Pakistan: Taliban verbieten Impfung gegen Kinderlähmung

SPIEGEL ONLINE, 21.07.2012

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Pakistan: Taliban verbieten Impfung gegen Kinderlähmung

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In Pakistan sind Hundertausende Kinder dem lebensgefährlichen Polio-Virus ausgesetzt: Islamisten verbieten Impfungen – aus Protest gegen Drohnenangriffe und die Tötung von Osama Bin Laden. Ärzte sind entsetzt.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,845691,00.html

Deutliche Warnung an den Iran

 

Fr, 13. Jul. 2012
Aachener Nachrichten – Stadt / Blickpunkt / Seite 2

Deutliche Warnung an den Iran

Die USA haben mit der „USS Ponce“ ihre militärische Präsenz am Persischen Golf massiv verstärkt. Die Botschaft an Teheran ist klar: Eine Blockade der Straße von Hormus hätte katastrophale Folgen.

Von Thomas Spang

Washington. Die USA haben ihre militärische Präsenz im Persischen Golf massiv verstärkt. Mit der USS Ponce kreuzt nun eine Kommandozentrale in den strategisch wichtigen Gewässern. Das im Eiltempo umgerüstete Transport-Schiff der Navy gibt den amerikanischen Militärs eine mobile Basis, von der aus verschiedene Missionen im Konflikt mit Iran unterstützt werden könnten. Falls Teheran seine Drohung wahr macht und die Meeresenge von Hormus schließt, wird die „USS Ponce“ die Minenräumung koordinieren. Das Schiff, das für Laien wie ein Öltanker aussieht, bietet einen Hubschrauber-Landeplatz, kann Schnellboote ins Wasser lassen und verfügt über ausreichend Kraftstoff-Reserven, andere Kriegsschiffe mit Öl zu versorgen.

Darüber hinaus lässt sich die so genannte „Multifunktions-Plattform“ in eine schwimmende Kaserne für Spezial-Streitkräfte verwandeln. Dafür könnten kurzfristig Wohncontainer für 900 Navy Seal’s und andere Sondereinheiten auf dem Deck installiert werden. „Die Botschaft an den Iran lautet: Denkt nicht einmal drüber nach, die Meeresenge zu schließen“, bestätigt ein hoher Mitarbeiter des Pentagons gegenüber der „New York Times“ die Intention der Stationierung. „Wir werden die Minen räumen.“

Nach dem Inkrafttreten der Sanktionen gegen das Regime am vergangenen Sonntag war der Preis für Rohöl aus Sorge vor einer Vergeltung in der Straße von Hormus wieder auf mehr als 100 Dollar je Barrel angestiegen. Analysten fürchten, dass eine Blockade selbst nur für ein paar Tage erhebliche Konsequenzen auf den globalen Energiemärkten haben dürfte. Durch die Meeresenge zwischen Iran und Oman wird rund ein Fünftel des weltweiten Ölbedarfs transportiert.

Manöver der Iraner

Die Entsendung der USS Ponce ist Teil einer massiven Verstärkung amerikanischer Militär-Kapazität in der Region. Das Pentagon verdoppelte die Zahl der Minenräumschiffe von vier auf acht, schickte vier MH-53 Sea Dragon Hubschrauber und lässt zwei Flugzeugträger in den Gewässern patrouillieren. Hinzu kommen zusätzliche F22-Tarnkappen- und F-15 Kampfflugzeuge.

Wie ernst die Amerikaner die Lage sehen, lässt sich auch daran ablesen, dass der für Minenräumung zuständige Admiral bei der Navy, Kenneth Perry, seinen Posten in San Diego verlassen und Quartier in der Zentrale der „Fünften US Flotte“ auf Bahrain bezogen hat. Laut exklusiver Informationen der Los Angeles Times verstärken die Streitkräfte ihre Kapazitäten zudem mit Unterwasserdrohnen vom Typ „SeaFox“. Die in Deutschland entwickelten Systeme wiegen keine 50 Kilogramm und können ferngesteuert auf „Kamikaze“-Missionen gegen Seeminen gehen.

Amerikanische Militärexperten kalkulieren fünf bis zehn Tage um die Straße von Hormus im Krisenfall wieder öffnen zu können. Der frühere Navy-Kommandeur Christopher Harmer meinte gegenüber der LA Times, Iran müsse nun klar sein, dass eine Provokation verheerende Konsequenzen hätte. „Wenn die Iraner die Meerenge schließen wollen, können sie das“, schätzt Harms die Lage ein. „Aber sie werden es nur ein Mal schaffen.“

Iran macht seinerseits keinerlei Anzeichen, im festgefahrenen Streit um sein Atomprogramm klein beizugeben. Im iranischen Parlament wird zurzeit ein Gesetz beraten, das eine Blockade des Nadelöhrs im Persischen Golf autorisierte. Die Revolutionsgarde beendete in der Seman Wüste im Norden Irans eine Übung, bei der sie Raketen testeten. Dabei sollen die iranischen Kampftruppen nach US-Angaben Angriffe auf ein Modell der amerikanischen Basis im Golf sowie Ziele in Israel simuliert haben.  ▶ Kommentar

„Wenn die Iraner die Meerenge schließen wollen, dann können sie das. Aber sie werden es nur ein Mal schaffen. “

Christopher Harmer, Ehemaliger Kommandeur der US-Navy

Cyber-Attacken gegen die Mullahs: CIA-Agent: Der Virus Flame war erst der Anfang

FOCUS Online, 20.06.2012, 07:44

Cyber-Attacken gegen die Mullahs: CIA-Agent: Der Virus Flame war erst der Anfang

Immer mehr deutet darauf hin: Der Computervirus Flame wurde von Israel und dem US-Geheimdienst als Cyber-Waffe gegen den Iran entwickelt. Ein ranghoher Vertreter des CIA verrät, dass Flame erst der Anfang war.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie unter der URL http://www.focus.de/digital/computer/computervirus-flame-usa-und-israel-entwickelten-cyber-waffe-gegen-iran_aid_769897.html

Smiley

Vier Todesdekrete machen den Musiker zum Gejagten

 

Do, 7. Jun. 2012
Aachener Nachrichten – Stadt / AN Politik / Seite 4

Vier Todesdekrete machen den Musiker zum Gejagten

Dennoch will der iranische Rapper Shahin Najafi nicht aufgeben. Er versteckt sich im Rheinland und steht unter Polizeischutz.

Köln. Gegen den in Deutschland lebenden iranischen Rapper Shahin Najafi sind inzwischen vier Todesdekrete von islamischen Geistlichen erlassen worden. Das sagte der seit einem Monat an geheimem Ort und unter Polizeischutz lebende Musiker am Mittwoch. „Die machen keinen Spaß. Es könnte jeden Tag zu Ende sein.“ Trotz der Gefahr wolle er weiter kritische Texte schreiben und plane eine Tournee.

Der Kölner Journalist Günter Wallraff, der Najafi unterstützt, sprach von einem „ernsthaften Vernichtungswillen“ des iranischen Regimes. Er hoffe auf eine breite Solidarität in Deutschland für den jungen Künstler. Gegen den 31-Jährigen hatten im Mai zwei Großajatollahs zwei Dekrete – Fatwas – herausgegeben, in dem sie Najafi als Ketzer bezeichnen und ihm Gotteslästerung vorwerfen. Er habe in seinem jüngsten Song den von schiitischen Muslimen verehrten zehnten Imam beleidigt. Zwei weitere solcher Fatwas seien noch hinzugekommen, sagte Najafi, der Strafanzeige wegen Aufrufs zum Mord gestellt hat. Auf den Musiker ist zudem ein Kopfgeld von 100 000 Dollar ausgesetzt. „Das iranische Regime duldet keine Kritik, das ist lebensgefährlich“, betonte Najafi. Dennoch wolle er seine Musik weiter veröffentlichen und in diesem Jahr eine Tournee in den USA beginnen. „Ich muss weiter singen und schreiben.“

Wallraff will Solidarität

„In meinem Text geht es um gesellschaftliche und politische Probleme im Iran (…), um die Beschränkung von Freiheit.“ Sein jüngster Song sei satirisch und provozierend – und er bleibe bei seinen Aussagen, sagte Najafi, der 2005 nach Deutschland gekommen war. In seiner Heimat war er Untergrundmusiker und politischer Aktivist. Najafis Songs werden dort auf dem Schwarzmarkt gekauft oder im Internet heruntergeladen.

Wallraff will breite Solidarität für ihn organisieren. „Shahin Najafi ist jemand, der bereit ist, etwas zu riskieren und der jetzt Schutz und Hilfestellung braucht“, betonte der Schriftsteller (69). „Man muss den Angstmachern in dem menschenverachtenden iranischen Regime zeigen, dass sie letztlich unterlegen sind, sich selbst entblöden und nur das Gegenteil erreichen. Shahins Texte werden im Iran umso mehr gehört.“ Wallraff hatte 1989 den Schriftsteller Salman Rushdie aufgenommen, der wegen seiner „Satanischen Verse“ ebenfalls mit einer Fatwa mit dem Tode bedroht worden war. (dpa)

 

Terror-Angriff auf „USS Cole“: El-Kaida-Drahtzieher bei Angriff im Jemen getötet

FOCUS Online, 07.05.2012, 03:38

Terror-Angriff auf „USS Cole“: El-Kaida-Drahtzieher bei Angriff im Jemen getötet

Fahd el Kuso ist offenbar bei einem Luftangriff im Osten Jemens ums Leben gekommen. Der führende El-Kaida-Terrorist soll an dem Anschlag auf die „USS Cole“ im Jahr 2000 beteiligt gewesen sein, bei dem 17 Menschen starben.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie unter der URL http://www.focus.de/politik/ausland/anschlag-auf-uss-cole-el-kaida-drahtzieher-bei-angriff-im-jemen-getoetet_aid_748428.html

Die USA holen sich einen nach dem anderen Smiley.

Drohnenangriff in Pakistan

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Mo, 30. Apr. 2012
Aachener Nachrichten – Stadt / Titel Aachen / Seite 1

Drohnenangriff in Pakistan

Unter den Opfern soll ein Islamist aus Aachen sein

Islamabad/Aachen. Bei einem US-Drohnenangriff in Pakistan ist laut einem Bericht im heute erscheinenden „Spiegel“ ein Islamist aus Aachen getötet worden. Der Deutsch-Tunesier Samir H. (20) habe sich an Bord eines Kleintransporters befunden, als eine Drohne das Fahrzeug in der pakistanischen Region Waziristan aus mehreren Kilometern Höhe ins Visier genommen habe, berichtet das Nachrichtenmagazin. Drei Raketen soll die ferngesteuerte Drohne abgefeuert haben, mindestens eine habe das Ziel getroffen und den mit bis zu zwölf mutmaßlichen Taliban und ausländischen Kämpfern besetzten Pickup zerstört.

Die 54-jährige Mutter des Deutschen habe die Bundesregierung aufgefordert, den Tod ihres Sohnes in einem Ermittlungsverfahren aufzuklären. Bis gestern Abend waren aber nach Informationen der „Nachrichten“ weder beim Bundeskriminalamt noch beim Auswärtigen Amt – außer den Medienberichten – Details zu dem Fall bekannt. Beim Landeskriminalamt konnte am Sonntag niemand Anfragen beantworten.(stm/afp)

Was heißt hier Opfer? Die Täter / Terroristen leben unter uns, sind unsere Nachbarn.

Bitte nicht so viel schießen

Bundeswehr-Gewehr G36

Bitte nicht so viel schießen

Seit 15 Jahren ist das Gewehr G36 bei der Bundeswehr im Einsatz, nun stellt sich nach SPIEGEL-Informationen heraus: Die Waffe wird bei langen Gefechten zu heiß, die Präzision lässt drastisch nach. Was sollen Soldaten im Kampf also tun? Die Gebrauchsanweisung gibt einen einfachen Tipp. mehr…

Wie war das noch aus dem Verteidigungsministerium? Unsere Soldaten senden wir nur mit der besten Ausrüstung in die Einsätze?
Zudem: Man hat ja gerade, um mehr schießen zu können, von dem schwereren 7,61 X 51 (.308 win.) auf das leichtere 5,53 mm (.223) Kaliber gewechselt. Spätestens seit Afghanistan ist dem ein oder anderen wohl aufgefallen, dass dies nicht unbedingt die beste Idee war. Die Präzision und Durchschlagskraft ist bei dem kleineren Kaliber deutlich geringer.   

Taliban zwingen Kinder zu Selbstmordattentaten

Krieg in Afghanistan

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Die Taliban forcieren eine perfide Strategie: Sie unterziehen Kinder einer Gehirnwäsche und schicken sie dann mit einer Sprengstoffweste zu Selbstmordattentaten. Befreite Schüler berichten nun, wie die Extremisten sie mit Lügen, Rauschgift und Drohungen gefügig machten.

Angriff auf Iran könnte Israels Luftwaffe überfordern

Analyse von US-Militärexperten

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Eine Attacke Israels auf iranische Atomanlagen wird immer wahrscheinlicher, doch US-Militärexperten warnen vor den Risiken. Demnach wären für einen Erfolg mindestens 100 Kampfjets nötig, die Operation würde die Fähigkeiten der israelischen Luftstreitkräfte vermutlich übersteigen.