"Rechnen jeden Tag mit Angriff auf Mariupol"

Nachrichten-Artikel vom 21.05.2015 02:07 Außenminister Pawlo Klimkin möchte bei dem EU-Gipfel in Riga die Anerkennung der Ukraine „als europäischer Staat“ erreichen. Mariupol hält er für besonders gefährdet. Aus strategischen Gründen. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article141237464/Rechnen-jeden-Tag-mit-Angriff-auf-Mariupol.html

Generalstaatsanwalt will Gregor Gysi anklagen

Nachrichten-Artikel vom 20.05.2015 20:59 Bei der Untersuchung von Stasi-Vorwürfen gegen Gregor Gysi gibt es laut Medien heftigen Streit in der Hamburger Justiz. Der Generalstaatsanwalt will eine Anklage, doch der zuständige Beamte weigert sich. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article141238645/Generalstaatsanwalt-will-Gregor-Gysi-anklagen.html

"Wir sind in einem echten Krieg mit Russland"

Nachrichten-Artikel vom 20.05.2015 12:08 Der ukrainische Präsident warnt in einem Interview seine Landsleute vor einer weiteren russischen Offensive. Er spricht vom „echten Krieg“ – der Beweis seien gefangen genommene russische Soldaten. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article141194199/Wir-sind-in-einem-echten-Krieg-mit-Russland.html

Kiew führt Medien "russische Gefangene" vor

Nachrichten-Artikel vom 19.05.2015 22:21 Ukrainische Behörden haben Medienvertretern zwei mutmaßliche gefangene russische Soldaten vorgeführt. Sie würden gut behandelt. Gleichzeitig kamen vier ukrainische Soldaten bei Gefechten ums Leben. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article141177409/Kiew-fuehrt-Medien-russische-Gefangene-vor.html

Geheimdienst-Kooperation: Afghanistan und Pakistan verbünden sich gegen Taliban

SPIEGEL ONLINE, 19.05.2015

Das Verhältnis zwischen Pakistan und Afghanistan ist seit Jahren angespannt, doch im Anti-Terror-Kampf arbeiten die Nachbarländer nun eng

zusammen: Sie wollen künftig gemeinsam gegen die Taliban vorgehen.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/taliban-geheimdienste-von-pakistan-und-afghanistan-kooperieren-a-1034442.html

Wahlkampf in der Türkei: Mit dem Westen redet man nicht

SPIEGEL ONLINE, 19.05.2015

 

Westliche Politiker, Diplomaten und Journalisten haben es in der Türkei schwer – Erdogans Regierung ignoriert sie. Vor allem Deutschen wird

signalisiert: Wir scheren uns nicht darum, was ihr von uns denkt.

Von Hasnain Kazim, Ankara

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/recep-tayyip-erdogan-mit-dem-westen-redet-man-nicht-a-1034277.html

Beendet Amerika Spionage-Kooperation mit Berlin?

Nachrichten-Artikel vom 19.05.2015 13:46 Nach der Veröffentlichung geheimer Protokolle aus dem NSA-Ausschuss erwägt Washington, die Kooperation mit Berlin zu beenden. Dabei halfen US-Tipps mehrfach, Anschläge in Deutschland zu verhindern. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article141133980/Beendet-Amerika-Spionage-Kooperation-mit-Berlin.html

"Herr Erdogan, werden Sie uns jetzt verbannen?"

Nachrichten-Artikel vom 19.05.2015 14:55 Staatspräsident Erdogan hat die türkische Dogan-Mediengruppe scharf kritisiert. Deren Zeitung „Hürriyet“ antwortet jetzt mit einem offenen Brief. Und der beinhaltet harsche Kritik. Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article141139175/Herr-Erdogan-werden-Sie-uns-jetzt-verbannen.html

Ratsherr Wolfgang Palm erklärt Austritt aus Pro NRW

Di, 19. Mai. 2015
Aachener Nachrichten – Stadt / Lokales / Seite 17

Ratsherr Wolfgang Palm erklärt Austritt aus Pro NRW

Er sieht rechtsradikale Unterwanderung. Vorerst bleibt er als Parteiloser im Rat. Spekulationen um Zusammengehen mit der AfD.

Aachen. Für sein Engagement in der rechten Splitterpartei Pro NRW hat Wolfgang Palm sogar seine Karriere bei der Aachener Polizei aufs Spiel gesetzt, am Montag hat er überraschend seinen sofortigen Austritt aus der selbst ernannten Bürgerbewegung erklärt. Sein Ratsmandat will der aus dem Dienst entfernte Hauptkommissar nun als Parteiloser wahrnehmen, wie er gestern auf Anfrage mitteilte.

Mit der Kündigung seiner Mitgliedschaft bei Pro NRW habe er zugleich alle politischen Ämter niedergelegt, teilte Palm mit, der zuletzt stellvertretender Landesvorsitzender und Kreisvorsitzender der Aachener Gruppierung war. „Eine NPD 2.0 ist mit uns nicht zu machen“, heißt es in einer von Palm und elf weiteren Erstunterzeichnern verbreiteten Erklärung, in der er auf Distanz zu einem sogenannten „Rumpfpräsidium“ geht, das einen „Satzungsputsch“ bei Pro NRW vollzogen habe. Damit hätten Kräfte um den Mönchengladbacher Ratsherrn Dominik Roeseler die Führung übernommen und den „rechtsdemokratischen Kurs“ verlassen. Palm wirft Roeseler vor, die Nähe zu Neonazis, rechtsextremen Hooligans und Holocaust-Leugnern zu pflegen. Im Zuge dieser Auseinandersetzung wurde auch Palm als „Verräter“ und „Dreck“ bezeichnet.

Palm selbst zählt sich nun zu den „Anständigen“, die den Flügelkampf innerhalb von Pro NRW verloren haben. „Ich bin raus und mit mir mehrere Kreisverbände und Hunderte anständige Leute, die folgen werden.“ Im Kommunalwahlkampf 2014 hat er noch mit einer aggressiven Kampagne unter anderem gegen Asylbewerber und Muslime Stimmung gemacht. 1147 Wähler ermöglichten ihm letztlich den Einzug in den Rat, wo er seitdem als Einzelkämpfer sitzt. Im gleichen Jahr hat der zuvor bereits vom Dienst suspendierte Palm seinen Beamtenstatus wegen seiner leitenden Funktionen „in einer mit überwiegender Wahrscheinlichkeit verfassungsfeindlichen Partei“ verloren.

Seinen weiteren politischen Werdegang will er in den nächsten Wochen überdenken, teilt Palm auf Anfrage mit. Ausdrücklich unbeantwortet lässt er damit die Frage, ob er sich ein Zusammengehen mit den beiden rechtspopulistischen AfD-Vertretern im Stadtrat vorstellen könne. Dass sie sich gedanklich nahe sind, haben sie in ihrem ersten gemeinsamen Jahr im Rat immer wieder gezeigt. Der Austritt aus Pro NRW macht nun die Gründung einer AfD-Fraktion denkbar. Sie hätten damit Anspruch auf städtische Räume und Angestellte. Dies wäre die siebte Fraktion im Rat – mit Auswirkungen auf den Haushalt und für den Steuerzahler.(gei)

Gabriel-Kritik auch von Genossen

Di, 19. Mai. 2015
Aachener Nachrichten – Stadt / Blickpunkt / Seite 2

Gabriel-Kritik auch von Genossen

Nicht nur SPD-Außenminister Steinmeier rät zu mehr Zurückhaltung in der BND-Affäre. Auch andere Sozialdemokraten halten den Vorstoß ihres Parteichefs für zu schrill. Die meisten wollen anonym bleiben.

Von Werner Kolhoff

Berlin. Das harsche Auftreten der SPD-Spitze gegen die Kanzlerin und die US-Regierung in Sachen BND/NSA-Affäre ist bei der Union auf Empörung gestoßen. Aber auch in den eigenen Reihen finden etliche mindestens die Tonlage problematisch.

Namentlich zitiert werden wollte niemand, doch hielten einige prominente Sozialdemokraten mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg. Ein ehemaliges Mitglied der Führungsmannschaft von Gerhard Schröder – heute noch in Regierungsdiensten – sagte sichtlich empört: „Damit machen wir uns international doch lächerlich, das ist absolut unseriös.“

Kritik an Fahimis Wortwahl

Gemeint war die Forderung von SPD-Chef Sigmar Gabriel und Generalsekretärin Yasmin Fahimi, die Liste der Suchbegriffe, die der US-Geheimdienst NSA dem BND untergejubelt hatte, dem NSA-Untersuchungsausschuss auch ohne Genehmigung Washingtons zur Verfügung zu stellen. Es gebe klare völkerrechtliche Vereinbarungen mit den USA. Würden sie absichtlich gebrochen, so der Kritiker, „können wir die Zusammenarbeit mit denen vergessen – und mit anderen Nationen auch.“ Jeder wisse zudem, dass Unterlagen im Untersuchungsausschuss nicht geheim blieben.

Altkanzler Schröder selbst nannte Gabriels Forderung nach Aufklärung in einem Interview gestern zwar gerechtfertigt, fügte aber hinzu: „Ob die Aufklärung nicht besser im Bereich der Regierung auf der einen Seite und des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestages auf der anderen Seite bleibt, das ist eine andere Frage.“

Andere Sozialdemokraten stießen sich mehr an der Wortwahl insbesondere Fahimis. Sie hatte davon gesprochen, dass Deutschland sich nicht zum „Vasallen“ der USA machen und „nicht unterwürfig um Erlaubnis betteln“ dürfe. Einen „gewissen Antiamerikanismus“ erkannte einer in diesen Formulierungen, ein anderer, ein einflussreiches Fraktionsmitglied, sagte, er würde sich so nicht ausdrücken.

Auch Fahimis Vergleich mit dem Nein zum Irak-Krieg („Gerhard Schröder hat vorgemacht, wie man Rückgrat zeigt“) stieß auf Kopfschütteln. Anders als der Irak-Krieg sei die BND-Affäre in der Bevölkerung keine große Sache. Es sei die Frage, ob dieser Vorgang, über den in zwei Jahren niemand mehr reden werde, es wert sei, einen solchen Konflikt anzuzetteln. Zum Vergleich: Gabriel hatte von einer „Staatsaffäre“ gesprochen und von Merkel verlangt, „Rückgrat“ zu zeigen.

Offiziell dementiert wurde gestern allerdings eine Meldung, dass es zwischen Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) und Gabriel in der Angelegenheit ein Zerwürfnis gebe und dass beide deswegen miteinander telefoniert hätten. Allerdings bezog Außenamtssprecher Schäfer das Dementi ausdrücklich nur auf ein Telefonat – nicht auf andere Gespräche zwischen beiden.

Außerdem machte er deutlich, dass Steinmeier die Sache weit vorsichtiger angeht. Schäfer sprach von „berechtigten Sicherheitsinteressen“ der Amerikaner. Zwischen ihnen und dem Aufklärungsinteresse des NSA-Ausschusses müsse es einen Kompromiss geben. Als Möglichkeit ist inzwischen in Berlin in der Diskussion, dass nur die Obleute der Fraktionen im Untersuchungsausschuss die Listen einsehen dürfen, ohne sie kopieren zu können. Das dürfte eine der Lösungen sein, die in den derzeit laufenden Konsultationen mit der US-Regierung erörtert werden. Offen ist, ob es bis zu den Sitzungen des Kontrollgremiums und des Untersuchungsausschusses Mitte dieser Woche schon Klarheit geben wird.

Seehofer: Das ist inakzeptabel in einer Koalition

CSU-Chef Horst Seehofer hat den SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel für dessen jüngste Aussagen in der Geheimdienstaffäre gerügt. „Das Vorgehen von Herrn Gabriel in der Sache BND, das halte ich für inakzeptabel in einer Koalition“, sagte Seehofer gestern in München vor einer CSU-Vorstandssitzung. Dies entspreche „nicht der Staatsverantwortung, die eine Regierungspartei hat“, sagte Seehofer.

Gabriel hatte vor einer Staatsaffäre gewarnt, falls nicht der Verdacht ausgeräumt werden könne, der Bundesnachrichtendienst könnte dem US-Geheimdienst NSA beim Ausforschen deutscher Unternehmen geholfen haben. Außerdem forderte er von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Rückgrat zu zeigen und die bislang geheimen Spählisten des NSA zur Not auch ohne US-Zustimmung zu veröffentlichen. (afp)

„Damit machen wir uns international doch lächerlich.“

Prominenter Sozialdemokrat,
der anonym bleiben will,
zu Gabriels Forderung

Kommentar: Warum wird Gabriel nie Bundeskanzler? Weil er nicht in der Lage ist, das Gesamte zu sehen und einzelne Probleme dann zu lösen. Er polemisiert leiber an einem Problem ohne zu bemerken, dass er das Ganze zerstört.