Schweizer Nationalbank erleidet 50-Milliarden-Verlust

Nachrichten-Artikel vom 31.07.2015 08:39 Die Abkopplung des Schweizer Franken vom Euro hat der Zentralbank einen Rekordverlust beschert. Sie machte im ersten Halbjahr ein Minus von 50,1 Milliarden Franken. Das hat auch politische Folgen. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/wirtschaft/article144660540/Schweizer-Nationalbank-erleidet-50-Milliarden-Verlust.html

Kommentar: An all die, die die DM wieder einführen möchten. Dann geht es uns wie der Schweiz.

Israelische Siedler unter Verdacht: Baby bei Brandanschlag im Westjordanland getötet

SPIEGEL ONLINE, 31.07.2015

 

Bei einem Brandanschlag auf ein Haus im Westjordanland ist ein palästinensisches Baby getötet worden. In der Nähe fanden sich hebräische Graffiti, offenbar warfen radikale israelische Siedler Molotowcocktails in die Wohnung.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/israel-palaestinensisches-baby-stirbt-bei-brandanschlag-a-1046115.html

Daran könnte das mächtige China wirklich scheitern

Nachrichten-Artikel vom 31.07.2015 07:25 Die Welt blickt ängstlich auf die chinesischen Börsen- und Wirtschaftsturbulenzen. Doch die großen Probleme liegen in ganz anderen Bereichen. Hier lauern die größten Gefahren für das Riesenreich. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article144559090/Daran-koennte-das-maechtige-China-wirklich-scheitern.html

Radikaler Erzpriester Tschaplin: Putins Gotteskrieger

SPIEGEL ONLINE, 30.07.2015

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Radikaler Erzpriester Tschaplin: Putins Gotteskrieger

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Erzpriester Wsewolod Tschaplin hetzt gegen Homosexuelle und Abtreibung.

Damit ist er in Russland zum Medienstar geworden. Sein Wort hat Gewicht, auch im Kreml. Nun wirbt der Kirchenmann öffentlich für einen baldigen Krieg.

Von Pavel Lokshin, Moskau

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/russland-putins-gotteskrieger-tschaplin-will-krieg-a-1044620.html

Kommentar: Aus dem Artikel:  Tschaplins Argumentation: Einer säkularen Gesellschaft, die zu lange in Frieden lebt, droht Siechtum und Gottlosigkeit. Damit Russland davon verschont bleibt, werde sich der Allmächtige einmischen. „Gott sei Dank ist die Zeit des Friedens bald vorüber“, sagte Tschaplin. Ein reinigender Krieg werde Russland zu Gott zurückführen.

Da brauche ich wohl nichts zu zu schreiben, oder?

Im Donbass sollen schon Hunderte Russen gefallen sein

Do, 30. Jul. 2015
Aachener Nachrichten – Stadt / AN Politik / Seite 4

Im Donbass sollen schon Hunderte Russen gefallen sein

Fast täglich beteuert Moskau, es gebe keine regulären Soldaten in der Ostukraine. Doch Menschenrechtler sehen reichlich Beweise.

Von Ulf Mauder
und Andreas Stein

Moskau/Kiew. Auf Hunderte Getötete schätzt der Moskauer Bürgerrechtler Sergej Kriwenko die Verluste des russischen Militärs im Kriegsgebiet Ostukraine. „Es sind wohl sogar um die etwa 1000 Tote. Es könnten auch mehr sein“, meint der Mitarbeiter der renommierten Menschenrechtsorganisation Memorial in Moskau.

Genaue Zahlen hat er nicht. Er selbst kennt viele Fälle von russischen Militärangehörigen, die in den von der Ukraine abtrünnigen Gebieten Luhansk und Donezk kämpften, dort ums Leben kamen oder in Gefangenschaft gerieten.

Erst unlängst besuchte Kriwenko in Kiew zwei gefasste Russen. Der mutmaßliche Hauptmann Jewgeni Jerofejew und der Unterfeldwebel Alexander Alexandrow erzählten Kriwenko demnach, sie seien für den russischen Militärgeheimdienst GRU in der Ukraine im Einsatz gewesen. Doch das russische Verteidigungsministerium betont, die beiden stünden nicht mehr im Staatsdienst. Eine Verantwortung für die Männer weist die russische Führung zurück – wie insgesamt die ukrainischen Vorwürfe, dass dort reguläre Soldaten im Einsatz seien.

Kriwenko betont, dass es sich bei den von Moskau offiziell dementierten Kampfeinsätzen um ein schon zu Sowjetzeiten praktiziertes Vorgehen handele. Bereits zu kommunistischen Zeiten habe Moskau international in Konfliktgebieten Soldaten eingesetzt, um eigene Interessen durchzusetzen. Die Militärangehörigen würden ohne persönliche Gegenstände in den Donbass geschickt. Im Fall einer Gefangennahme oder bei Tod sei es dann schwierig, die Identität oder den Dienstherrn nachzuweisen, sagt er.

Kriwenko schätzt die Zahl der Soldaten auf 5000 bis 6000. Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko spricht sogar von 8000 bis zu 11 000 russischen Soldaten im Donbass. Auch diese Zahlen hält Kriwenko für denkbar. Als Beleg hatte Kiew mehrfach Wehrdienstausweise und Pässe präsentiert.

Zwar ist seit langem bekannt, dass im Osten der Ukraine Freiwillige aus Russland kämpfen. Daraus machen weder der Kreml noch die prorussischen Separatisten einen Hehl. Bestritten wird aber, dass es einen Marschbefehl für Militärangehörige gebe. „Es gibt keine russischen Soldaten in der Ukraine“, sagte Präsident Wladimir Putin unlängst.

Bei dem Konflikt starben seit dem Frühjahr 2014 Schätzungen zufolge schon mehr als 6000 Menschen. Nun soll zwar die Militärtechnik endlich gemäß dem Friedensplan von Minsk von der Front abgezogen werden. Aus dem Konfliktgebiet verschwinden wird sie aber auch dann nicht.

Ohne massive Unterstützung von russischer Seite mit Technik und Kämpfern hätten die Separatisten nie so weit kommen können, stellte die Moskauer Opposition im Frühjahr im Bericht „Putin. Krieg“ fest. Autoren um den im Februar ermordeten Oppositionsführer und früheren Vize-Regierungschef Boris Nemzow hatten mit vielen gesammelten Daten der öffentlichen Linie widersprochen.

Milliarden-Kosten

„Reguläre Einheiten der russischen Armee haben in vielem die Kampf-erfolge der Separatisten im Osten der Ukraine vorausbestimmt“, heißt es in dem Papier. Einschließlich der Ausgaben für die Aufnahme von Hunderttausenden Flüchtlingen habe Russland der Krieg in der Ostukraine rund 80 Milliarden Rubel (rund 1,3 Milliarden Euro) gekostet, heißt es weiter. Doch der Schaden für jeden Russen sei viel größer. Die Kosten der Konfrontation mit der Ukraine – einschließlich der Sanktionen – hätten zu Preissteigerungen und einem Rubelverfall geführt.

Immer mehr Waffen, immer weniger Morde

Nachrichten-Artikel vom 30.06.2015 17:41 Auf jeden US-Amerikaner kommt eine Schusswaffe. Aber die Zahl der Verbrechen geht zurück. Darum werden auch Massaker wie zuletzt in Charleston und die Appelle Obamas keine Reform zur Folge haben. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/vermischtes/article143346240/Immer-mehr-Waffen-immer-weniger-Morde.html

Kommentar: Mit besten Grüßen an all die, die die Waffen und nicht die Menschen als Ursache für Gewalt ansehen.

Türkischer Vizepremier: "Sie als Frau, seien Sie still"

SPIEGEL ONLINE, 29.07.2015

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Türkischer Vizepremier: „Sie als Frau, seien Sie still“

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Der stellvertretende türkische Regierungschef zeigte eigenwillige Methoden, einer unbequemen Abgeordneten im Parlament zu begegnen. Diese hatte die türkischen Militärattacken kritisiert. Es war nicht der erste sexistische Ausfall des Vizepremiers.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/tuerkei-vize-premier-verbietet-abgeordneter-den-mund-a-1045937.html

Kommentar: Und mit diesen Politikern wollte die Türkei einmal in die EU. Nun ja, das Thema dürfte sich wohl erledigt haben. Nur der offizielle Termin zum Begräbnis der Verhandlungen wird noch gesucht.

Russland blockiert Sondertribunal zu MH17-Abschuss

Nachrichten-Artikel vom 29.07.2015 22:10 Russland hat die Einsetzung eines unabhängigen UN-Tribunals zum Abschuss des Fluges MH17 vor einem Jahr über der Ukraine blockiert. Trotz elf Ja-Stimmen scheiterte damit die Resolution. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article144608140/Russland-blockiert-Sondertribunal-zu-MH17-Abschuss.html

Kommentar: Das die Mörder keinen Prozess wollen, ist verständlich. Und hier zeigt sich wieder einmal, dass die UN als Institution nichts mit Menschenrechten, Demokratie und ähnlichen westlichen Werten zu tun hat.

Mutmaßliche israelische Brandstifter angeklagt

Nachrichten-Artikel vom 29.07.2015 21:11 Bei einem Anschlag auf die Brotvermehrungskirche am See Genezareth gab es mehrere Verletzte – darunter zwei Deutsche. Jetzt stehen zwei junge Israelis aus dem Siedler-freundlichen Milieu vor Gericht. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article144608038/Mutmassliche-israelische-Brandstifter-angeklagt.html