden sei es oft so, dass Kinder von Anfang an schlechte
Perspektiven hätten, weil ihnen Sprachkenntnisse fehlten, so Rasmussen.
Wenn die Eltern nie Dänisch mit ihnen sprächen, müssten die Kinder eben früh
woanders die Sprache lernen und aus der Isolation herausgeholt werden.
Für einige der Regierungsvorhaben braucht die Minderheitsregierung aus
Liberalen und Konservativen Unterstützung anderer Parteien wie den
Sozialdemokraten (S) oder der rechtsnationalen Dänischen Volkspartei (DF),
die beide Gesprächsbereitschaft signalisiert haben, aber für eine Zustimmung
eigene Bedingungen aufstellen werden. Der DF-Chef, Kristian Thulesen Dahl,
hat am Nachmittag in einer eigenen Medienkonferenz die Verknüpfung an eine
«stramme Einwanderungspolitik» gefordert. Mette Frederiksen, Chefin der
Sozialdemokraten, sprach von einer «einmaligen Gelegenheit», in breit
angelegten Verhandlungen die Ghetto-Probleme zu lösen, aber warnte auch
davor, Dinge jetzt zu überstürzen.

„So enden Frauen, die ihre Männer irritieren“

Ein blutiges Verbrechen sorgt für Entsetzen in Deutschland: Ein Flüchtling aus Syrien hat am Freitag in der Nähe von Pforzheim seine Ehefrau erstochen und meldete sich auf seiner Flucht via Facebook zu Wort. In einer Videobotschaft höhnte er blutverschmiert: „Ich wollte mit ihr über unsere Probleme sprechen, aber sie hat mich rausgeworfen. So enden Frauen, die ihre Ehemänner irritieren!“

http://www.krone.at/1656178

Kommentar: AUT Medien lesen, um mehr über DEU zu erfahren.

Bürgern aus der Seele gesprochen

Gehört der Islam zu Deutschland?“, fragt der Orientalist und Islamkenner Alfred Schlicht in seinem neuesten Werk, das genau diesen Titel trägt. Damit weckt er Erwartungen, die am Ende enttäuscht werden, weil keine konkrete Antwort erfolgt. Dabei beginnt das Buch so furios: Selten einmal wagt es ein Autor, in derart ungeschminkter Form über die Schattenseiten des Islam und der muslimischen Mentalität zu berichten.

http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/buergern-aus-der-seele-gesprochen.html